Sport:
In der Regel war es Radfahren - also draußen, das macht mehr Spass, finde ich. Ich hatte da eine Strecke, die geht erstmal 15 Minuten relativ steil bergauf, was superanstrengend ist (anfangs hab ichs nur mit Pause dazwischen geschafft), danach aber nur noch leicht hügelig. Insgesamt hab ich für die Strecke anfangs 1,5h gebraucht, inzwischen nur noch 1h.
Das dann anfangs alle 2 Tage, wenn ich mich unfit gefühlt habe, hab ich aber eine ebene Strecke genommen. (auch ca. 1,5h) Irgendwann wurde ich fauler und habs dann nur noch 2-3x die Woche gemacht.
Dann habe ich noch so ein Workout-Video gehabt (Bauch und Taille), das auch alle 2 Tage. Naja, meistens.
In der Fresswoche war ich auf ner Freizeit (als Betreuerin), da bin ich immer ganz lange Trampolin gesprungen...

und auch viel geschwommen.
Und hab auch öfters, wenn ich eine Freundin getroffen habe, einfach einen größeren Spaziergang mit ihr gemacht statt wie früher einfach Kaffee trinken zu gehen. Das zählt vielleicht nicht als Sport, aber regt den Kreislauf doch an. Irgendwann hatte ich das einfach im Kopf: egal wieviel, ob Sport oder nicht: hauptsache Bewegung, möglichst jeden Tag ein bißchen.
Auch wenn ich mich ganz schrecklich unfit gefühlt habe, hab ich mich meist überwinden können, wenigstens mal zu Fuß eine halbe Stunde auf einen Berg zu laufen (wohne ja im Schwarzwald) - danach geht es einem immer besser.
Die letzten 2 Kilo waren aber besonders hart zu knacken, das habe ich nur geschafft, weil ich 10 Tage Radurlaub gemacht habe, dann jeden Tag mindestens 5 Stunden auf dem Rad gewesen.
Was ich auch wichtig fand war, nach jedem Essen zufrieden und satt zu sein. Also wenn ich mittags einen Nachtisch brauchte (war nicht immer so), dann hab ich auch einen gegessen. (Aber nicht mehr 2 Stück Kuchen sondern nur eins) Aber mit zwischen den Mahlzeiten essen war ich immer ganz hart zu mir, da hab ich mir nichts erlaubt. (Ganz selten, wenn es noch mehr als 2h bis zum nächsten Essen waren, einen Apfel)
Und ich habe mir abgewöhnt, Sachen zu essen, die mir nicht schmecken (aus Höflichkeit oder weil man dafür gezahlt hat). Hab ich früher nämlich auch immer gemacht.
Das meine ich auch mit der Analyse: Es gibt Dinge, die lassen sich schon relativ leicht umstellen. Kalorien, die man nicht wirklich genießt oder braucht, auf die kann man eigentlich verzichten.