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03.12.2009, 09:04
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Ich war früher auch so, dass ich glaubte, ich wäre nur schön, wenn ich 55 kg wiegen würde. Das Ende vom Lied war, dass ich zwar 55 Kilo wog, aber mitten in einer ES war, aus der ich mich zum Glück selbst wieder rausziehen konnte. Danach habe ich alles wieder zugenommen.
In meinem Profil steht immer noch als Zielgewicht 55, weil ich das damals so eingetragen hatte. Aber eigentlich will ich dieses Magergewicht gar nicht mehr.
Man muss nicht dünn sein um schön zu sein. Ich bekomme auch so Komplimente für meine Figur und meinen Modestil, ich sehe auch in Größe 40 gut aus und ich werde niemals Größe 36 haben. Und ehrlich gesagt kann ich gut damit leben
Klar, ein paar Kilo müssen bei mir trotzdem noch runter, es gibt gewisse Klamotten bei mir, die einfach wieder passen sollten, aber im Moment will ich mit dem Gewicht gar nicht weiter runter als zur 65.
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03.12.2009, 09:54
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Naschkatzen Goldi
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Den Rat Deiner Ärztin evtl. wieder weniger zu essen finde ich absolut unmöglich!!!
Daß Du jetzt mit Deinem Grundumsatz wieder zunimmst liegt einfach daran, daß Dein Körper sich zurückholt was ihm jahrelang vorenthalten wurde!!! (Jojo-Effekt)
Mit einem vernünftigen Stoffwechselaufbau müßte es gelingen Deinen Stoffi wieder zu normalisieren und Dir damit zu noch mehr Lebensqualität zu verhelfen
Les Dich doch hier mal etwas ein:
Basics zum Stoffwechselaufbau und für eine dauerhafte gesunde Ernährungsumstellung
und hier
Nährstoffverteilung im Stoffwechselaufbau
sowie hier
5 am Tag ? So funktionierts ...

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Liebe Grüße vom Sojawürstl
Carpe diem - pflücke den Tag!
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03.12.2009, 14:49
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Zitat:
Zitat von Sojawürstl
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Das hatte ich noch vergessen anzumerken:
Nach einer ES braucht es Jahre, bis der Stoffwechsel wieder normal arbeitet. Ich hatte meine ES mit 15/16, jetzt bin ich 21 und es pendelt sich in meinem Körper langsam wieder alles ein.
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03.12.2009, 22:39
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Respekt für so ehrliche Worte.
Gruß Buddy
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04.12.2009, 04:11
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Vielen Dank euch allen für die netten Antworten  Ich bin natürlich nicht immer so "stark" und denke mir, dass es allen anderen egal zu sein hat, wie ich aussehe, und dass ich eigentlich eh nicht zu dick bin - es gibt immer noch die Tage, wo ich meine, hungern zu müssen. Dann ärgere ich mich über mich selbst, weil ich so "undiszipliniert" bin und "zu viel" mampfe. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass man eine ES nie so wirklich zu 100 % überwinden kann, solange man sich überhaupt noch Gedanken darüber macht, ob man evtl. zu dick ist. Und solange unsere Umwelt solche unmöglichen Dinge von Frauen erwartet... da ist dann auch ein BMI, der objektiv super ist, kein Maßstab mehr für einen selbst, lieber kuckt man in den Spiegel, und wenn man noch ein Spiegelbild hat, ist man zu fett
Am erschreckendsten finde ich allerdings, dass ich merke, wie diese gesellschaftlichen Ansprüche so sehr in einen selbst übergehen, dass man andere Frauen oft unbewusst nach dem Gewicht beurteilt - ich bin dann immer regelrecht angewidert von mir selbst, wenn ich mich dabei erwische. Ich meine, einerseits könnte ich k***en, wenn ich im Fernsehen sehe, wie Starlet XY mit Konfektionsgröße 36 als ein leuchtendes Vorbild für ein "gesundes" Gewicht hingestellt wird (sie sei ja doch eher üppig für Hollywood...) - ich meine: HALLO?? Größe 36 ist ja wohl doch schon nahe am Verschwinden? Im echten Leben ist alles, was darunter ist, normalerweise in roten Tüten verpackt und nennt sich Salzstange. Aber andererseits erwische ich mich dann in Situationen wie der, dass ich Grey's Anatomy kucke und Katherine Heigl sich entblättert und auf ihrem (sehr dünnen) Gestell sich ein Bäuchlein abzeichnet, und ich mir total hämisch denke: hähä, da hatten sie wohl keine Zeit mehr zum "retuschieren". Da merke ich dann, dass ich selbst nicht besser bin und meinen Teil zum ganzen Magerwahn beitrage, einfach dadurch, dass auch ich Frauen nach dem Gewicht beurteile. Während ich nie auf die Idee käme, Männer, die nicht aussehen wie ein Calvin-Klein-Unterwäschemodel, für zu dick zu halten (es sei denn, sie sehen aus wie Ottfried Fischer). Das ist nicht nur widersprüchlich, sondern vor allem auch widerlich.
Aber ich labere schon wieder... jedenfalls schön, dass so viele von euch mir Mut machen, und vor allem auch schön zu hören, dass es einigen genauso geht!!!
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08.12.2009, 15:45
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Zitat:
Zitat von LadyWoodbee
Aber andererseits erwische ich mich dann in Situationen wie der, dass ich Grey's Anatomy kucke und Katherine Heigl sich entblättert und auf ihrem (sehr dünnen) Gestell sich ein Bäuchlein abzeichnet, und ich mir total hämisch denke: hähä, da hatten sie wohl keine Zeit mehr zum "retuschieren". Da merke ich dann, dass ich selbst nicht besser bin und meinen Teil zum ganzen Magerwahn beitrage, einfach dadurch, dass auch ich Frauen nach dem Gewicht beurteile. Während ich nie auf die Idee käme, Männer, die nicht aussehen wie ein Calvin-Klein-Unterwäschemodel, für zu dick zu halten (es sei denn, sie sehen aus wie Ottfried Fischer). Das ist nicht nur widersprüchlich, sondern vor allem auch widerlich.
Aber ich labere schon wieder... jedenfalls schön, dass so viele von euch mir Mut machen, und vor allem auch schön zu hören, dass es einigen genauso geht!!!
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NEIN! Du laberst nicht, denn genau so ist es wie Du schreibst! Wir jammern alle rum, dass die ganze Welt dem Magerwahn verfallen zu sein scheint und selber tragen wir trotzdem immer wieder dazu bei. Die Frage ist nur, warum?
Als Ruth Moschner mal bei so einem pro 7 Sportevent (ich gaub es war was mit Leichtathletik) mitgemacht hat, war sie von den Frauen die Einzige die keinen BMI im Untergewichtbereich hatte (da wurden die Größe und das Gewicht der Prominenten eingeblendet) und ich habe trotzdem im ersten Augenblick gedacht "Na Du bist aber auch etwas moppelig...". Als ich dann den Taschenrechner gezückt habe und mal nachgerechnet habe, habe ich mich ein wenig geschämt für meine blöden Gedanken. Auch schaue ich ständig superdünnen Mädels auf die Figur, ob die bei ihren dünnen Beinchen trotzdem einen "fetten A.." oder einen "Kullerbauch" haben... wenn ja, bin ich immer ein klein wenig "schadenfroh" was ja, wenn man ehrlich ist echt fies und gemein ist!
Ich meine wir alle haben innere Organe und Magen, Darm, Leber, Niere... die wollen auch irgendwo platzmäßig hin, der Gedanke jemand hat nur noch eine glatte Fläche oder gar eine Delle wo der Bauch hin gehört ist doch in Gedanken etwas ekelhaft, aber in meinem Spiegelbild finde ich trotzdem das da nichts sein muss...
Also liebe LadyWoodbee ich kann Deine Gedanken voll nachvollziehen und das obwohl auch ich mich jeden Tag über gängige Schönheitsideale ärgere...
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