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  1. #1
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    Jetzt sieht man 1/3 weniger von mir

    Laut meiner alten Waage ist mein Ziel von 57kg erreicht und 27,4kg sind runter. Laut meiner neuen Waage fehlen noch 800g, ich bin trotzdem so frei und melde mich hier schon mal.

    Erst mal zu mir als Kind/Jugendliche war ich immer schlank. Es ging erst langsam in die breite, als ich aufgehört habe in die höhe zu wachsen. Wobei der Prozess wirklich sehr langsam war. Mit etwa 23 habe ich das erste mal um die 70kg gewogen und fühlte mich damit wie ein rollmops. Obwohl es laut BMI noch kein Übergewicht war. Aber davor wog ich immer zwischen 60 und 65kg.

    Die darauf folgenden 5 Jahre hatte sich das Gewicht irgendwo um die 69-72kg eingependelt.
    Erst nachdem Tod meines Vaters ging es innerhalb von 3 Monaten erst runter auf 60kg und dann rauf auf 84,4kg. Bis ich dann letztes Jahr anfang Juni die Notbremese gezogen habe. Innerhalb von 8 Monaten habe ich jetzt also über 27kg wieder abgespeckt und ich muss sagen es fiel mir nicht einmal so schwer.

    Das Gewicht schwand recht kontinuierlich ich denke es waren so 3-4kg pro Monat, jedenfalls bis Dezember, ab da verliefen die letzten 3kg wirklich sehr schleppend.

    Aber warum schreibe ich das alles, natürlich zur Motivation für andere die diesen Weg noch beschreiten. Aber ich möchte auch weiter geben was ich beim Abnehmen gelernt habe. Ich war was bewusstes abnehmen angeht ein völlig unbeschriebenes Blatt als ich angefangen habe.

    Ich hatte mich bestimmt eine Woche lang über verschiedene Möglichkeiten zum Abnehmen informiert.
    Die typischen Crash Diäten kamen von vornherein nicht in Frage. Denn mir ist klar, wenn ich etwas mache das ich nur für einen kurzen Zeitraum beibehalten kann, kann nicht auf dauer funktionieren wenn ich hinterher wieder esse wie vorher. Und bei so etwas wie Kohlsuppendiät hätte es mir ohnehin den Magen umgedreht.

    Ernährungsumstellung? Schwierig für jemanden der beim Essen sehr wählerisch ist und viele Dinge gar nicht mag wo sich andere die Finger danach ablecken. Bestes Beispiel Schokolade, mochte ich noch nie. Habe ich selbst als Kind schon immer abgelehnt. Gut beim Abnehmen ist das in diesem Fall sicher ein Pluspunkt, gibt aber auch andere gesündere Lebensmittel wo mir das so geht.

    LowCarb, fällt zwar aus meiner Sicht auch unter Ernährungsumstellung halte ich für Grundsätzlich noch möglich, aber auf Kohlenhydrate verzichten??? Dafür liebe ich sie zu sehr. Also auch nicht die beste Wahl für mich.

    Letztlich bin ich beim Kalorienzählen hängen geblieben auch wenn ich darauf eigentlich keine Lust hatte. Aber rückblickend hat es wirklich gut funktioniert und es war auch nicht so nervtötend und Zeitaufwendig wie ich zuerst gedacht hatte. Ich habe die meiste Zeit von 1000-1400kcal gelebt.

    Was ich wirklich gut fand beim Kalorienzählen, man lernt die Nahrungsmittel besser kennen. Nach einiger Zeit weiß man von welchen Lebensmittel man satt wird, die gleichzeitig nicht zu viel Kalorien haben und man weiß von welchen Lebensmitteln man besser nur kleinere Mengen isst, weil sie eben viel Kalorien haben.

    Ich weiß z.b. das ich von 2-3 mittelgroßen Kartoffeln (rund 300g) mehrere Stunden satt werden kann. Früher landeten da immer mindestens 5 Kartoffeln auf dem Teller die ich dann auch runter geschlungen habe und mich dann am Ende mit einem überfüllten Magen rum gequält habe.

    Man lernt auch welche Lebensmittel man durch Kalorienärmere ersetzten kann. Meinen heiß geliebten Weichkäse habe ich letztlich durch Mozzerella ersetzt. Sprich wo es früher ein Brot mit Camernbert gab, gibt es heute ein Mozzerella Tomaten Brot und ich bin damit genauso zu frieden, ich habe nicht den Eindruck, dass mir der Camernbert fehlt.

    Kuchenbacken, Milch wird durch Wasser ersetzt, Butter durch Magerquark und statt Ei verwende ich Apfelmus. Letzteres eher weil ich nur selten Eier brauche und dann nie welche da habe wenn ich sie brauche, oder sie sind nicht mehr gut.

    Also letztlich kann man sagen das beim Kalorienzählen, wenn man es richtig angeht auch eine kleine Ernährungsumstellung statt findet, aber eben anders als bei den typischen Umstellungen. Man versucht eher sein Essen Kalorienfreundlich zu optimieren. Und ich schätze wenn man dann viel selbst kocht, ist auch der Schritt zum CleanEating nicht mehr weit.

    Was habe ich noch gelernt? Rund 50-60g Süßigkeiten pro Tag kann man ohne Probleme futtern. Das entspricht meistens rund 300kcal und optisch etwa einer Menge von 1-2 Hand voll je nach Art der Süßigkeiten eben. Klar muss man diese Kalorien dann an anderer Stelle einsparen. Und manchmal muss man vielleicht auch überlegen ob einem jetzt die Süßigkeiten wichtiger sind oder ob man nicht doch noch richtig hunger hat und lieber was gescheites isst. Die Entscheidung fällt natürlich am leichtesten, wenn die Süßigkeiten erst am Ende des Tages als letztes gefuttert werden. Aus meiner Sicht entgeht man allerdings auch diversen heißhunger Attacken wenn man sich regelmäßig auch Süßigkeiten gönnt. Und ich drücks mal so aus kleine Mengen Süßigkeiten schmecken genauso gut wie große Mengen. Manchmal schmecken die kleinen sogar besser, weil man sie viel bewusster isst und daher auch sehr viel mehr genießt.
    Was bei Süßigkeiten für mich immer wichtig war, nur Menge x aus der Packung nehmen und den rest weg packen. Frei nachdem motto aus den Augen aus dem Sinn, sonst greift man doch ständig zu.

    Was natürlich immer schwierig beim Kalorienzählen ist, ist wenn man auswärts isst und nicht weiß wie viel Kalorien die Lebensmittel haben. Hier am besten immer vom WorstCase ausgehen und wirklich großzügig schätzen.

    Das alles sind jetzt sicher keine ganz neuen Erkenntnisse, aber mir hat es letztlich geholfen recht schnell und konstant abzunehmen. Wobei ich sagen muss, dass ich mich in der Regel auch nicht verleiten habe lassen mehr als meinen Gesamtbedarf zu essen. Einzige Ausnahme war hier Weihnachten. Da bin ich tatsächlich auf etwas über 2000kcal gekommen, wo mein Gesamtbedarf eher sozwischen 1500 und 1800 je nach aktivität lag.
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  2. #2
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    Richtig tolle Leistung, du kannst ganz arg stolz auf dich sein Hoffe du bleibst uns trotzdem weiterhin hier erhalten

  3. #3
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    Danke, ähm ja ich denke werde schon noch eine weile hier bleiben. Will das Gewicht ja auch halten und nicht so schnell rückfällig werden.
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  4. #4
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    Herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg!!!

  5. #5
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    Ganz herzliche Gratulation!

    Weiter "hier" bleiben, dann passen wir auf, dass du das Erreichte auch beibehältst!
    Dafür drücken wir dir jetzt schon die Daumen!

  6. #6
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    Liebe flumi,

    Herzlichen Glückwunsch - echt tolle Leistung

    Freu mich auch schon, wenn ich in diesem Thread mal posten darf

    Vll. magst du ja dann auch mal über deine Erfahrungen und Tipps zum Gewicht halten berichten, würde mich freuen weiterhin von dir zu hören

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