Zitat:
Zitat von Apus
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Ja habe ich, ich habe die "populäre" Untersuchung aufgeführt, weil sie die fehlerhafte Art des Experiments perfekt nachvollziehbar macht und damit gut mit dem zweiten, wissenschaftlichen und reviewten Beitrag kontrastiert. Die DGE-Studie verfügt über derartig gravierende methodische Defizite, dass ihre Aussage keinen wissenschaftlichen Wert hat. Sie ist ganz offensichtlich quasi-experimentell, was für die Stütze der These, die sie nachweisen will, nicht ausreicht.
Der zweite Beitrag (gibts über jstor, wenn man über einen dfn-zugang verfügt), verfügt über diese methodischen Defizite nicht.
Begründung:
"12 jungen Freiwilligen"
1. Es handelt sich also um Selbstrekrutierungen und nicht um eine repräsentative Stichprobe.
2. Die Probandenanzahl ist extrem gering, was die negativen (Verschiebungs-)Effekte der Selbstrekrutierung verstärkt.
3. Es handelt sich um eine bestimmte Altersgruppe, andere Alterskohorten sind ausgeschlossen.
4. Es gab keine Kontrollgruppe mit gleicher/ähnlicher Ernährung.
"nach Ansicht der Autoren"
Damit belegen die Autoren selbst, dass die eigene Studie wissenschaftlichen Kriterien, insbesondere dem Anspruch, intersubjektiv zu sein, nicht genügt.
Das mag pingelig von meiner Seite klingen, aber man braucht nur mal diese Defizite mit der wissenschaftlichen Methodik abzugleichen, die das DFN für sorgfältige wissenschaftliche Studien definiert hat. Ich finde die Studie in der Formulierung ihrer These gut, aber leider führt sie den Nachweis leider methodisch unzureichend.
Ich handle aber selbst nach der Devise, max. 1 Liter Grün-/Schwarztee/Kaffee sind am Tag das Maximum. Und man muss ein Gespür für die Körpersignale entwickeln, um zu "hören" wenn man durstig ist oder zuviel von obigem getrunken hat. Ich musste erst lernen, Durst nicht mit Hunger zu verwechseln - vielleicht geht das auch anderen Übergewichtigen so.