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Neue Studie: Fruchtzucker macht dick Neue Studie: Fruchtzucker macht dick

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  #1 (permalink)  
Alt 01.08.2005, 20:24
Chrissi88
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Neue Studie: Fruchtzucker macht dick

Hey, denke dieser Artikel könnte für manche interessant sein..

Hier der direkte Link: http://de.news.yahoo.com/050729/336/4mswa.html

Und hier der Artikel:
Cincinnati (ddp). Fruchtzuckerhaltige Getränke tragen stärker zum Aufbau von Fettpolstern bei als Limonaden mit gewöhnlichem Haushaltszucker. Das fanden Forscher um Matthias Tschöp von der Universität in Cincinnati bei Fütterungsversuchen mit Mäusen heraus. Mäuse, die Getränke mit Fruchtzucker zu sich nahmen, reduzierten zwar ihre Kalorienzufuhr. Doch nahmen sie stärker zu als Mäuse, die mit gewöhnlichem Haushaltszucker gesüßte Getränke oder einfach nur Wasser zu sich nahmen. Das teilt die Universität in Cincinnati mit.
In den Fütterungsversuchen der Studie nahmen die Mäuse, die Fruktosewasser zu trinken bekamen, insgesamt am wenigsten Kalorien auf, da sie von sich aus weniger festes Futter fraßen. Dennoch hatten sie in wenigen Wochen deutlich mehr Körperfett angesetzt: Wogen sie zu Beginn der Studie durchschnittlich 39 Gramm, brachte sie Fruktosewasser innerhalb weniger Wochen auf 48 Gramm. Weniger als 44 Gramm wogen dagegen die Wasser trinkenden Mäuse und die Tiere, die mit gewöhnlichem Zucker gesüßte Softdrinks zu sich genommen hatten. Mit Fruktose gefütterte Mäuse wiesen dabei sogar 90 Prozent mehr Körperfett auf als die Wasser trinkenden Tiere.
Eine mögliche Erklärung für diesen Effekt liefert eine frühere Studie: Demnach sprechen die Hormone Leptin, Insulin und Ghrelin, die die Nahrungsaufnahme regulieren, auf Fruktose anders an als auf sonstige Kohlenhydrate wie Haushaltszucker. Ähnlich wie bestimmte Fette in der Nahrung scheint Fruktose nicht die vollständigen Hormonfunktionen auszulösen, die die Nahrungsaufnahme langfristig kontrollieren und den Energiehaushalt steuern, vermuten die Forscher. Möglicherweise verarbeitet auch die Leber Fruktose anders als andere Kohlenhydrate.
Zuckerhaltige, kohlensäurehaltige Getränke, einige Säfte und andere süße Lebensmittel gelten schon länger als einer der Hauptgründe für das zunehmende Übergewicht in der Bevölkerung. Die Studie zeigt, dass Fruktose dabei die wichtigste Rolle spielen könnte. Untersuchungen am Menschen sollen nun zeigen, ob Fruktosesirup als Getränkezutat direkt mit der steigenden Anzahl Übergewichtiger zusammenhängt.
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  #2 (permalink)  
Alt 02.08.2005, 13:39
CateMonroe
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Beiträge: n/a
:shock:
Also soll ich doch lieber Limo statt meinem geliebten Saft trinken!?
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  #3 (permalink)  
Alt 02.08.2005, 13:40
KleineMango
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Hm, ich bleib bei Fruchtzucker, sind wir Mäuse? *g*
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  #4 (permalink)  
Alt 02.08.2005, 14:48
S-UZI
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Beiträge: n/a
Ich bleib beim Fruchtzucker

Ganz mein Meinung!!!

Außerdem ist Zucker allgemein ziemlich schädlich.

Ich lese ziemlich viel über Ernährung und ich habe in der Uni auch Zugang zu vielen Studien und wissenschaftlichen Texten dazu.

Siehe dazu das Buch "Die Zuckerfalle - Wie das weiße Kristall uns dick und krank macht und was wir dagegen tun können" von Klaus Oberbeil.
http://www.wecarelife.at/CDA_Master/...0027_0,00.html

Bleib lieber bei Fruchtzucker, das ist auf jeden Fall die natürlichere Methode.

Liebe Grüße von S-UZI
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  #5 (permalink)  
Alt 02.08.2005, 14:52
S-UZI
Gast
 
Beiträge: n/a
Noch ein Zusatz

Hab noch was vergessen:

Natürlich will ich Zucker nicht ganz verteufeln.
Auch ich esse gerne mal was Süßes.
Aber man sollte wenigstens wissen was man da macht und es nicht übertreiben. Klaus Oberbeil ist da sehr streng aber ganz ehrlich:
Besser wäre es, Zucker ganz weg zu lassen (nur wer will das denn?).
Ich auch nicht!!!

Trotzdem: Fruktose als Ersatz so oft wie möglich, ist auf jeden Fall gut!!!


S-UZI
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  #6 (permalink)  
Alt 04.08.2005, 15:12
sun sun ist offline
Naschkatzen Goldi
 
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Re: Noch ein Zusatz

Hallöchen,

die Studie stimmt... zwar hab ich das schon in einem anderen tread erwähnt, aber hier nochmal für alle die's wirklich interessiert ein paar Auszüge die ich zu dem Thema gefunden habe - passt gerade so gut:


ich zitiere:

Dipl. oec. troph. Andrea Barth, Nadia Gaeta

Eine Apfelsaftschorle oder ein schönes Stück Wassermelone - für viele gerade im Sommer eine wohltuende Erfrischung. Doch für manche Menschen haben solche Genüsse oftmals unangenehme Folgen wie Übelkeit, Bauchkrämpfe oder Durchfälle. Die Ursache: Fructosemalabsorption.

Bei vielen Menschen sind Unverträglichkeiten gegen Kohlenhydrate schuld an Unwohlsein und Bauchschmerzen. Am bekanntesten ist die so genannte Lactoseintoleranz, bei der Milchzucker nicht vertragen wird. Etwa 15 bis 22 Prozent der Bundesbürger leiden daran. Weniger bekannt, aber vermutlich noch häufiger ist die Unverträglichkeit gegen Fruchtzucker, einem Einfachzucker, der insbesondere in Obst und Gemüse vorkommt. Schätzungsweise 30 bis 40 Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung haben eine solche Fructosemalabsorption oder intestinale Fructoseintoleranz. Viele Betroffene zeigen Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Völlegefühl. Sie sind oft gereizt und müde, haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, und leiden an Schwindelgefühl, Atemnot, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Außerdem kann es zu Depressionen und einem Mangel an Folsäure und Zink kommen.

Depressionen durch Fruchtzucker


Eine Fructosemalabsorption löst nicht nur Beschwerden im Bauchraum aus. Häufig sind auch psychische Veränderungen bei den Betroffenen festzustellen. Studien zeigen, dass bei Menschen mit einer gestörten Fruchtzuckerresorption häufiger Depressionen auftreten als bei gesunden Personen. Schuld daran ist oft ein Mangel an Serotonin - ein biogenes Amin, das aus der unentbehrlichen Aminosäure Tryptophan gebildet wird. Serotonin nimmt im Zentralen Nervensystem (ZNS) unter anderem Einfluss auf die Stimmung und die Nahrungsaufnahme. Als Ursache für den Mangel vermuten Wissenschaftler, dass durch die Fructosemalabsorption auch die Aufnahme von Tryptophan gestört ist und damit zu wenig in den Körper gelangt. Nachweislich liegen die Tryptophanspiegel bei den Betroffenen deutlich niedriger als bei Gesunden. Dadurch wird weniger Serotonin gebildet, was nicht nur die Stimmung drückt, sondern auch zu typischen Depressionssymptomen wie Süßhunger führen kann. So beginnt ein Teufelskreis: Durch das Essen von Süßem steigt der Insulinspiegel im Blut und öffnet die Blut-Hirn-Schranke für die Aufnahme von Tryptophan in das ZNS. Zwar regt die Aminosäure die Bildung von Serotonin an und hellt somit die Stimmung auf. Doch ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass durch den Süßhunger wiederum vermehrt Fruchtzucker zugeführt wird und sich so die Beschwerden verschlimmern. Denn Fructose wird häufig in der Herstellung von industriellen Nahrungsmitteln verwendet.

Folsäuremangel als Folge der Störung


Patienten mit Fructosemalabsorption zeigen vor allem ab einem Alter von etwa 35 Jahren deutlich niedrigere Folsäurewerte im Blut als Gesunde. Wie es dazu kommt, ist unklar. Vermutlich verändert die Erkrankung die Darmflora, was wiederum eine gestörte Folsäureaufnahme zur Folge hat.Ein Mangel an Folsäure wird mit der Entstehung von Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen wie der Hyperhomozysteinämie und Neuralrohrdefekten bei Neugeborenen in Zusammenhang gebracht. Zudem scheint er eine Rolle bei der Entstehung von Brust- und Dickdarmkrebs zu spielen.

Zwischen Fructosemalabsorption und Zinkmangel konnte ebenfalls eine Verbindung festgestellt werden. In einer Studie zeigten die Betroffenen nicht nur deutlich niedrigere Zinkwerte als die Vergleichsgruppe. Erstaunlicherweise gab es überhaupt keine Person mit Zinkmangel, die nicht gleichzeitig auch eine gestörte Fructoseresorption aufwies. Da bei anderen Unverträglichkeiten gegen Kohlenhydrate kein Zinkmangel auftrat, scheint dies ein Phänomen der Fructosemalabsorption zu sein. Ein Mangel an Zink erhöht unter anderem die Infektanfälligkeit.

Personen mit einer Fructosemalabsorption sollten, abhängig von der individuell verträglichen Menge, eine fructosearme Diät einhalten. Viel Fructose weisen Früchte wie Äpfel, Birnen und Wassermelonen sowie getrocknetes Obst auf. Auch verschiedene Gemüse, zum Beispiel Lauch und Broccoli, enthalten Fruchtzucker. Ebenso sind Fruchtsäfte und Softdrinks wie Cola mit Vorsicht zu genießen. Fructose wird auch als Zuckeraustauschstoff verwendet und findet sich oft in Diät- und Diabetikerprodukten (s. Kasten S. 152).Da die gleichzeitige Zufuhr von Glucose die Resorption von Fructose weitgehend normalisiert, sind saccharosehaltige Lebensmittel wie Haushaltszucker weiter erlaubt. Auch wenn das Verhältnis von Glucose und Fructose in einem Lebensmittel ausgeglichen ist oder es sogar mehr Glucose als Fruchtzucker enthält, kommt es meist nicht zu Beschwerden. Es kann auch helfen, zu einer fruchtzuckerhaltigen Speise zusätzlich Glucose, beispielsweise in Form von Traubenzucker, zu essen.

Sorbit stört Transport


Auf den Zuckeraustauschstoff Sorbit, die Alkoholform der Fructose, sollte möglichst ganz verzichtet werden. Denn er blockiert das Transportsystem für Fructose. Außerdem ist bei den meisten Personen mit Fructosemalabsorption auch die Resorption von Sorbit gestört. Der Zuckeralkohol verbirgt sich oft in kalorienreduzierten Bonbons und Kaugummis sowie Diät- und Diabetikerprodukten (s. Kasten unten). Auch als Trägerstoff in Arzneimitteln oder versteckt als Zusatzstoff, beispielsweise hinter der E-Nummer 420, findet er Anwendung. Natürlicherweise kommt Sorbit vor in verschiedenen Bier- und Weinsorten, Obst wie Birnen und Pflaumen sowie bestimmten Fruchtsäften, zum Beispiel Birnensaft.Vorsicht ist auch bei Hülsenfrüchten, Kohl, Lauch und Zwiebeln geboten. Sie enthalten unverdauliche Oligosaccharide wie Stachyose, die die Beschwerden verstärken können.

Wer oft leicht reizbar oder gar depressiv ist, unter Kopfschmerzen oder anderen der genannten Symptome leidet und keinen ersichtlichen Grund dafür kennt, sollte sich einmal gezielt auf eine Unverträglichkeit gegen Fruchtzucker untersuchen lassen. Werden bei einer positiven Diagnose fructose- und sorbithaltige Lebensmittel gemieden bzw. stark reduziert, gehören die Beschwerden bald der Vergangenheit an.

Quelle: Barth, A; Gaeta, N.: UGB-Forum 3/02, S. 151-153

ich denke jeder "Ersatzstoff" egal welcher Art sollte mit einer GESUNDEN Skepsis betrachtet werden und den Rest muß jeder für sich selbst entscheiden...

zum Beispiel hätte ich da noch eine Interessante Aussage zum Thema Fruchtzucker:

Quelle www.Spiegel.de

Fruchtzucker fördert Fettpolster

oder: www.faz.net

Ernährung
Fruchtzucker in Getränken führt zu Verfettung

"Auszug"
02. August 2005 Die Gewichtszunahme vieler Menschen, nicht zuletzt vieler Kinder und Jugendlicher, dürfte auch auf das Konto des Fruchtzuckers gehen - eines Kohlenhydrats, das lange als ein gesünderer Ersatz für Rohrzucker angesehen wurde und vielen Süßgetränken und Säften etwa in Form von Mais-Sirup zugesetzt wird.

Oder: www.wissenschaft.de

Fruchtzucker macht schneller dick


Wollte jetzt nicht die ganzen Texte kopieren, sonst liest man sich ja einen Wolf...
Nun kann man hier geteilter Meinung sein, aber ich denke auch das mal ein Glas Saft sicher nicht schaden kann Vitamine sind ja auch meist drin ... das sollte jeder für sich entscheiden.... zu Einseitig egal in welcher Hinsicht sollte man sich so oder so nicht "Ernähren" ...

Lieben Gruß

sun
__________________


Tue Deinem Körper Gutes, damit Seele und Geist Lust haben darin zu wohnen!
(Sir Winston Churchill)
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