Ich war vor ein paar Tagen beim Arzt, da ich schon seit Wochen lästige Rückenschmerzen habe und ich es endlich einmal abklären wollte. Die Rückenschmerzen sind in der Gegend der rechten Niere ...
Ich musste einer Urinprobe abgeben und mir wurde Blut abgenommen. Dabei wurde dann eine "Hyponatriämie" diagnostiziert.
Bei mir sind die Auswirkungen jedoch nicht schlimm. Ich trinke ja nicht so extrem viel. Bei 100 kg sind es jetzt etwas mehr als 4 Liter. Ich soll jedoch - ohne körperliche Anstrengung - max. 1 Glas (250 ml) Wasser/Stunde trinken. Meine Ärztin vermutet unseren Wasserspender im Büro als Übeltäter. Ich soll auf unser Leitungswasser und Mineralwasser (ich mag nur stilles) zurückgreifen und den Wasserspender links liegen ... ähem ... stehen lassen.
Mein Rückenschmerzen sind aber tatsächlich Rückenschmerzen und kommen nicht von der Niere
wenn ich besonders viel trinke, sei es durch das heiße wetter, besonders hartes training oder sonstwas, kipp ich mir ein wenig salz in eine meiner wasserflaschen. problem gelöst
Es gibt auch im Reformhaus so genanntes Basica-Pulver, das enthält alle Mineralstoffe die man braucht, und ist halt so Brausepulver dass sich im Wasser auflöst...Schmeckt nach nichts, also eigetlich merkt man das nicht
lg
Chrissy
"Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!"
(Bernd das Brot)
Ich werde mir jetzt einmal unseren Wasserspender genauer unter die Lupe nehmen um zu schauen, welche Mineralien dort - wenn überhaupt nennenswert - im Wasser sind.
hö, ich dachte immer natrium im wasser sei schlecht?
steht doch auch meist extra auf den flaschen "zur natriumarmen ernährung geeignet"?
Ich bin auch erst jetzt schlauer
Der Natriumbedarf eines Erwachsenen beträgt so ca. 2000 bis 3000 mg pro Tag - das sagt mir zumindest Google. Bei Training entsprechend mehr. Das Wasser in unserem Wasserspender hat einen Gehalt von 2,9 mg/l. Bei gut 2 Litern, die ich täglich daraus trinke also nicht nennenswert. Mineralwasser hat in der Norm einen erheblich höheren Natriumgehalt - entsprechend der verschiedenen Marken, die es gibt.
Die Obergrenze der Natriumzufuhr sollte jetzt so ca. 4000 mg betragen. Das entspräche ca. 10 g Kochsalz. In unserer Gesellschaft werden aber im Durchschnitt gut 15 g Kochsalz konsumiert. Daher vielleicht die Empfehlung auf natriumarmes Wasser zurückzugreifen?
Dass ich jetzt einen niedrigen Natriumspiegel im Blut habe, heißt aber auch nicht, dass ich zu wenig Natrium im Körper habe. Denn wenn man sehr viel trinkt, dann wird das Natrium einfach nur verdünnt und es kommt zu einer sogenannten "Wasserbilanzstörung".
Ich glaube, ich werde mir da jetzt nicht weiter großartig den Kopf darüber zerbrechen und alles so belassen, wie es ist. Da unser Wasserspender tatsächlich sehr viel weniger Natrium (2,9 mg/l) als normales Mineralwasser (zwischen 0 und 400 mg/l) aufweist, werde ich einfach abwechselnd `mal das und `mal jenes Wasser trinken und zwischendurch auch `mal Leitungswasser. Während dem Training trinke ich ohnehin spezielle Sportgetränke, aber eher wegen der geschmacklichen Abwechslung. Immer nur Wasser und Tee ist auch nicht der Hit
durch ihre verdammte essstörung trinkt sie enorme mengen (ich denk so acht liter am tag)... sie meinte jetzt dass ihr natriumgehalt extrem niedrig sei und dass ihr die ärzte vermehrt zu salz geraten haben. selbst glaubt sie aber gar nicht dass es an ihren antidepressivum dass sie nehmen muss liegt, sondern viel eher an ihrer "trinksucht".
ist das möglich? wenn ja kann sie das wieder in den griff bekommen? ich glaube auf 4l könnte sie wohl reduzieren. ich hab auch gegoogelt und kann mir gut vorstellen, dass sie recht hat.
kann sie das selbst wieder in den griff bekommen, wenn sie ihren trinkkonsum etwas einstellt? wie lange dauert es bis solche werte besser werden?
ich denke dass beides, antidepressiva als auch die flüssigkeit dazu beitragen, aber ich kenn mich da nicht so wirklich aus.
Und bei 8L wird sicher nicht nur Kalium ausgeschwemmt, sondern auch viele andere wichtige Dinge.
@Sylvia: Hat sie echt soviel Durst? Wurde auf Diabetes getestet? 8L auch im Winter???
Trinken kann man sich an- aber auch abtrainieren, wobei ich das Abtrainieren als schwieriger empfinde. Ich lag selber lang bei ~5L/Tag, zuletzt lange bei 2,5-3L/Tag und muss weiter reduzieren dank der Diagnose "hyperaktive Blase" (jaja, die Erscheinung kommt gar nicht gut, wenn man nen Vieltrinker ist).
Sorry, das ganze ist zwar schon paar tage älter, aber es liegt mir am Herzen so ein Thema:
@sacred_angel85: Aber pass bitte auf, das du nicht ins andere Extrem kommst und dann zu wenig trinkst. 2 Liter sollten es schon noch sein, auch wenn es nicht so einfach ist. Die Nieren brauchen ja die Flüssigkeit.
Glaub mir, ich kann gut verstehen, das es nicht ganz einfach mit der Diagnose ist.