Hallo zusammen,
also zwischen Leitungswasser und Leitungswasser gibt es gewaltige Unterschiede. Selbst innerhalb von Stadtgebieten kann die Zusammensetzung/Mineralstoffgehalt sehr stark schwanken. Als Aquarianer hab ich da schon leidvolle Erfahrung gemacht und auch schon einige Fische verloren.
Wichtigster Punkt beim Wasser sind:
- Härte = Mineralstoffgehalt von Calcium und
Magnesium
- ph-Wert = Säurewert des Wassers
- CO2 - Anteil
alle drei stehen in einem Gleichgewicht zueinander. So wie Fische reagiert auch der Mensch empfindlich auf eine Änderung der Zusammensetzung des Wassers.
Wir haben z.B. in unseren alten Wohnung sehr weiches und leicht "saures" Wasser gehabt (ähnlich dem Regenwasser). Das habe ich sehr gut vertragen.
In unserem Neubau nur 15 km entfernt haben wir jetzt extrem hartes und alkalisches Wasser. Für unsere Fische war das ne Katasthrophe und auch wir haben das Leitungswasser nicht mehr vertragen. Wir haben auch zunehmend Hautprobleme festgestellt und uns für den Einbau einer Entkalkungsanlage entschieden.
Also vielleicht mal beim Wasserwerk, die aktuellen Werte erfragen und ggf. doch auf Flaschenwasser umsteigen.
PS: Durchs Kochen wird das Wasser sehr wohl verändert. Es wird das leicht lösliche CO2 ausgetrieben und dadurch fällt des gelöste Calcium und
Magnesium als Kesselstein aus.
CYA Forrest