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23.01.2007, 09:10
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Moderator
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Registriert seit: 12.05.2005
Beiträge: 9.216
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Die Stoffwechsel-Aufbau Gruppe
Hallo Ihr Lieben,
da sich sehr viele unserer Naschkatzen immer wieder mit dem Problem Stoffwechsel "im Keller" rumschlagen müssen. Machen wir hier jetzt einen Gruppen-Tread, in welchem sich betroffene miteinander austauschen und gegenseitig motivieren können. Auch um gemeinsam durchzuhalten, und um nicht mehr in die "ungesunden und zu niedrigen/einseitigen" Eßgewohnheiten zurück zu fallen.
Jeder kennt das Problem man meint die richtige Diät gefunden zu haben, isst eisern und diszipliniert, oft mit viel zu wenig kcal p Tag, auch oft viel zu einseitig, die Pfündchen purzeln anfangs, kleine Erfolgserlebisse motivieren, und dann auf einmal kommt der große Abnahmestop, oder oft auch noch schlimmer, bei Tageskcal-Zufuhr von gerade mal z.B. 1000 kcal eine Zunahme. Ein klares Zeichen dafür das der Stoffwechsel im Keller ist. Das Gewicht lässt sich mit aller Disziplin nicht mehr nach unten bewegen.
Die große Frage was tun ?
An diesem Punkt fängt der Teufelskreislauf an:
man senkt oft die kcal-Menge pro Tag auf NOCH WENIGER (unsere "logik" sagt uns, wenn ich noch weniger esse muß ich doch auch weiter abnehmen) - Nur wie lange will man sowas aushalten, ohne automatisch in eine Eßstörung zu rutschen...
man hat dauernd Angst den erreichten Erfolg mit "mehr essen" um den Stoffwechsel wieder aufzubauen, zunichte zu machen (Jojo-Effekt kennen wir alle)
letztendlich macht man an diesem Punkt sehr oft so ziemlich alles falsch und ist absolut kontraproduktiv was Sache Stoffwechsel betrifft. Man erfährt schlimme Mängel (die Folgeerkrankungen zähl ich jetzt mal nicht auf, denn diese sind wirklich erschreckend) und bevor man sich "umschaut" steckt man mitten im "Stoffwechsel-Disaster".
Lange Rede kurzer Sinn, dieser Gruppen-Tread soll alle betroffenen motivieren, und die Angst nehmen, sich wieder gesund und ausgewogen zu ernähren, der Stoffwechsel-Katastrophe entgegen zu wirken. Die kcal-Zahl wieder langsam auf ein normales/gesundes Niveau zu steigern. Den Stoffwechsel wieder kontinuierlich aufzubauen, so daß man danach mit einer gesunden und auch ausgewogenen Ernährung sein Ziel erreichen od. halten kann. In der Gemeinschaft ist man stärker Ihr schafft das. Und es FUNKTIONIERT
Ich halte es für sinnvoll wenn Ihr Eure Geschichte (Diätkarriere etc.) und aktuellen "Stand" dieser kurz schildert, damit Ihr Euch gegenseitig kennenlernen könnt (die meisten haben eine sehr ähnliche Geschichte )
Für diese Gruppe haben sich:
Mietze86
S22
Cherokee
essence gemeldet
So dann legt mal los und viel Erfolg
LG
sun
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23.01.2007, 14:49
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Wohnt hier
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Vielen Dank Sun!
Dann fang ich mal an mit meiner Geschichte.
Ich fang einfach von ganz vorne an
Ich war irgendwie schon als Kind immer pummelig, als ich dann älter wurde, wurde das immer schlimmer. Als Jugendliche hab ich nie sport gemacht und mich immer erfolgreich und weniger erfolgreich vor dem Sportuntericht gedrückt. Weniger weil es mir keinen spass gemacht hat, sondern weil ich mich geschämt habe, wegen meinem Gewicht.
Dann hab ich immer mal wieder angefangen abzunehmen. Natürlich nicht gesund... ich dachte einfach "wenn man wenig isst, dann nimmt man auch ab". Das hab ich dann immer mal wieder so 2Wochen gemacht und ca. so 2-3kg verloren. Danach dann wieder 3-4kg zugenommen
Vor 2 Jahren war es ganz schlimm. Da hatte ich eh psychische Probleme, und hab dann wieder so den Rappel bekommen "Du musst abnehmen". Meine eltern waren 8wochen im urlaub, dass heißt ich war selbst dafür verantwortlich was eingekauft und gekocht wird. Da hab ich dann 2-3 Tage nichts gegessen, dann nen Fressanfall bekommen, wieder 2-3 tage nichts gegessen und wieder einen Fressanfall bekommen. Na gut, hab dann gemerkt, dass es so nichts bringt und hab mir dann, so großzügig wie ich doch zu mir bin, 200kcal am Tag zugestanden. Da wurd aber auch jede Karotte und jeden Apfel mit reingezählt! Natürlich sind die Fressanfälle auch da nicht ausgeblieben und ich hab dannn geübt zu
Und wie ich eben schon erwähnt habe, hatte ich zu der zeit eh psychische Probleme gehabt und bin dann in eine Klinik gekommen. Man muss dazu sagen, dass man mir die ES net angesehen hat, weil ich immer noch 85kg gewogen habe. Aber durch die therapie bin ich auch darüber hinweg gekommen. Und ab da an mach ich auch Sport, bin zwar keine Sportkanone, aber ich weiss nun was mir spass macht und was mir gut tut.
Seit dem hab ich nicht wieder versucht abzunehmen, und hab aber in der zeit auch 12kg zugenommen. Obwohl ich wirklich nicht viel oder fettig oder viel süßes gegessen habe.
Und seit ein Paar wochen bin ich nun wieder dabei abzunehmen, und merke, dass es so schnell garnicht geht. Aber  würd ich nie wieder, und auch, dass 200kcal zu wenig sind weiss ich mittlerweile.
Darum habe ich jetzt in den letzten woche so gut wie garkein Fett gegessen, sehr wenig fleisch, und hauptsächlich gemüse und Obst. Und ich dachte, ich würde es jetzt richtig machen und gesund abnehmen, weil ich ess ja nur gesunde sachen. Dann hab ich das Forum hier entdeckt und angefangen meinen Ess-Tagesplan aufzustellen, und da kamen gleich nach 2Tagen die ersten Einwenden, dass ich viel zu wenig essen würde.
Und die liebe Sun hat mich auch darauf angesprochen, jaaaaa.... und darum bin ich jetzt hier.
uiuiuiui is das jetzt viel geworden, ich hoffe ich seid nicht beim lesen eingeschlafen!
Und nun freu ich mich auf eure Geschichten und auf euch!
LG
-Sandra
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23.01.2007, 16:21
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 16.08.2006
Beiträge: 485
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dann schließe ich mich mal gleich an.
Angefangen hat es bei mir mit 12 mit einer Diät, die ich zusammen mit meiner Mutter gemacht habe. Ich habe da auch erfolgreich 8 Kg verloren. Danach wollte ich sie nicht so schnell wieder zunehmen und fing an mich seltne zu ergeben. Mit der Zeit verflog dass alles wieder und ich habe innerhalb kurzer Zeit fast 30 Kg zugenommen. Von 42 auf 73. Ich habe die Zunahme nicht wahrgenommen, erst als ich mich bei einem Arzt wiegen mußte, kam der Schock. Danach habe ich dann 10 kg durch unbewußte Diät, aber ohne Erbrechen, verloren. Mit 16 habe ich meinen Ex-Freund kennen gelernt, er hat mich nach 1 Monat betrogen, ich bin trotzdem mit ihm zusammen geblieben und konnte ihm das nicht verzeihen. um ihm zu zeigen, wie sehr er mich verletzt hat, habe ich in seiner Gegenwart nicht mehr essen können, so kam es dass ich manchmal tagelang nur einen Apfel ass. Anfangs, hab ich dann zu Hause bei meiner Familie wieder normal gegessen. ich bin circa nach einem Jahr zu ihm gezogen, dass war 2001. Von dort an wurde es mit dem nichts mehr essen immer schlimmer. Ganz selten habe ich erbrochen und von 63 kg auf 52 kg abgenommen. Ich fand mich immer noch zu dick... er hielt das alles nicht mehr aus und trennte sich 2004 das erste mal von mir. Ich habe mir eine eigene Wohnung gesucht und bin dann richtig in die Bulimie erstmals gerutscht. bis dahin dachte ich immer, dass mir das nie passieren könnte, dass ich davon nicht mehr los komme, aber es war dann so. Wir sind 2 Monate später wieder zusammen gekommen, aber es wurde immer schlimmer. Ich habe mich bis zu 11 mal am Tag übergeben, hab nicht wieter abgenommen, sondern nur noch zugenommen und jeden Tag, manchmal auch nachts Sport getrieben. Ende 2004 kam dann die endgültige Trennung, was die Sache anfangs noch schlimmer machte. Über ihn bin ich hinweg und in den letzten 2 Jahren ist es immer besser geworden. Es gibt sogar Tage, wo ich es nciht mehr mache und dann auch normal esse und somit auch wieder abgenommen habe, denn durch die Bulimi nahm ich fast 20 kg zu. An den Tagen wo es schief geht, geht es dann richtig schief, was mich immer wieder sehr deprimiert und dann der Zustand auch über mehrere Tage so bleibt. In den letzten 2 Jahren habe ich zu dem noch einen Menschen kennen und lieben gelernt, den ich nicht lieben darf. 2 Jahre wußte ich nicht, dass er Zeuge Jehovas ist und in den 2 Jahren hat mir die Freundschaft sehr gut getan, ich konnte über alle Probleme mit ihm reden und er war imemr für mich da. Erst als er mir sagte, dass er mich auch liebt und schon immer liebt, hat er mir von seinem Glauben rzählt und dass er nie mit mir zusammen sein könnte, auch wenn er es möchte. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen und in dieser Zeit ging es mir besonders schlecht. Das Verhältnis zwischen ihm und mir ist jetzt total zerbrochen, weil wir das beide nicht können. Es ist keiner mehr da mit dem ich so reden kann und er fehlt mir sehr, aber trotzdem möchte ich jetzt wieder kämpfen und habe auch schon begonnen, weil ich weiß, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo auch ich mein Glück finden werde.....
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23.01.2007, 17:04
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Moderator
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Registriert seit: 12.05.2005
Beiträge: 9.216
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Hallo Ihr zwei
nichts zu danken Mietze, die anderen werden sicher auch noch hier her finden - essence ist i.M. leider krank also bei Ihr kann es ein bißchen dauern, aber ich bin mir sicher das sie sich demnächst bei Euch hier meldet 
*btw* essence ist ein sehr gutes Beispiel dafür (auch hier an der Stelle mal sehr LOB) das man trotz großer Angst vor Zunahme oder vor zu viel kcal, mit ein bißchen Vertrauen in sich und seinen Körper den Stoffwechsel mit kcal-Steigerung wieder in Schwung bringen kann..... Das wird sie Euch sicher aber selbst erzählen 
Vielleicht wäre es auch noch gut Eure Zielsetzung was die Tagesmenge an Kcal betrifft zu erwähnen bzw. wie sich Eure Ernährung gestaltet, vielleicht auch regelmäßig darüber zu berichten *denke* das motiviert in der Gruppe ungemein und macht gemeinsam stark ... ich helf Euch gern was die Ernährung betrifft und mozzel dann auch mal kein Thema
Setzt Euch Ziele.... denkt dabei an die Flüssigkeitsmenge jeden Tag, an Sport/Bewegung, an die 5-am-Tag Regel, an eine langsame kcal Steigerung - auf KEINEN FALL mehr unter 1200 kcal lieber in der ersten Woche auf 1300/1400 kcal steigern (für die die jetzt gerade auf unter 800/1000 kcal "rumturnen" und mit Stoffwechselaufbau anfangen muß diese Steigerung sein) einige von Euch sind ja schon auf 1500 kcal (was mich persönlich wirklich freut)... baut gute Fette ein (Walnüsse, Fisch, Oliven(oel) usw...) so genug geblubbert... viel Erfolg Euch
S22, versuche einfach mal das DU der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist, lass Dich von privaten Sachen nicht zu sehr runter ziehen, Du bist noch so jung, in ein paar Jahren *schmunzelst* Du darüber ... also Köpfchen hoch und denk jetzt erst einfach mal nur an Deine Gesundheit und änder das zum positiven - wirst sehen, das beeinflußt auch positiv die Launen und man hat mehr Sonnenschein im leben 
LG
sun
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(Sir Winston Churchill)
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23.01.2007, 17:41
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 21.08.2006
Ort: Freising
Beiträge: 974
Geschlecht:
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halli hallo hallöchen..
so, jetzt hab ich auch hierhergefunden...
wie sun ja schon gesagt hat, war ich krank das ganze wochenende über, aber jetzt gehts schon wieder so halbwegs...
gleich mal vorweg ein lob an unsere liebe sun, das war wiedermal echt eine super idee!!!!! ich sag gleich mal danke im namen von allen hier und ich bin mir sicher, dass es uns allen doch helfen kann, zu sehen dass man nicht alleine ist mit seinen problemen!!!
tja, ich werd versuchen "meine geschichte" so kurz wie möglich zu halten, damit mir auch keiner einschläft hier
angefangen hat alles schon alles damit dass ich schon immer recht pummelig war. teils veranlagung (mein bruder war nämlich nie pummelig) teils auch vielleicht schuld meiner eltern. tja, mit ca 12 hab ich mich dann echt schon unwohl gefühlt.
aber wirklich arg ist es dann mit ca 13 jahren geworden. hauptsächlich lag es an den hänselein und gemeinheiten in der schule, dass ich irgendwann wirklich so fertig war, dass ich mir gesagt habe ICH MUSS ABNEHMEN!!!
damals hab ich so gut wie 100kg (!!) gewogen, das gerade mal mit ca 14 jahren und geschätzten 165cm.
man möchte meinen, dass das ja wunderbar positiv ist, aber ganz so einfach ist es leider auch nicht. hab dann knappe 40kg abgenommen, so dass ich 63kg hatte. und das alles in wenigen monaten (vielleicht 3 bis 4 monate) also echt heftig.
ich glaub persönlich dass ich bereits da in die essstörung gerutscht bin. ich hatte ein total gestörtes selbstbild und hab mich mit den 63kg mindestens genauso fett gefühlt wie noch mit 90kg. und das mein ich total ernst.
so schnell wie das gewicht weg war, war dann auch die frustration da, weil ich mich selbst immer noch genauso fett gesehen hab wie davor. ergebnis: 20kg mehr.
dann gings weiter mit ab und zunahme im dauerwegsel. aber immer im 10 bis 15kg bereich.
irgendwann bin ich dann vom krankhaften selbstbild mitten hinein in die bulimie gerutscht und hab mir eher mehr als weniger mein leben zerstört.
und ich leide noch heute drunter!!
soweit ich mich erinnern kann fing das mit ca 14, knappen 15 jahren an und es hat mich psychisch immer weiter runter gebracht. hab dann auch nie mehr die 63kg gewogen, sondern immer mehr zugenommen mit der zeit.
vom leben hatte ich zu der zeit nicht mehr viel, es war mehr oder weniger ein dahinvegetieren zwischen fressen und brechen und hungerperioden wo ich so gut wie gar nix gegessen hab.
als ich wiedermal nicht mehr wusste wie ich es irgendwie schaffen sollte weiter abzunehmen bin ich hier auf dieses forum gestossen und hatte kurz davor noch 81kg. das war vor ca einem halben jahr.
seitdem kommt mir vor als würde die zeit nur so verfliegen!! ich hab mein leben endlich in den griff bekommen und damit auch die essstörung!!! darauf bin ich mächtig stolz - war das noch etwas, das ich vor wenigen monaten für unmöglich gehaltne hätte!!!
was ich sagen will ist: ich lebe jetzt mit einem täglichen zeil von 1500kcal - für mich eine echt leistung, da es mir eher schwer fällt zu essen, als nicht zu essen.
aber ich habe eindeutig dazu gewonnen: MEIN LEBEN!! ich hab es wieder und ich kanns geniessen. ich hab eine komplett andere ausstrahlung, einstellung zu dingen, freunde usw...
wie schauts da bei euch so aus? wie viel esst ihr denn zur zeit und warum? oder nach welchen regeln usw?!?!?
also dann, ich freu mich schon auf jeden beitrag und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam so einiges schaffen können!!!!!!
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man lebt wofür man sterben würde...
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23.01.2007, 18:05
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Wohnt hier
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Registriert seit: 17.01.2007
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HI essence und s22!!!
Ok, da haben wir ja wirklich die gleichen Probleme (gehabt). Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Freut mich aber, weil ich nicht alleine bin.
also ich ess am Tag so im Schnitt 600kcal. wobei es auch mal weniger ist.
Hauptsächlich Gemüse und Obst, und in letzter Zeit hab ich so gut wie auf jegliche fette und Öle verzichtet.
Ich hab halt immer noch Angst, wenn ich jetzt anfange mehr zu essen, dass ich wieder zunehme. Das hört sich jetzt wohl echt doof an, weil mir ja soviele Leute das gegenteil sagen. Und weil auch hier im Forum sehr viele Leute abnehmen mit mehr Kcal. Trotzdem hab ich mächtig angst.
Ich möchte es dieses Mal einfach schaffen. Weil ich hab so das Gefühl, dass es meine letzte Chance ist. Also falls ich es bei diesem Anlauf nicht packe könnte es sein, dass ich es ganz aufgebe. Und das möchte ich auch nicht.
Zudem bin ich halt jemand der gerne Fortschritte sieht. Geduld war auch noch nie eine meiner Stärken, d.h. wenn ich was will, dann am besten sofort.
Ich will irgendwie nicht für 10kg ein jahr brauchen! Das würd mich so deprimieren, und ich würd sicher das Handtuch schmeissen.
Also 2Monate für 10kg wär so das höchste der Gefühle
Meint ihr, das packt man mit der Ernährungsumstellung?
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23.01.2007, 19:33
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 15.07.2006
Ort: Zürich
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Hallo zusammen!
Sun hat mir soeben diesen Thread empfohlen - dass ich doch ganz gut hier reinpassen würde!
Wollte fragen, ob ihr mich hier noch aufnehmt! Habe eure Beiträge bereits durchgelesen & ich denke es wär für mich sehr gut, wenn ich hier mitschreiben könnte!! Würde mich sicherlich unterstützen.
Wenn ja, werde ich dann natürlich auch noch was über mich schreiben!
Liebe Grüsse aus der schönen Schweiz!
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23.01.2007, 20:23
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 16.08.2006
Beiträge: 485
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hallo an alle. Jeder ist hier Willkommen.
@ Mietze denkst du nicht, dass es aber besser wäre, für 10 Kilo vielleicht ein halbes Jahr zu brauchen.??? Dabei jedoch Spa0 am Leben und am Essen zu entwickeln... Klar braucht man dafür Geduld, aber im endeffekt zahlt sich diese aus, in dem du glücklicher bist und diese 10 kg auf Dauer verloren hast. nimmst du diese aber mit einer max. Kcal. zahl von 600 ab, wird die Freude darüber jedpch nicht von langer Dauer sein, denn dann wirst du schneller noch weiter deine kcal zahl runter schrauben, aus Angst wieder zu zu nehmen.
Ich versuche im Schnitt 1500 kcal zu mir zu nehmen. Das ist für mich auch hart, weil ich sonst nie mehr als 1200 in mir lassen konnte. Und ich habe es heute sogar geschafft 1700 - 1800 drin zu lassen. Ich hatte den ganzen Tag irgendwie hunger und hab dann auch gegessen, weil ich mir immer wieder gesagt hab "ich will es schaffen und ich will nicht mehr hungern". Heute morgen habe ich sogar 3 kleine Brötchen gegessen, dass wäre früher nie möglich gewesen, ohne dass es nicht in einer Katastrophe geendet wäre. Mittags gabs dann Salat und abends viel Eiweiß und noch ein Brötchen. Hab sogar heute im Kino einen Keks mit eingebaut und bin total stolz auf mich, weil ich auch bewußt keinen Sport gemacht habe. Wollte nach dem Kino erst noch aufs Fahrrad steigen, aber dann wurde mir klar, dass ich wieder in dieses Denken verfalle... "ich darf nur essen, wenn ich Sport mache", und das will ich nicht. Ich werde egal wie viel ich mal esse oder auch nicht, maximal jeden 2. Tag Sport treiben.
Ich habe auch beschlossen, meine "Diät" so lange zu beenden, bis ich das Essen besser im Griff habe. ich möchte jetzt einfach erst mal lernen wie man ohne Angst isst und dabei nicht hungern, jedoch auch nicht zu nehmen. Vorm Zunehmen hab ich am meisten Angst. So lange dass nicht passiert, denke ich kann ich es schaffen.
LG
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23.01.2007, 20:37
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Zitat:
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Zitat von s22
@ Mietze denkst du nicht, dass es aber besser wäre, für 10 Kilo vielleicht ein halbes Jahr zu brauchen.??? Dabei jedoch Spa0 am Leben und am Essen zu entwickeln...
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Ich glaube das sollte ich wohl besser nicht beantworten.
ich will bis sommer schlank sein, aber min. es auf 77 geschafft haben!
vllt pass ich hier doch net in den Faden
Mir wird gerade bewusst wie weit es schon wieder bei mir ist.
und ich kann mir immoment irgendwie garnet vorstellen, mehr zu essen..
Sch***e
[/quote]
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23.01.2007, 21:29
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Erst einmal Entschuldigung, dass ich erst jetzt schreibe, aber ich hatte heute gerade einmal Zeit meinen Essensplan zu posten und musste dann auch gleich wieder los. Hab mir jetzt hier erstmal die alles durchgelesen.
Mir gehts ähnlich wie euch. Ich habe bis vor einem Jahr noch 83kg gewogen und das bei einer Größe von gerade ienmal 155cm. Habe dann wirklich alles Ratiktal umgestellt auf "gesund". Oder eigentlich ehr ungesund, wie ich es heute weiß. Hab mich nämlich fast ausschließlich von Obst und Gemüse ernährt. Also si ähnlich wie Mietze. Zu meiner Verteidigung kann ich eigentlich nur sagen, dass ich es nicht besser wusste. Irgendwann war ich dann bei 700-1000kcal am Tag angelangt und nahm nicht mehr ab. Seitdem ich hier bin hab ich jetzt erst einmal die Waage verbannt und esse nun 1500kcal. Hoffe das ich nicht zunehme. Diesen Sonntag werd ich mich dann wahrscheinlich mal auf die Waage trauen und dann seh ichs ja. Hab jetzt schon angst davor. Ich hab einfach nie ausgetestet, wieviel ich eigentlich essen kann um mein Gewicht zu halten. Hätte ich das alles vor einem Jahr schon gewusst wäre ich vermuttlich nie so krass an die Sache rangegangen und hätte langsam angefangen zu reduzieren. Aber es hilft ja alles nichts. Ich bin selbst daran Schuld und jetzt muss ich zusehen dass es wieder wird und hoffen dass ich die 1500kcal auch wirklich verbrauche
Finde es übrigens richtig klasse, dass es diesen Thread jetzt gibt! Es hat richtig gut getan zu lesen, dass man nicht alleine dasteht mit seinem Problem!
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Wer nie etwas versucht, dem erscheint alles unmöglich.
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