Sorry für die Frage.
Aber, wenn ich jeden Tag z.B. ne Stunde walke, gewöhnt sich der Körper mit der Zeit daran und verbraucht weniger Kalorien??
Also, es strengt mich nicht an, jeden Tag eine Stunde zu walken, ich brauch das auch irgendwie. Aber ich hab das Gefühl, dass ich immer weniger Kalorien dabei verbrenne (bei gleichem Gewicht)
Muß ich jetzt immer länger walken, um mehr zu verbrennen??
Für heute hab ich mir vorgenommen, mal wieder meinen Crossi zu bemühen, der hat lange genug Urlaub gemacht...
ich würde sagen, dass du nach einiger zeit eine ausgefeiltere technik
hast und dadurch ein paar kalorien einsparst. aber sich komplett an das
"walken" gewöhnen? demzufolge könntest du ohne kalorienverbrauch
arbeit verrichten, was physikalisch unmöglich wäre
Vielleicht ist das jetzt falsch, aber mein Gedanke war: Ich habe ja wenn ich trainiert bin einen niedrigeren Puls, also verbrauche ich auch weniger. Oder? Deshalb denke ich schon, dass es sinnvoll ist, nach einer Weile von walken auf joggen umzusteigen, wenn einen walken (wie sie geschrieben hat) nicht mehr anstrengt. Nicht nur im Bezug auf die Kalorien.
Auf der anderen Seite ist die Frage philosophisch, denn der Unterschied wird nicht so groß sein und ob man jetzt 100kcal mehr oder weniger verbraucht macht keinen riesigen Unterschied (mal nimmt man dafür eine Treppe oder schläft eine Stunde länger).
Hallo,
also ich zähle das "Walken" auch schon lange nicht mehr zum Sport dazu. Anfangs irgendwann bin ich dabei ins Schnaufen, Schwitzen und Muskelkater gekommen. Dann wurde ich immer fitter! Nun laufe ich viele Wege, weil es mir zu dumm ist, das Auto zu benutzen, zähle es aber nicht mehr dazu, weil ich nicht schnauf, schwitze oder in den Muskeln merke!
LG Tina
PS: Sollte ich irgendwann beim Joggen nichts mehr merken, werde ich wohl Berge, Geschwindigkeiten oder Längen einbauen müssen.
Also zum ersten ist es NATÜRLICH so, dass sich der Körper ab die Belastung gewöhnt. Wäre ja auch traurig, wenn es nicht so wäre. Das ist doch eigentlich das gewünschte Ziel, das Körper sich darauf einstellt und wir und unser Körper Fitter werden und eine Bessere Kondition bekommen.
Das hat aber asolut NICHTS damit zu tun, dass wir weniger verbrauchen würden!!!
Abgesehen von der angesprochenen Technik, wo der minder-Verbrauch aber so verschwindend ist, das wir ihn nicht mitrechnen brauchen, beleibt der Verbrauch immer GLEICH! Die Tatsache, dass wir weniger ausser Puste kommen und der Puls niedriger bleibt, liegt ebend an der Gewöhung(adaption) an die Belastung.
Das heisst also, dass das HK-system z.B. einfach besser Energie bereitstellen kann und die Lungenfuktion einfach gesteigert ist und mehr Sauerstoff pro Atemzug dem Körper bereitstellen kann.
Also was man verbraucht, hängt einfach immer nur von:
Strecke, Körpergewicht und (bei manchen Sportarten) von Geschwindigkeit ab!
Je fitter man also ist, desto leichter fällt es einem auch Kalorien zu verbrennen...
wäre ja auch traurig wenns nicht so ist.
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17.05.2009 - Laufziele erreicht! PB-> 10km 44:37; HM 1:43:59; M 3:52:25 >-< Neue Ziele coming soon...
"Nach draussen gehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser."
Selbstverständlich gewöhnt sich der Körper an Sport ("gewöhnen" im Sinne von "sich anpassen"). Dort wo es gebraucht wird, werden Muskeln aufgebaut, die Bänder u.ä verstärkt und das Herz-Kreislaufsystem ausgebaut. Durch diese Anpassung ist dein Körper besser auf die Herausforderung (also den Sport) vorbereitet und kann sie scheinbar leichter bewältigen. Die tatsächliche, physikalische Arbeit, die er dabei verrichtet ist die gleiche.
Zitat:
Zitat von Caya
Vielleicht ist das jetzt falsch, aber mein Gedanke war: Ich habe ja wenn ich trainiert bin einen niedrigeren Puls, also verbrauche ich auch weniger. Oder? Deshalb denke ich schon, dass es sinnvoll ist, nach einer Weile von walken auf joggen umzusteigen, wenn einen walken (wie sie geschrieben hat) nicht mehr anstrengt. Nicht nur im Bezug auf die Kalorien.
Auf der anderen Seite ist die Frage philosophisch, denn der Unterschied wird nicht so groß sein und ob man jetzt 100kcal mehr oder weniger verbraucht macht keinen riesigen Unterschied (mal nimmt man dafür eine Treppe oder schläft eine Stunde länger).
Das Herz schlägt lansamer, weil das Herz-Kreislaufsystem durch den Sport effizienter geworden ist. Wahrscheinlich verbraucht das Herz so weniger Energie. Aber die meiste Energie wird wohl von der Skelettmuskulatur verbrannt und die ist ja tendenziell eher mehr als weniger geworden.
Ich denke nicht, dass sich der Energieverbrauch wesentlich ändert. Durch die bessere Anpassung des Körpers erscheint der Sport nur leichter.
Nichtsdestotrotz ist dein Vorschlag, Caya, vom Walken auf eine anstrengendere Sportart wie z.B. Joggen umzusteigen, richtig. Sport der einen nicht fordert ist ja auf Dauer ziemlich langweilig.
wars nicht so das man immer neue reize setzen soll? auch wegen dem puls
als ich im fitnessstudio war hat mein trainer auch gemeint um im entsprechenden pulsbereich zu trainieren müsste er enorm schnell fahren, ich war da leider noch ne schnecke
wars nicht so das man immer neue reize setzen soll?
Ja, nur wenn der Körper durch einen Trainingsreiz vor Augen geführt bekommt, dass der Status quo nicht oder nur gerade so für die Bewältigung der sportlichen Herausforderung ausreicht, baut er Muskeln und/oder Herz-Kreislaufsystem weiter aus. Wenn er z.B. mit den Muskeln, die er hat, gut zurecht kommt, wieso sollte er dann viel Energie in weitere Muskeln investieren? Das wäre ja reine Energieverschwendung.
wars nicht so das man immer neue reize setzen soll? auch wegen dem puls
als ich im fitnessstudio war hat mein trainer auch gemeint um im entsprechenden pulsbereich zu trainieren müsste er enorm schnell fahren, ich war da leider noch ne schnecke
Ja, so ist es. Deswegen sollte man nach möglichkeit (also wenn man wirkliche sportliche Ambitionen hat) auch mit pulsbereichen trainieren, und nicht nach Zeit oder Geschwindigkeit. Der Puls ist halt der einzige Indikator, an dem man ablesen kann, wie anstrengend eine Tätigkeit für das entsprechende Individuum ist.
Deswegen ist es auch sehr Sinnvoll, den Körper von Zeit zu Zeit richtig an die Grenzen zu führen, um den Körper zur adaption mittels hyperkompensation zu "zwingen". Das bedeutet Philosophis, wie Physiologisch.... Wer sich wirklich steigern will muss erstmal seine eigenen Grenzen erreichen!
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17.05.2009 - Laufziele erreicht! PB-> 10km 44:37; HM 1:43:59; M 3:52:25 >-< Neue Ziele coming soon...
"Nach draussen gehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser."
Ich danke euch erstmal für eure Antworten.
Vom walken zum joggen wechseln, hmm, ich fang da nach seehr kurzer Strecke an zu schnaufen, wie eine alte Dampflok und dann machts keinen Spass mehr.
Aber, gestern bin ich so 3h am Stück walken gewesen. Als ich wieder zu Hause war, war ich sowas von k.o. das hatte ich schon ewig nicht mehr, k.A. warum. Bin die Strecke erst vor kurzem gegangen und war nicht ein bisschen fertig, komisch!
Heute Abend werde ich zum schwimmen fahren, das mach ich eigentlich total gerne, nur muß ich mich erstmal dazu aufraffen...