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Asthma, nun Angst vor Sport... Asthma, nun Angst vor Sport...

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  #1 (permalink)  
Alt 03.11.2007, 14:06
Der Geist ist willig...
 
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Asthma, nun Angst vor Sport...

Hallo,
habe gerade erfahren, dass ich unter allergisches Asthma - hausstaubmilbenallergie - leide, nun habe ich Angst wieder an den Stepper zu gehen, obwohl ich vor die Diagnose eine Stunde bei Puls 116-120 gut durchkam. Ich möchte gerne schwitzen beim Sport, Walken finde ich irgendwie nicht befriedigend. Was kann ich nun machen? Steppen wie vor der Diagnose, oder sollte ich doch vielleicht vorsichtiger sein? Ich bin ziemlich untrainiert, erledige aber alle Wege im Alltag mit Fahrrad und zu Fuß, z.B. Kind abholen ist schon 15 minuten zügiges Fahrradfahren dahin und dann 20 Minuten mit Fahrradanhänger nach hause.
Jetzt bin ich aber doch ängstlich... Gibt es hier auch Asthmatiker und Asthmatikerinnen die vielleicht Erfahrungen haben mit den ersten stolprigen Schritten zum Sport mit Asthma?
Ich habe einen Spray mit Beclometasondipropionat und Formoterolfumaratdihydrat - Foster - die ich zwei mal am Tag anwenden soll...
Ich habe wenn überhaupt nur nachts Luftnot gehabt... Weiß nicht ob das einen Asthma-anfall war, habe ja keine Vergleichsmöglichkeiten :-?
Bin dankbar für Tips...
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  #2 (permalink)  
Alt 03.11.2007, 14:37
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Wenn Du vorher keine Probleme hattest, kannst Du eigentlich weitermachen mit dem Sport. Vielleicht bei offenem Fenster, dann lüftest Du gleich die Lungen mit durch
Habe auch Asthma, wahrscheinlich allergisches gegen Beifuß, und eine Hausstaubmilbenallergie. Ich hab das Mittelchen nur genommen bis die Flasche leer war und seitdem nie wieder richtig schlimm Husten gehabt.
Das ist eine Weile her, 'damals' bin ich auch noch jeden Tag durch Wald und Wiesen getobt, das hat mir nicht geschadet.


-Beycha
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  #3 (permalink)  
Alt 03.11.2007, 15:27
Toffeemuffin
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Hallo yajna!

Sprich mal mit deinem Arzt und lass dir ein "Peak-flow-Meter" verschreiben!
Kurz erklärt ist das ein "Gerät",da pustest du rein und kannst an deinen Werten ablesen,wie "fit" du an dem Tag bist!

LG Claudia
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  #4 (permalink)  
Alt 03.11.2007, 21:29
Der Geist ist willig...
 
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Danke für beruhigung!

Hallo, vielen Dank schonmal für die Antworten! Mein Verstand sagt auch, dass es wirklich blödsinn ist wegen eine Diagnose nicht mehr auf meinem Körper zu achten, aber irgendwie stehe ich noch unter "schock". Ich meine wahrscheinlich ist die Diagnose "Asthma" nicht halb so heiß wie's gekocht wird, aber naja, ich dachte nie, dass ausgerechnet ich je krank werden würde. Ich meine, gut, war die letzten Winter so im Schnitt 3 mal so krank, dass Antibiotika nötig war, da jede kleinst-erkältung doch irgendwann in eine mittelschwere Bronchitis gereift war, aber trotzdem
Jedenfalls denke ich, dass draußen sein mir vieeeeeel besser tut als drinnen hocken. Ich merke es auch, verpiiiiiiips noch mal, nicht nur denke *versuche auf wackligen beinen dazu zu stehen*
Claudia, habe auch von dieses Gerät-dings-bums-meter gelesen, werde mal fragen. Habe nächste Woche mal wieder Arzt-termine vor mir *seufz*
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  #5 (permalink)  
Alt 04.11.2007, 12:44
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Re: Danke für beruhigung!

Zitat:
Zitat von yajna
Ich meine, gut, war die letzten Winter so im Schnitt 3 mal so krank, dass Antibiotika nötig war, da jede kleinst-erkältung doch irgendwann in eine mittelschwere Bronchitis gereift war,
Hallo Yajna,

das ist ziemlich typisch für Asthma / die Vorstufe davon. Man wird infektanfälliger. Ich hatte eine Hausstauballergie, schon einige Jahre. Dann habe ich eine Erkältung verschleppt, hatte eine schwere Bronchitis, zu früh wieder arbeiten gegangen, Rückfall und dann "saß" es irgendwie fest. Ich habe in einem Winter 7 Mal ein Antibiotikum bekommen und erst den Hausarzt wechseln müssen, bis ich eine Überweisung zum Lungenfacharzt bekam und die Diagnose "Asthma" gestellt wurde. (Ich kannte die Symptome eines leichten Asthmas aus dem Familienkreis, sonst würde ich wahrscheinlich heute noch im Dunkeln tappen.)

Frag am besten deinen Arzt nach allem, was dir auf dem Herzen liegt, der kann dir am besten antworten.

Bei mir ist es so, dass ich mit einem Spray das Asthma gut unter Kontrolle habe, d.h. ich habe keine schwere Atemnot, nur morgens leicht verengte Luftwege und dann dauert es etwas, bis ich den zähen Schleim raushusten kann. Danach ist meine Lungenfunktion im Normbereich. (Das hat etwa ein halbes Jahr nach der Diagnosestellung gebraucht, bis es wieder so gut war, vorher sahen die Werte schlechter aus.)
Ich kann normal Sport treiben wie vor der Diagnose. Gestern war ich z.B. bei einem Step-Kurs im Studio und hatte einen Puls von 130 bis 155 dabei - ohne Probleme.
Nur wenn ich ganz früh morgens etwas anstrengendes machen möchte, nehme ich so ein Spray, was die Bronchien erweitert.

Allgemein gilt, dass Asthmatiker sich unbedingt bewegen sollten, um die Leistungsfähigkeit von Lungen und Kreislauf aufrecht zu erhalten und die Sauerstoffzufuhr zu verbessern. Am besten sind Ausdauersportarten. Die werden auch immer wieder empfohlen.
Probleme gibt es nur, wenn deine Bronchien auf körperliche Belastung reagieren, dann muss der Arzt entscheiden, was gut ist, aber Spazierengehen oder langsameres Walken oder Schwimmen ist auch dann meist drin.
Also nur Mut! Hör auf deinen Körper, meist sagt der ja von selber, was ihm gut tut und was nicht.

Hast du gegen die Allergie schon was unternommen? Wenn nicht, lass dich da auch unbedingt beraten.

Grüße,
Dubidai
__________________



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  #6 (permalink)  
Alt 04.11.2007, 21:17
die edle
Gast
 
Beiträge: n/a
Servus!

Komme gerade von einer Kur zurück, u.a. wegen Asthma. Der Tenor: Ausdauersport ist unbedingt gut, Peak-Flow-Meter zur Dosierung der Medizin verschreiben lassen und unbedingt das Asthma weiter untersuchen - also Allergietest usw.

Bei mir steht quasi auch nur die Diagnose. Mein "Schnaufen" habe ich bisher mit Untrainiertheit und dem Übergewicht abgetan. Aber da steckt wohl doch etwas mehr dahinter. Das wurde erst bei einer Lungenentzündung festgestellt. Auf der Kur sollte man unbedingt Nordic Walking machen, kann man gut dosieren und ist gut für die Ausdauer - gerade bei Übergewicht.

Also:
Erst mal den Sport in Deinem Rahmen weitermachen und mit dem Lungenarzt weiter verhandeln!
Elke.
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