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Wieviel Sport ist zu viel Sport? Wieviel Sport ist zu viel Sport?

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  #1 (permalink)  
Alt 18.02.2007, 23:45
Kennt sich schon aus...
 
Registriert seit: 03.09.2006
Beiträge: 332
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Wieviel Sport ist zu viel Sport?

Ich überlege mir, im Frühjahr mit dem Joggen zu beginnen. Lange Zeit habe ich nichts gemacht, weil ich eine Sehnenentzündung im Knie habe. (Patellaespitzensyndrom) Hat der Orthopäde diagnostiziert.

Jedenfalls ist es jetzt so, dass ich keine Schmerzen habe und vorsichtig mit Joggen beginnen will.

In einem Buch habe ich nun gelesen, man solle am besten drei mal in der Woche je 40 Min Joggen, mehr sei zu viel.

Davon abgesehen, dass ich am Anfang sicher nichtmal die 40 min schaffen werde, falls ich sie überhaut jemals schaffe, würde mich doch mal interessieren, ob das stimmt.

Ach ja, weiss nun nicht, ob das wichtig ist, ich bin 36 Jahre alt.
__________________
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  #2 (permalink)  
Alt 19.02.2007, 01:10
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 02.02.2007
Beiträge: 183
Es ist die Frage warum du es machst. Willst du einen Marathon laufen,
soll es ein Kreislauftraining sein, willst du damit abnehmen.

Wenn du Koerperfett abbauen und fuer *immer* loswerden
willst benoetigst du eine Kombination aus einem
leichten Kaloriendefizit+Ausdauertraining+Krafttraining.

Nur joggen zu gehen hilft nicht viel.
__________________
..ein guter Gedanke kommt nie zu spaet.
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  #3 (permalink)  
Alt 19.02.2007, 14:40
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 15.02.2007
Ort: Niederbayern
Beiträge: 2
Hallo,
welches schlaue Buch hast du da denn erwischt?! Als Anfänger kannst du mit Sicherheit nicht 40 min. durchlaufen und das auch noch in deiner richtigen Pulsfrequenz. Dreimal die Woche ist schon richtig für den Anfang.
Wenn du einen guten Trainingsplan willst kannst mir gerne ne E-Mail senden.
silkefugger@freenet.de
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  #4 (permalink)  
Alt 19.02.2007, 18:48
Naschkatzen Goldi
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 2.940
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Hm guck mal hier

http://tipps.fettrechner.de/sport-un...ningsplan.html
__________________
Wer immer zu sich selbst steht, kann nicht jedermann liegen
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  #5 (permalink)  
Alt 19.02.2007, 20:44
Kennt sich schon aus...
 
Registriert seit: 03.09.2006
Beiträge: 332
Geschlecht:
Also, der Grund meiner Frage ist der:

Ich habe nun schon oft gelesen, dass Depressieve von ihren Therapeuten oder Ärzten zum täglichen Joggen geschickt werden. Dies wirkt sich bei den meisten positiv auf die Krankheit aus.

Da ich auch Depressionen habe, zog ich in Erwähgung, meine Kondition wieder so weit hinzubekommen, dass ich ein normales Pensum schaffe. Wenn ich dann merke, dass es auch mir hilft, würde ich gerne täglich Joggen.

Nun bin ich verunsichert, weil in dem Buch steht, dass es der Gesundheit abträglich sei, wenn man mehr als drei mal wöchentlich 40 Stunden joggt.

Wenn ich auch nur 20 oder 30 min jogge, und das jeden Tag, dann wäre das ja insgesamt mehr. Und laut diesem Buch wäre das zu viel, da auch die gesamtdauer entscheident sei. *ratlosbin

Mein Therapeut meinte, ich solle einfach nur alles hinschmeissen. Wie ich dann allerdings meine Miete und so weiter zahle, konnte er mir jedoch nicht erklären. Also schmiss ich einfach erstmal die Therapie hin. Demzufolge habe ich auch keinen Arzt, den ich zu dem Problem fragen könnte. Und es geht mir übrigens ohne diese Therapie besser.
__________________
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  #6 (permalink)  
Alt 19.02.2007, 22:19
MadreDeus
Gast
 
Beiträge: n/a
Warum sollte es der Gesundheit abträglich sein?

Ich würde an deiner Stelle einfach mal anfangen und mich nicht durch das Buch davon ab-/aufhalten lassen.

Am Anfang wirst ja eh nur wenig laufen und wenn es dann mehr wird, also wenn du den innerlichen Drang hast mehr zu laufen, dann tu das auch! Gut ist, was DIR gut tut. Wenn es deinen Gelenken schadet, dann wirst du das ja anhand von Schmerzen/ Überbelastung schon mitbekommen und dann kannst du ja kürzer treten ... aber so lange körperlich keine Probleme auftauchen, würde ich ruhig laufen gehen ... Buch hin oder her ... fütter erstmal deine Seele, dann geht es dem Körper auch besser.

Viel Erfolg!!!
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  #7 (permalink)  
Alt 21.02.2007, 10:33
ralmoni
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Mopsi
Mein Therapeut meinte, ich solle einfach nur alles hinschmeissen. Wie ich dann allerdings meine Miete und so weiter zahle, konnte er mir jedoch nicht erklären. Also schmiss ich einfach erstmal die Therapie hin.

Mopsi, wenn es dir ohne den Therapeuten besser geht, dann war das wohl die richtige Entscheidung für dich.
Mopsi, du kannst 10 Bücher lesen und du wirst 11 Meinungen finden
Fang doch einfach an und höre auf deinen Körper, er wird dir mitteilen ob es zuviel ist oder nicht. Wie MadreDeus schon schrieb: Gut ist, was dir gut tut!
Warum überlegst du schon vor dem Start, ob es irgendwann zuviel sein könnte? Das ist kontraproduktiv!
Fang langsam an und achte darauf, nicht zu schnell und (anfangs) nicht zu viel zu laufen. Nach dem Joggen sollst du dich auf angenehme Art leicht ermüdet fühlen und nach dem Duschen frisch+fitt - dann ist es richtig!
Wenn Atemnot oder Seitenstechen auftritt: l a n g s a m e r
Und wenn du anfangs nur 30 Sekunden schaffst - na und?! Das ist ne halbe Minute mehr als am Tag vorher.... Je nachdem wie du dich fühlst, kannst du steigern, in 10 Sekunden Portionen oder wenn du fitter bist, im Minutentakt oder du steigerst nach Strecke ("bis zum nächsten Baum schaffe ich noch") . Das kannst du ganz individuell gestalten und der einzige Maßstab bist du selbst.

Wenn du irgendwann 3x/Woche 40min durchlaufen kannst, DANN kannst du überlegen, ob du mehr laufen möchtest oder ob du lieber noch anderes dazunimmst. In diesem Sinne: Klapp das Buch zu, schnüre die Schuhe und auf geht´s
Und ja, joggen hebt die Stimmung ganz ungemein und ist für Menschen mit Depressionen sehr geeignet. Wenn du einen Wald in der Nähe hast, gehe oder fahre dorthin und geniesse neben deinem Körper auch die Umgebung - du wirst sehen, dass es dir auch in seelischer Hinsicht sehr gut bekommen wird.
LG, Ralmoni
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  #8 (permalink)  
Alt 21.02.2007, 10:43
Gast24121
Gast
 
Beiträge: n/a
Huhu Mopsi,

mag mich ralmoni und MadreDeus mal anschließen. Hab auch öfter mit Depressionen zu kämpfen gehabt und durch regelmäßigen Sport wieder mehr in den Griff bekommen. Klar, nicht nur, da steckt noch einiges an psychischer Arbeit hinter, aber Sport hat mir die Sache schon extrem vereinfacht.

Lass dich nicht kirre machen von den ganzen Empfehlungen. Du trainierst ja nun keine 4 Stunden täglich und wenn du das Trainingspensum allmählich steigerst und es dir dabei gut geht, spricht nichts dagegen auch täglich für ne Stunde raus zu gehen und sich zu bewegen.
Vielleicht wäre ja auch eine Laufgruppe was für dich, da ist im Normalfall jemand dabei der die Sache leitet und auch Ahnung hat, wie man am günstigsten ein gesundes Trainingspensum hinkriegt.
Für mich waren in der Zeit soziale Kontakte auch wichtig, da ich mich in den Depris komplett abgekapselt habe und nur sehr! wenige Menschen an mich ran ließ. Da war dann das Fitnessstudio ne echte Bereicherung, ich bin zwar alleine hingegangen, aber trotzdem unter Menschen und wenn ich wollte konnte ich auch mal nen paar Takte quatschen.
Deswegen komm ich überhaupt auf ne Gruppe, vielleicht wär das ja auch was für dich.

LG und viel Spaß beim sporteln
Sabrina
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  #9 (permalink)  
Alt 21.02.2007, 15:58
Kennt sich schon aus...
 
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Also, dann danke für die Antworten. Da hab ich mich wohl wieder zu früh verrückt gemacht. Ich erhoffe mir eben, dass sich die Deprie davon nochmal wesentlich bessert und das Buch nahm mir ein wenig von meinem Optimismus.
Vermutlich mache ich mir auch oft zu viele Sorgen.
Ich hoffe ja auch, dass es mir besser geht, wenn ich wieder besser aussehe und meine Kondition besser ist.

Letztes Jahr hatte ich einen Computerkurs, der mich irgendwie überfordert hat und wärend dieser Zeit bin ich auch nur mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Im Anschluss daran war meine Kondition komplett im Eimer.

Nun werde ich noch meinen Knien gut zureden und dann morgen beginnen.

Hier in der Nähe gibts einen Park. Dort wird viel gejoggt. Bisher bin ich dort nur spazieren gegangen. Es leben dort auch Greifvögel und viele Eichhörnchen. Die Atmosphäre von dem Park gefällt mir, auch wenn mir die restliche Umgebung hier weniger zusagt.

LG
Mopsi
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  #10 (permalink)  
Alt 21.02.2007, 18:30
Naschkatzen Goldi
 
Registriert seit: 11.02.2007
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Zitat:
Zitat von Mopsi
Also, der Grund meiner Frage ist der:

Ich habe nun schon oft gelesen, dass Depressieve von ihren Therapeuten oder Ärzten zum täglichen Joggen geschickt werden. Dies wirkt sich bei den meisten positiv auf die Krankheit aus.

Da ich auch Depressionen habe, zog ich in Erwähgung, meine Kondition wieder so weit hinzubekommen, dass ich ein normales Pensum schaffe. Wenn ich dann merke, dass es auch mir hilft, würde ich gerne täglich Joggen.
Joah hilft auch - Sport setzt Endorphine frei. Ich hab in dem Zusammenhang was von nem Runners High gehört, das man in nen totalen Flash kommt - aber dafür muss man schon ne Weile rennen

Täglich joggen scheint mir nichts dagegen zu sprechen - eine Kollegin rennt 3 - 4 mal die Woche für mehrere Stunden dafür

Beim Fitnesstudio sagen sie auch, Ausdauer ist immer okay zu trainieren. Manchmal soll man nen Tag Pause einlegen wegen den Muskeln, aber die sagten Ausdauer kann ich jeden Tag kommen

Wichtig beim Joggen und das A und O sind gute Schuhe! Du machst dir sonst die ganzen Gelenke kaputt. Da würde ich in ein Sportgeschäft gehen und mich beraten lassen. Ich hab mir welche gekauft die waren nicht mal teuer. Ich glaub ich hab 50 Euro bezahlt - für gute Sportschuhe finde ich geht das. Man hatte vorher zu mir gesgat ich müsse mit mindestens 100 rechnen aber auch so Laufläden haben Schnäppchen
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