Diät Abnehmen Naschkatzen

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  #21 (permalink)  
Alt 03.01.2007, 01:02
bini_
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@ Shalana

also mir hat mein Trainer mal erklärt ich solle nach dem Training wenn geht gar keine Kohlenhydrate essen sondern Eiweiss. Du hast ja Kohlenhydrate verbrannt und wenn du die dann nach dem Training isst, dann füllt der Körper die Speicher wieder auf. Aber wenn du dem Körper Eiweiss zuführst dann kann der Körper das verwenden um Muskeln aufzubauen. Allerdings haben Eiweisse idR relativ viele Kalorien, deshalb hat mein Trainer einen Eiweiss-Shake empfohlen (den gabs natürlich gaaanz günstig im Studio)
Aber du kannst natürlich auch einfach einen Salat mit Hühnerstreifen oder so essen. Dann hast du auch dein Eiweiss, gesund gegessen und wenig Kalorien.

Dafür solle man morgens mit Kohlenhydraten durchstarten damit der Körper angekurbelt wird um zu verbrennen. Wenn man zb nix ist, dann ist der Körper von vorne herein auf Sparflamme (so ein bisschen ala Jojo-Effekt)

Keine Garantie dass das alles stimmt - aber in meinen Augen macht es Sinn und ich hab das auch längere Zeit so praktiziert und hatte gute Erfolge damit.
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  #22 (permalink)  
Alt 05.01.2007, 14:19
Kennt sich schon aus...
 
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Da hat dein Trainer bzw. du schon recht.
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  #23 (permalink)  
Alt 05.01.2007, 14:53
Benutzerbild von mineralkerbe
Naschkatzen Goldi
 
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Zitat:
Zitat von bini_
also mir hat mein Trainer mal erklärt ich solle nach dem Training wenn geht gar keine Kohlenhydrate essen sondern Eiweiss. Du hast ja Kohlenhydrate verbrannt und wenn du die dann nach dem Training isst, dann füllt der Körper die Speicher wieder auf. Aber wenn du dem Körper Eiweiss zuführst dann kann der Körper das verwenden um Muskeln aufzubauen.
wenn der körper nach dem training keine schnellen kohlenhydrate bekommt, wird das zugeführte eiweiß gerne per gluconeogenese zu kohlenhydraten umgewandelt und zur energieverbrennung herangezogen, weil der körper komplett leergepumpt ist und nach nährstoffen schreit. da haben die muskeln nicht allzuviel davon. unter umständen wird das nahrungsprotein komplett verbrannt und die rohstoffe zur reparatur der zerstörten muskelfasern müssen aus anderen muskeln geholt werden.

solange du keine diät machst, die vollständig auf kohlenhydrate verzichtet, würde ich zumindest direkt nach dem training ein bissl traubenzucker zuführen.

hoppla, ich seh gerade, dass sich das ganze wohl eher auf ausdauer bezieht, mein fehler. (das geschriebene hat fürs krafttraining natürlich dennoch seine gültigkeit und wird deshalb mal nicht gelöscht ^^) in dem fall würde ich morgens vor der ersten mahlzeit auf leeren magen laufen gehen
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00:23 Dickerchen80: jo
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00:23 Dickerchen80: is ok
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  #24 (permalink)  
Alt 05.01.2007, 16:36
Kennt sich schon aus...
 
Registriert seit: 31.03.2006
Ort: NRW
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Hm, versteh ich das richtig? Nach dem Cardio Training (90 min) ausschließlich Eiweiß? Nach dem Krafttraining, also Muskelaufbau Traubenzucker und Eiweiß? Das wird ja immer komplizierter.
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  #25 (permalink)  
Alt 08.01.2007, 01:42
Benutzerbild von cetacea
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 18.08.2006
Beiträge: 5
danke euch für die vielen tipps , werd mal mein training überprüfen. will mich auch nicht zum sklaven der pulsuhr machen.
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  #26 (permalink)  
Alt 08.01.2007, 18:22
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 11.08.2005
Ort: Ratingen
Beiträge: 41
Ingo eine Nachricht über ICQ schicken Ingo eine Nachricht über Skype™ schicken
also www.ironsport.de scheibt dazu recht einfach gehalten :

Das was wir essen, besteht aus Proteinen, Kohlenhydrate (Zucker), Fette, Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffen und Wasser.
Nur Proteine, KHs (Zucker) und Fette tragen zur Energiebereitstellung bei. Der Rest ist jedoch auch unverzichtbar, eine Ernährung ohne diese Stoffe führt zu Mangelerscheinungen.

Protein 4 kcal
Kohlenhydrat 4 kcal
Fett 9 kcal


Nachdem diese Stoffe vom Magen-Darm-Trakt verdaut wurden, gelangen sie ins Blut, wo sie entweder gespeichert werden oder sofort als Energieliefernat dienen.

Kohlenhydrate (KH) sind am leichtesten zu verwerten, Zucker liefern sofortige Energie. Bei zu vielen KHs und Zuckern wird der Überschuss als Körperfett gespeichert. Sie können aerob (mit Sauerstoff) oder anaerob (ohne Sauerstoff) verbrannt werden. Bei der anaeroben Verbrennung (wie zB. im Training) entsteht als Abfallprodukt Milchsäure (Laktat) und gibt am Beispiel des Trainings den "schönen" Pump-Effekt, Laktat hemmt aber die Leistung. Bei leeren Glykogen-Speichern nach schweren Anstrengungen, werden die KHs als Glykogen in der Leber und in der Muskulatur gespeichert. Nach schweren Anstrengungen (Training) sollte man 250 -500ml Saft trinken, um die Glycoken-Speicher wieder aufzufüllen.
KH-Quellen: Naturprodukte und sonst überall

Fette sind der Hauptenergieträger des Körpers. Sie stellen 98% der Energie-Depots dar, KHs sind 2%. Ein Kilo Körperfett hat ca. 7000 kcal. Für die Fettverbrennung im Körper, wird mehr Sauerstoff benötigt (es ist nur aerob), daher ist die Verbrennung der KH-Speicher schneller und erfolgt zuerst, erst wenn die KH-Speicher leer sind, wird vermehrt Fett verbrannt (nach ca. 30 Minuten). Der Körper bezieht ständig Fette aus den Fettdepots als Energielieferanten, um unter anderem die Körperwärme konstant zu halten.
Fett ist für den Körper notwendig, nicht nur für die Energiebereitstellung, sondern für den Zell-Aufbau, Hormonhaushalt und weiteren wichtigen Körper-Systemen.
Bei einer Diät sollte man daher weiter Fette zu sich nehmen, aber gesunde Fette, die ungesättigeten Fettsäuren (die pflanzlichen), tierische Fette sollte man in einer Diät so gut es geht vermeiden. Wenn man zu wenig Fett ißt, ist der Körper in einer Notlage und speichert leichter jedes Fett, dass man aufnimmt.
Fett-Quellen: Fleisch, Nüsse, bestimmte Milchprodukte, Öle, ...

Proteine sind primär für den Aufbau und Wiederaufbau von Körpergewebe gedacht. Proteine sind am wichtigsten für den Körper, denn der Körper besteht aus Proteinen. Proteine sind Makro-Moleküle, die aus vielen 1000en Aminosäuren bestehen. Aminosäuren werden im Körper teils selbst hergestellt, in der DNS sind sie codiert, werden dort abgelesen und aufgebaut. Die essentiellen (die er selbst nicht herstellen kann) Aminosäuren können nur durch die Ernährung aufgenommen werden.
Ohne Enzyme wäre kein Leben möglich, alle Vorgänge im Körper werden durch Enzyme geregelt. Enzyme sind Proteine! Ohne ausreichend Protein leidet der Körper unter Magelerscheinungen und Leistungsnachlass.
Werden nicht genug KHs oder Fette aufgenommen, werden die Proteine zweckentfremdet und auch als Energieträger verbrannt. Das führt zu Verlust der Muskelmasse, passiert oft in Diäten und macht sich als "Jojo-Effekt" bemerkbar.
Werden zu viele Proteine aufgenommen, als für den Aufbau notwendig, werden diese umgewandelt und im Körperfett-Depot gespeichert.
Protein-Quellen: Fleisch, Molkereiprodukte, Eier, ...

Die Reihenfolge lautet also Kohlehydrate -> Fette -> Proteine.
__________________
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  #27 (permalink)  
Alt 12.01.2007, 00:57
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 05.01.2007
Ort: Graz
Beiträge: 4
Zitat:
Zitat von Shalana
Zitat:
Kohlenhydrate sind Energielieferanten, auf die man beim Sport nicht verzichten kann. Mit Vollkornbrot kannst Du also langsam Deinen "Energiespeicher" füllen. Direkt vor dem Sport ist es gut, wenn man eine Kleinigkeit isst. Jetzt ist es jedoch viel sinnvoller, ein Weißbrot zu essen. Denn Weißbrot liefert "schnelle" Kohlenhydrate. Und das gibt wiederum schnelle Energie, die beim anschließenden Sportereignis gebraucht wird.
Sportler
Bild: Birgit Bender

Kurz vor und nach einem Wettkampf ist Weißbrot besser als Vollkornbrot.

Nach dem Sport ist man eventuell völlig ausgelaugt. Nun brauchst Du wieder schnelle Energie. Also hast Du wieder mehr davon, wenn Du Weißbrot isst. Ein paar Stunden später ist Vollkornbrot wieder die bessere Wahl. Damit kannst Du Deinen Energie-Speicher sozusagen in Ruhe auffüllen.
Was stimmt denn jetzt? Kein Weißbrot nach dem Sport oder doch?
Das scheint ein Rezept für eine leistungsoptimierte Ernährung sein. Also eine Ernährung für Sportler, die absolut jeden Leistungseinbruch verhindern müssen und ihre Topform bewahren. Das hat aber mit einer Diät zum Abnehmen nix zu tun.
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  #28 (permalink)  
Alt 21.01.2007, 19:16
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 13.01.2007
Ort: im schönen NRW
Beiträge: 122
Geschlecht:
Hallo,

also....

Fettverbrennungspuls ist ausgemachter Blödsinn und ein Mythos, denn bei einer Gewichtsabnahme geht es letzlich nachdem Prinzip weniger Kalorien zu essen und zusätzlich Kalorien durch Sport oder diverse Aktivitäten zu verbrennen. Für Couchpotatoes ist das letzlich weniger vorteilhaft.

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Was bedeutet das für denjenigen der versucht sein Gewicht zu regulieren?
* Fettverbrennung und Fettabbau sind unterschiedlich zu sehen
* Um den Körperfettanteil zu reduzieren, ist nur eine negative Energiebilanz entscheidend.
* Ein pulsgezieltes "Training zum Fettabbau" bzw. "Training zur Gewichtsreduktion" gibt es nicht (sondern nur ein Training des Fettstoffwechsels).
* Ein sog. Fettstoffwechseltraining dient nicht der Gewichtsreduktion, sondern der Ökonomisierung der muskulären Energiebereitstellung und damit der Verbesserung der Langzeitausdauer.
* Die effizienteste Reduktion des Körperfettanteils wird mit intensivem Training erreicht (Krafttraining, intensives Intervalltraining, intensives Ausdauertraining, Zirkeltraining). Natürlich muss die Belastungsintensität individuell dosiert sein.
* Neben regelmäßiger körperlicher Aktivität ist auf eine ausgewogene, fettbewusste Ernährung zu achten, um eine positive Energiebilanz (gleichbedeutend mit Speicherung von Körperfett) zu vermeiden.

Die Optimierung des Fettverbrennung ist nur für den Spitzensportler sinnvoll der über eine Leistungsanalye seine optimalen Trainigswerte ermittelt (von GA - EB etc. d.h. Grundlagenausdauer - Entwicklungsbereich etc.). Dort wird an Hand eines Laktatstufentest gepaart mit einer Atemgasanalyse die optimalen Trainigsbereiche eines Sportlers ermittelt der daraufhin einen optimierten Traingsplan erhält. Man ermittelt ebenfalls
die anaerobe Schwelle. Die aerobe Schwelle liegt bei ca. 2 mmol Laktat/Liter Blut und entspricht somit einer Belastungsintensität, bei welcher der Laktatspiegel diesen Wert gerade übersteigt.
Ab dieser Schwelle kann die benötigte Energie nur durch zusätzliche Energiegewinnung aus dem anaerob-laktaziden Stoffwechselweg bereitgestellt werden, der Laktatspiegel beginnt zu steigen. Bei Belastungsintensitäten unterhalb dieser Schwelle erfolgt die Energiegewinnung fast ausschließlich aerob; der Laktatspiegel bleibt in der Nähe des Ruhewertes. Dazwischen liegt der aerob - anaerobe Übergangsbereich. Die Laktatbildung nimmt mit steigender Belastungsintensität zwar zu, jedoch stehen Laktatbildung und Laktatabbau immer im Gleichgewicht. Die anaerobe Schwelle liegt etwa bei 4 mmol Laktat/Liter Blut, sie ist jedoch abhängig vom Trainingszustand. Bei Belastungsintensitäten an dieser Schwelle liegt ein maximales Laktatgleichgewicht vor, d.h. Laktatbildung und Laktatabbau stehen gerade noch im Gleichgewicht. Man nennt diesen Zustand auch Steady-state.
Eine höhere Belastungsintensität führt zu einem starken Anstieg des Laktatspiegels. Die Sauerstoffaufnahme reicht nicht mehr aus, den Gesamtenergiebedarf zu decken, es kommt zur schnellen Erschöpfung durch Übersäuerung. Mit Hife von speziellen Trainingsreizen versuchen Profis dies Schwellwerte zu verschieben und dadurch die Leistung zu optimieren.
Hier ein Paar Links zum Thema:
http://de.fitness.com/exercise/articles/mythos.htm
http://www.k3k.de/Ernaehrung/Fett/fett.html


Sport sollte somit Mittel zum Zweck sein und man sollte sich währenddessen locker und leicht unterhalten können und sich keine Gedanken über verbrannte "Fettkalorien" und Kohlehydrate machen...

Bis denne
__________________
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  #29 (permalink)  
Alt 26.01.2007, 18:39
Zirkuskind
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo an euch alle,

kurze Anmerkung von mir, die ich gerade Biochemie für mein Diplom lern:
Ich find super, wie aktuell und naturwissenschaftlich korrekt ihr informiert seid
Kurze Info noch zu "wann macht der Muskel was":
In Ruhe benutzt der Muskel kaum Zucker, eher Fettsäuren, das ist auch bei leichter Bewegung so und noch gesteigert (sowas ist zum Beispiel beim Ausdauertraining der Fall). In extremer Anstrengung geht das mangels Sauerstoff nicht mehr, da nimmt er Zucker aus Glycogen und macht Milchsäuregärung. daher sagt man, dass es einen Fettverbrennungspuls (richtiger Atemfrequenz und heute nimmt mann als Grenze den Lactat-Wert im Blut) gibt. Aber natürlich habt ihr Recht, dass der Körper nach dem Sport die leeren speicher auffüllt (auch aus Fett).
Und nach dem Sport wirklich am besten Eiweiße essen, denn aus kurzem Zucker macht der Körper im Überschuss und dank Insulin doch wieder Fett. Ohne Zucker und Insulin kein Fettaufbau!

Alles Liebe,

euer Zirkuskind Jessica
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  #30 (permalink)  
Alt 29.01.2007, 02:41
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 27.01.2007
Beiträge: 17
Zitat:
Zitat von Geisha
Ha !

Das ist wirklich sehr interessant. Danke für die vielen Links.
Man sollte sich um diese Dinge wirklich nicht so nen Kopf machen. Einfach etwas mehr aufs Gespür achten, ebenso wie bei dem Essen.
Bissle mehr in sich reinhören, ab wann man satt ist und weg vom PC !!!!
bewegen
Im Prinzip hast du Recht, allerdings gibts auch Leute, die damit Schwierigkeiten haben und kein richtiges Sättigungsgefühl kennen. Kann aber auch teilweise mit der Psyche zu tun haben, meine Mutter hat da so ihre Probleme mit...
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