Ich kenne das mit der vielen Arbeit. Bei mir waren es so 10-12 Stunden am Tag, manchmal auch 14, plus ein paar Stunden an den Wochenenden.
Ich hab mir irgendwann gesagt: wenn ich mir die Zeit für Bewegung nicht nehme, werde ich keine 40 Jahre mehr so weiterarbeiten können. Deshalb lieber ne Stunde weniger am Tag arbeiten und dafür gesund bleiben.
Mir hat "geholfen", dass ich irgendwann wegen Überarbeitung (auch keinen Urlaub genommen) vom Chef nach Hause geschickt und von einer Ärztin krank geschrieben wurde.
Ich weiß ja nicht, wie stressig Dein Job ist, und ob Du den Spielraum überhaupt hast. Aber man darf halt nie vergessen, warum man arbeitet. Nämlich für sich selbst und vielleicht für die Familie. Und wofür sollte man sich gesund halten? Auch für sich selbst und die Familie.
Ich bin inzwischen der Meinung, dass Bewegung und gutes Essen mindestens so wichtig sind wie die Arbeit. Und wenn ich mehr arbeite als ich bezahlt bekomme, habe ich kein Problem damit Arbeit auch mal ruhen zu lassen, wenn ich gerade wieder 8 Stunden am Stück vor dem Rechner abgehangen habe, damit ich meinem Rücken was Gutes tun kann. Und wie gesagt... tu ich meinem Körper nichts gutes, wird sich das langfristig auch negativ auf die Leistungsfähigkeit im Beruf auswirken.
Die Heldenmentalität vieler Leute, die sich krank und kaputt arbeiten, ist mit Blick auf die heutige Lebenserwartung mehr als überholt. Es gibt den Arbeitnehmerschutz nicht von ungefähr
