Ich hab mal eine Frage betreffend den "inneren Schweinehund" im weitesten Sinn:
Ende Juli werde ich einen Viertelmarathon laufen, für den ich auch schon recht gut trainiert bin. Ich weiß aber, dass ich alleine "durch Kopfarbeit" noch einige Minuten schneller laufen könnte. Bei meinem letzten Lauf bin ich gegen Ende der Strecke immer langsamer geworden, weil irgendwann die Energie weg war.
Und kurz nachdem ich über die Ziellinie gelaufen bin, ärgere ich mich, dass ich nicht doch noch die Zähne zusammengebissen habe und zuletzt doch noch meine ganze Energie zusammengekratzt hab.
Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich meinen Willen stärken kann?
Also mir hilft es zu wissen, wo meine HFmax liegt, also die Maximale Herzfrequenz, bevor ich umkippe
Beim laufen kann ich dann auch der Pulsuhr sehen, wo der Puls wirklich liegt, und wie weit ich noch gehen kann. Das hilft mir, den Objektiv besten Bereich zu laufen und nicht zu langsamm oder gar zu schnell zu werden.
Ansonsten muss man den Schweinehund halt im Trainings bekämpfen... beim Wettkampf ist es schon zu spät. Dazu kommt, dass man IMMER und NACH JEDEM Rennen denkt, dass man hier und noch die eine oder andere Minute hätte rausholen können.
Hierzu braucht man einfach ein Stückwiet wettkampferfahrung, um wirklich einschätzen zu können, wie weit man gehen kann, dass es zum ende hin auch noch hinhaut.
Wenn Du schreibst, hast am Ende schon abgebaut, dann hört sich das schon so an, also ob du zu schnell los bist, und dann eingebrochen bist. das kostet meist mehr, als wenn man es langsamm angehen lässt am Anfang, und dann zum schluss noch aufdrehen kann, weil man noch viel mehr energie hat. Also mach dich nicht verrückt
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17.05.2009 - Laufziele erreicht! PB-> 10km 44:37; HM 1:43:59; M 3:52:25 >-< Neue Ziele coming soon...
"Nach draussen gehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser."
kann da nur zustimmen. Lauf die Strecke im Training und versuch ganz ruhig anzufangen. Viele machen den Fehler, zu schnell anzufangen, dann fühlt es sich immer schwieriger an, sie werden langsamer, kämpfen wieder etwas mit sich und geben Gas und laufen daurch kurz wieder zu schnell.... ein ganz schlechter Kreislauf Genau dieses Thema predige ich schon sehr lange an meinen Freund hin *g* vor 2 Wochen hat er es endlich mal ausprobiert. Er fängt jetzt ganz bewusst langsam an und findet dadurch mit der Zeit sein Tempo. Seit er so trainiert muss er die letzten 2 km nicht mehr mit sich kämpfen und merkt dass er auch nach 10 km noch die Kraft für nen Endspurt hätte und trotzdem ist er sogar schneller als zu der Zeit wo er zu schnell anfing. Jetzt hat er sich sogar das Ziel gesteckt mit mir den Halbmarathon zu laufen, dabie war er bisher nach 8 km schon fix und fertig
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Die Zukunft kommt früh genug. Ganz gleich, was man tut. Und dann wird einem klar, wie wichtig es ist, dass man sich Zeit nimmt zu leben und glücklich zu sein.
Ende Juli werde ich einen Viertelmarathon laufen, für den ich auch schon recht gut trainiert bin. Ich weiß aber, dass ich alleine "durch Kopfarbeit" noch einige Minuten schneller laufen könnte. Bei meinem letzten Lauf bin ich gegen Ende der Strecke immer langsamer geworden, weil irgendwann die Energie weg war.
Was trinkst du denn unterwegs?
Im Wettkampf sollte man an jedem Versorgunsstand Elektrolyte greifen.
Wenn du nicht sicher bist, ob welche angeboten werden, nehm dir selber welche im Trinkgurt mit.
Für einen kurzen Energieschub (mit anschließend genau so schnellen Abfall der Leistung) schwört mein Göga auf 0,1l Red Bull... das füllt er immer in kleine Flaschen ab und nimmt einfach zur Sicherheit eine mit. Zu 90% reicht die Gewissheit, dass man es nehmen könnte...
Zitat:
Zitat von MichiSun
Und kurz nachdem ich über die Ziellinie gelaufen bin, ärgere ich mich, dass ich nicht doch noch die Zähne zusammengebissen habe und zuletzt doch noch meine ganze Energie zusammengekratzt hab.
Wenn du das Gefühl nicht mehr hast, ist deine Wettkampfzeit abgelaufen
Ich bin noch nicht einmal über die Ziellienie gegangen ohne zu denken, du warst zu langsam... hier und dort hättest du....
Und ich kenne auch niemanden, der mit der Tagesleistung zufrieden ist.
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Gruß Chaosmaus
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SiS seit 20.08.07
1. Ziel UHU (erreicht am 13.10.07 ) 2. Ziel U90 (erreicht am 13.05.08 ) 3. Ziel U80 (erreicht am ??? )
Am Anfang laufen alle viel zu schnell und Du wirst getäuscht von dem Gefühl " Ich bin zu langsam " und fängst an schnell zu werden . Eine Pulsuhr spielt auf den ersten Km sowieso total verrückt . Viele tragen eine und die Frequenzen haben es in sich , es geht alles durcheinander . Mein Tipp: Versuche ein Tempo zu laufen wo du weißt , da geht es mir gut , mit der Zeit geht dies auch ohne Uhr . Versuche Strecken zu laufen wo du auch wirklich weißt , das sind 5 , 10 , 20 km .Versuche Deinen Laufstil heraus zu finden .Hast Du die richtige Kleidung , Schuhe und etc. Find es heraus ,die Strümpfe ohne Blasen zu bekommen , oder das Hemd -Brustwarzen bluten leicht und das tut weh .Den Slip , er muß viel aushalten -ohne , daß man sich wund läuft- Es ist so vieles . Mit was für einer Zeit durch ein Ziel zu kommen ???Hauptsache ist ich komme an , dabei sein ist alles . wenn man ein Freizeitläufer ist .Bin schon Fröhlich durch einen Marathon gerannt und ich konnte dabei im Ziel noch lächeln und sagen ich war dabei .Nun gut , was solls , da war ich einmal langsamer und da einmal schneller . Mein Motto weniger ist mehr und mir gings gut dabei .
Bei mir gibt es ein optimales Lauftempo, d.h. wenn ich in einem gewissen Tempo gleichmäßig! laufe, habe ich das Gefühl, ewig laufen zu können, einfach Fuß heben, wegen der Trägheit nach vorne fliegen, nächsten Fuß heben, das geht wie von selbst! Probier doch mal aus, ob du auch auf eine Art laufen kannst, die dich nicht anstrengt, dann kannst du am Ende sogar noch einen Endspurt hinlegen!
@ trump: MichiSun ist weiblich, ihre Brustwarzen sind geschützt
__________________ Wer das Ziel kennt, findet den Weg!
Ich hab mich in der letzten Zeit wohl zu sehr verrückt gemacht. Es beruhigt mich zu wissen, dass auch andere das "Problem" nach dem Lauf haben, dass sie unzufrieden sind, weil sie hier und da zuviel Zeit gebraucht haben. Vielleicht muss es so sein, damit man den Ehrgeiz hat, beim nächsten Mal noch mehr zu geben.
Ich werde jetzt in erster Linie darauf achten, dass ich mich in der Startphase nicht vom zu schnellen Tempo der anderen mitreißen lasse. Das war bestimmt bei meinem letzten Lauf mein größter Fehler.
Hoffentlich kann ich mir so meine Energie besser einteilen.
Zum Trinken: Während des Trainings trinke ich gar nichts. Ich trinke vorm Laufen Wasser und nach dem Laufen gaaaanz viel Wasser. Hab gedacht, dass ich eine Stunde auch ohne trinken unterwegs sein kann? Bei meinem letzten Wettkampflauf hab ich im letzten Drittel der Strecke ein paar Schlucke eines isotonischen Getränks getrunken. Mehr hab ich nicht geschafft, weil ich zu sehr außer Atem war. Vielleicht sollt ich doch ein bisschen Redbull einpacken? Allein für die Placebo-Wirkung, dass mir dieses bestimmt Flügel verleihen würde
Ich hab mich in der letzten Zeit wohl zu sehr verrückt gemacht. Es beruhigt mich zu wissen, dass auch andere das "Problem" nach dem Lauf haben, dass sie unzufrieden sind, weil sie hier und da zuviel Zeit gebraucht haben. Vielleicht muss es so sein, damit man den Ehrgeiz hat, beim nächsten Mal noch mehr zu geben.
Das wirds wohl sein Irgendwoher muss der Anreiz ja kommen...
Zitat:
Zitat von MichiSun
Ich werde jetzt in erster Linie darauf achten, dass ich mich in der Startphase nicht vom zu schnellen Tempo der anderen mitreißen lasse. Das war bestimmt bei meinem letzten Lauf mein größter Fehler.
Das ist schon mal ein guter Vorsatz, ich bin gespannt, ob du es durchhälst...
Mir hilft es, wenn ich die ersten Meter meine Musik im Ohr habe, und im Takt bleibe... andere zählen die Schritte wie beim Tanzen.. 1 2 3...
Zitat:
Zitat von MichiSun
Zum Trinken: Während des Trainings trinke ich gar nichts. Ich trinke vorm Laufen Wasser und nach dem Laufen gaaaanz viel Wasser. Hab gedacht, dass ich eine Stunde auch ohne trinken unterwegs sein kann? Bei meinem letzten Wettkampflauf hab ich im letzten Drittel der Strecke ein paar Schlucke eines isotonischen Getränks getrunken. Mehr hab ich nicht geschafft, weil ich zu sehr außer Atem war. Vielleicht sollt ich doch ein bisschen Redbull einpacken? Allein für die Placebo-Wirkung, dass mir dieses bestimmt Flügel verleihen würde
Man sollte alle 20 min etwas trinken (Faustregel 100ml pro 10 min.), wenn es über 20°C hat, sollte man sogar das doppelte trinken. Vorher ist schon mal eine gute Sache, wenn man den Durst verspürt, ist es eigentlich schon zu spät zum Trinken.
Gewöhn dir ruhig an mit Trinkgürtel zu laufen, und halte deine Trinkpausen ein. Ich habe eine Gürteltasche von Camelbak, da passen 1,4l rein, ich trinke auch im Wettkampf daraus (den einen oder anderen kann man dann bei den Trinkpausen überholen ) Mein Göga schafft es sogar beim Trinken weiterzulaufen, das kann ich nicht, ich bleibe kurz stehen...
Zitat:
Zitat von MichiSun
Und überhaupt: Meinen Brustwarzen geht es gut
lg Michaela
Das ist doch mal was feines Wir Mädels haben eh kein Problem mit blutigen Brustwarzen... allerdings schrecken wir auch vor Warmwachs nicht zurück *kicher*
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Gruß Chaosmaus
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SiS seit 20.08.07
1. Ziel UHU (erreicht am 13.10.07 ) 2. Ziel U90 (erreicht am 13.05.08 ) 3. Ziel U80 (erreicht am ??? )