[...]Das heißt nicht, dass die Blutfettwerte gar keine Rolle für das Infarktrisiko spielen. Doch nach heutigem Stand kommt es nicht auf die Menge des LDL-Cholesterins im Blut an, sondern darauf, in welcher Form es dort vorkommt. Riskant sind vor allem kleine, dichte Partikel. Auch ein hoher Spiegel von Triglyceriden (Verbindungen aus je einem Glycerin und drei Fettsäuren) gilt als kritisch. Das Umdenken fällt schwer.
Aber auch diese Faktoren werden nicht von den Fetten beeinflusst, auch nicht von den gesättigten – sehr wohl jedoch von Kohlenhydraten! So fand Professor Ronald Krauss von der University of California in Berkeley heraus: Je geringer der Fettanteil der Nahrung und je höher der Anteil der Kohlenhydrate, desto kleiner und dichter die LDL-Partikel. Sie gewinnen die Oberhand im LDL-Mix, begleitet von hohen Trigycerid- und niedrigen HDL-Spiegeln. Verantwortlich für dieses gefährliche Blutfettprofil ist das Hormon Insulin.
Es schleust nicht nur Kohlenhydrate in die Zellen, sondern regt auch in der Leber ihren Umbau zu Triglyceriden an und hemmt die Fettverbrennung. Kritisch sind vor allem hochverarbeitete Getreideprodukte, weil deren Verwertung eine Menge Insulin erfordert. Demnach wären Speck und Eier zum Frühstück fürs Herz gesünder als Cornflakes. Für viele klingt das einfach nur irre. Die Mahnung, fettarm zu essen, wurde uns allen jahrelang in den Kopf gehämmert, so dass ein Umdenken zunächst schwerfällt.
Einfacher wird es, wenn man sich die Menschheitsgeschichte ansieht. Fette aller Art hat es schon zu Zeiten der Jäger und Sammler gegeben, daran ist der Körper seit Urzeiten angepasst. Getreide steht erst seit rund 10 000 Jahren auf dem Speiseplan, evolutionär gesehen ist das nichts. Und die Kombination aus Kohlenhydratschwemme und Bewegungsmangel ist sogar noch jünger. Der Freispruch für die Fette ist kein Freibrief für Völlerei. Doch er erlaubt es, hochwertige, natürliche Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Käse und Butter wieder ohne schlechtes Gewissen zu genießen.
In dem Zusammenhang würde ich den häufig hier gehörten Tipp, nach dem Training mit dem Eiweiss eine große Menge Zucker (glukose) aufzunehmen doch etwas kritischer bewerten. Besonders unter dem Gesichts punkt, das Herzerkrankungen gerade Bei Kraftsportlern doch stark gehäuft auftreten, und diese Praxis dort auch weit verbreitet ist. Diese Vermutung ist natürlich bar jeder emoierischen beweisskraft. Allerdings finde ich diesen Zusammenhang doch schon bemerkenswert...
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17.05.2009 - Laufziele erreicht! PB-> 10km 44:37; HM 1:43:59; M 3:52:25 >-< Neue Ziele coming soon...
"Nach draussen gehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser."
Die "Studien" von Mens Health betrachte ich immer sehr kritisch...ich habe früher oft diese Zeitschrift gelesen und herausgefunden, das die Redakteure sehr schlecht recherchieren....das merkt man da sich die Artikel oft wiedersprechen und Mens Health oft nur Sachen aus anderen Magazinen kopiert...
Zurzeit werden Sie öfters von Nocolai Worm "beraten", der natürlich weniger KH rät und das Fett freispricht..auf der anderen Seite hat die Mens Health jemanden von der DEG gefragt, der dann natürlich geraten hat das auf den Teller mindestens 50% KH gehören und das Sportler ausreichend Eiweiß aus der normalen Ernährung erhalten..somit wären Shakes, Riegel etc.. nicht nötig....Sie schrieben das Kartoffeln ein "Eiweiß-Star" seien und ein paat Artikel später wird behauptet sie können Krankheiten, wie Impotenz fördern
achja sphere..ich habe persönlich noch nie gehört das man nach dem Training reinen Zucker zu sich nehmen soll...jedenfalls versteh ich "banane mit Quark" nicht darunter..
Wenn es unter Bodybuildern eine höhere Tendenz zu Herzerkrankungen gibt dann kann das meiner Meinung nach nur 2 Gründe haben:
1. Sie pumpen sich mit allen möglichen Steroids, Anabolika und sonst was rein...
2. Die Ernährung besteht zu größten Teilen aus rotem Fleisch, bzw. viel schlechtem Fett....viele Bodybuilder tendieren heutzutage zu low-carb..weshalb sich die Behauptung des Artikels wiedersprechen würden
Das wäre eine neue Studie..es wurde beobachtet das der Konsum von viel rotem Fleisch ungesund ist...den genauen Grund weiß man nicht genau..allerdings stehen die gesättigten Fette im Verdacht....zwischen dem Konsum von weißem Fleisch und der Sterblichkeit wurde jedenfalls kein Zusammenhang beobachtet
Wie gesagt, mit vorsicht zu geniessen... Allerdings habe ich auch schon aus anderen Quellen ähnliches gehört. Und das diese Studie aus den 50ern, wo eine Zusammenhang zwischen Fettreicher ernährung und Herzinfakt konstruiert wird längst nicht mehr haltbar ist, ist auch unbestreitbar.
Und Low-Carb bei BBlern, kommt auch nur in der Definitionsphase zum Einsatz.
Ein anständiges Training ohne KHs wäre garnicht denkbar! Und die sache mit dem Glucose schub nach dem Training, hab ich nicht nur hier, sondern auch und vorallem in diversen BB-Foren schon häufiger gehört. Es soll wohl welche geben, die sich sogar Insulin direkt spritzen um den Muskelaufbau zu beschleunigen.
Ob die Herzproblematik jetzt nur auf Illegale Substanzen zurückzuführen ist, weiss ich nicht. Ich denke nicht unerheblich ist auch ein im Vergleich zu der zu versorgenden Musklemasse vernachlässigtes Kardiotraining bei vielen BBlern. Nichts desto trotz, denken ich schon, dass da ein zusammenhang bestehen könnte.
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Wie gesagt, mit vorsicht zu geniessen... Allerdings habe ich auch schon aus anderen Quellen ähnliches gehört. Und das diese Studie aus den 50ern, wo eine Zusammenhang zwischen Fettreicher ernährung und Herzinfakt konstruiert wird längst nicht mehr haltbar ist, ist auch unbestreitbar.
Und Low-Carb bei BBlern, kommt auch nur in der Definitionsphase zum Einsatz.
Ein anständiges Training ohne KHs wäre garnicht denkbar! Und die sache mit dem Glucose schub nach dem Training, hab ich nicht nur hier, sondern auch und vorallem in diversen BB-Foren schon häufiger gehört. Es soll wohl welche geben, die sich sogar Insulin direkt spritzen um den Muskelaufbau zu beschleunigen.
Ob die Herzproblematik jetzt nur auf Illegale Substanzen zurückzuführen ist, weiss ich nicht. Ich denke nicht unerheblich ist auch ein im Vergleich zu der zu versorgenden Musklemasse vernachlässigtes Kardiotraining bei vielen BBlern. Nichts desto trotz, denken ich schon, dass da ein zusammenhang bestehen könnte.
Es gibt viele BBler die ketogen leben, da sie der meinung sind sie bräuchten keine KH für einen ordentlichen Pump..
Ein hoher Insulinspiegel hemmt fördert zwar die Fetteinlagerung, jedoch wird auch der Muskelaufbau gefördert, deshalb spritzen sie tatsächlich Insulin und nicht nur dort...gab auch fälle wo sich Teilnehmer der Tour de France Insulin gespritzt hatten...
Den Link, den ich hatte war übrigens keine Studie aus den 50ern, sondern sehr aktuell..in den 50er Jahren war der Konsum von Fleisch und Fett, ob in den USA oder hierzulande, eh nicht so groß als ob man davon gleich sagen könnte, das sehr fettreiche Ernährung ungesund sei....
Was mir ich aufällig finde ist das bei diesen Studien niemals Faktoren berücksichtigt werden, welche meiner Meinung nach noch wichitger sind als die bloße Ernährung:
rauchen ( sehr unterschätzt bis heute) , Alkohol, Bewegung, Stress (ebenfalls stark unterschätzt, würd ich eher sogar als einer der Hauptgründe nennen), Medikamenteneinfluss, Umweltverschmutzung usw...
Es gibt viele BBler die ketogen leben, da sie der meinung sind sie bräuchten keine KH für einen ordentlichen Pump..
Ein hoher Insulinspiegel hemmt fördert zwar die Fetteinlagerung, jedoch wird auch der Muskelaufbau gefördert, deshalb spritzen sie tatsächlich Insulin und nicht nur dort...gab auch fälle wo sich Teilnehmer der Tour de France Insulin gespritzt hatten...
Den Link, den ich hatte war übrigens keine Studie aus den 50ern, sondern sehr aktuell..in den 50er Jahren war der Konsum von Fleisch und Fett, ob in den USA oder hierzulande, eh nicht so groß als ob man davon gleich sagen könnte, das sehr fettreiche Ernährung ungesund sei....
Was mir ich aufällig finde ist das bei diesen Studien niemals Faktoren berücksichtigt werden, welche meiner Meinung nach noch wichitger sind als die bloße Ernährung:
rauchen ( sehr unterschätzt bis heute) , Alkohol, Bewegung, Stress (ebenfalls stark unterschätzt, würd ich eher sogar als einer der Hauptgründe nennen), Medikamenteneinfluss, Umweltverschmutzung usw...
Neeee ich meinte die Studie, dass cholesterin reiche ernährung mit herzproblemen zusammenhäng. Musst mal den ganzen bericht lesen... das mit den Massai find ich zumbeispiel sehr interessant... ist vom Ansatz her ja fast Atkins, was die betreiben... und von der Evolution her, ist es ja wirklich so, dass wir erst sehr kurze zeit in der Lage sind und so KH reich zu ernähren... Wohingegen fleisch und Fett schon immer verfügbar war.
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Herzerkrankungen bei Bodybuildern sind auf den Medikamentenmissbrauch zurückzuführen, mit dem kleinen Insulinschub durch Traubenzucker hat das nichts zu tun. Insulinschübe sind für den Körper normal und keine außergewöhnliche Belastung, sofern sie nicht zu oft erfolgen (dauerhafte zuckerreiche Ernährung z.B.).
Wenn man es auf den kurzen Insulinschub zurückführen will, wäre jeder Eisesser quasi ein potentieller Kandidat für Herzstörungen. Dafür bedarf es dann aber eben doch einiges mehr.
Neeee ich meinte die Studie, dass cholesterin reiche ernährung mit herzproblemen zusammenhäng. Musst mal den ganzen bericht lesen... das mit den Massai find ich zumbeispiel sehr interessant... ist vom Ansatz her ja fast Atkins, was die betreiben... und von der Evolution her, ist es ja wirklich so, dass wir erst sehr kurze zeit in der Lage sind und so KH reich zu ernähren... Wohingegen fleisch und Fett schon immer verfügbar war.
naja....das ist ne diskussion die man hier jahrelang fortführen kann..wann wir getreide gelernt haben zu essen und wann nicht...
nicht alle naturvölker leben ketogen...die indianer an der amerikanischen ostküste lebten zum beispiel vom maisanbau...lange bevor die europäer kamen....im gegenteil sie brachten den "Pilgrims" sogar den Anbau von Mais bei...dafür bekam die indianer mit windpocken verseuchte Decken geschenkt
die eskimos leben zwar größenteils von eiweiß und fett...wurden aber im durchschnitt nicht älter als 50 und waren bedingt durch die überernährung an eiweißen schon mit 35-40 derart ausgelaugt, dass sie nicht mehr zur jagd taugten...
wenn mann es sogar noch genauer beobachtet sind wir menschen keine "fleischfresser" oder jedenfalls hat uns die evolution als "Allesfresser" geformt...erkennbar vor allem an dem gebiss und der verdauuung, welche beide eher an vegetarier gerichtet sind...
zum anderen haben sich die "urmenschen" von ganz anderem fleisch und fetten ernährt als heute....KH-Quellen waren in der Regel auch immer vorhanden, der mensch hat eben das gegessen, was ihm sein umfeld zur verfügung stellte
Herzerkrankungen bei Bodybuildern sind auf den Medikamentenmissbrauch zurückzuführen, mit dem kleinen Insulinschub durch Traubenzucker hat das nichts zu tun. Insulinschübe sind für den Körper normal und keine außergewöhnliche Belastung, sofern sie nicht zu oft erfolgen (dauerhafte zuckerreiche Ernährung z.B.).
Wenn man es auf den kurzen Insulinschub zurückführen will, wäre jeder Eisesser quasi ein potentieller Kandidat für Herzstörungen. Dafür bedarf es dann aber eben doch einiges mehr.
Kohlenhydrate gab es auch früher scho (Getreide).
Nunja... ich will jetzt nicht sagen, dass jeder Eisesser gleich an Herzinfakt stirbt. Aber daß kristaliner Zucker nicht wirklich gesund ist, darüber müssen wir uns ja wohl auch nicht streiten. Wobei aber zugeben muss, dass da eine Portion traubenzucker auch nicht unbedingt mehr schaden anrichten wird als ein Eis Die Menge machts natürlich.
Evolutionär gesehen, kommt Zucker in einer solchen Konzentrationen eigentlich so gut wie garnicht vor. Und selbst Früchte stehen in der Natur meist nur als seltene Leckerbissen zur verfügugn, so dass das nicht mit unserer heutigen zuckerversorgung zu vergleichen ist.
Nunja.. .und wie in dem Bericht auch angesprochen wurde, ist der Ackerbau und damit verbunden die mögliche komplettversorgung mit Kolehydraten auch nicht ganz so alt. Die sonstige Vegetarische ernährung ist nicht im ansatz so kolehydratreich wei z.B. Brot. und damit verbunden wäre die Insulin ausschüttung auch nur entsprechend gedämpfter.
Eskimos leben nur 50Jahre im Schnitt? Woher hast Du diese Information. Im Netz konnte ich jeden Falls keine ausreichend mit Quellen Belegten Informationen dazu finden. Das einzige was ich gefunden habe, spricht sogar eher für meine Theorie:
Zitat:
[...]Die durchschnittliche Lebenserwartung bei den Inuit liegt bei 50-60 Jahren und damit deutlich unter dem der anderen Kanadier. Gründe dafür sind Krankheiten wie Krebs (viele Raucher) und Zivilisationskrankheiten wie Diabetes (ungesunde Ernährung, viel Zucker), Herzerkrankungen und eine hohe Selbstmordrate. Einige Inuit erreichen aber auch ein recht hohes Alter. In BayChimo waren zwei Frauen in den Achtzigern, Mary Arngnanyok Kaniak und Lena Ayalik Kamoyaok. Die Namen setzen sich meist aus einem christlichen Namen (Mary) sowie dem traditionellen Vor- und Nachnamen zusammen. Auch in Cambridge Bay und Gjoa Haven haben wir viele alte Menschen getroffen. [...]
Und was war denn an dem Fleisch und den Fetten groß anders als an dem heute?
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17.05.2009 - Laufziele erreicht! PB-> 10km 44:37; HM 1:43:59; M 3:52:25 >-< Neue Ziele coming soon...
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hier stand, das die eskimos mit 35 bereits zu ausgelaugt für die jagd seien, aufgrund ihrer Ernährung...
Das ist ein guter Punkt. Ich glaube, viele, die uns mit vermeintlich gesünderen weil "ursprünglicheren" Völkern vergleichen vergessen, dass die auch nur halb so alt werden.
Besserer Vergleich wäre da Japan: die japanische Küche ist auch sehr fischreich und die werden im Schnitt 15 Jahre älter als wir. Allerdings: die essen auch viel Reis.