Hallo, ich weiß nicht ob jemand schon hier darüber geschrieben hat, aber ich brauch da mal eine Erklärung oder Erfahrungsbericht von Euch.
Seit etwas mehr als zwei Woche ernähre ich mich nach meinen Kalorienmengen und nehme sogar ab (sehr zu meiner Überraschung, aktueller Stand -3,2kg), bewege mich eh durch das Wetter mehr.
So weit, so schön...aber...je näher ich der ersten Null-Grenze komme, umso mehr Zweifel bekomme ich innerlich und fange an, mich zu "torpedieren", in dem ich plötzlich Eis esse (und ich rede nicht von einer Kugel) oder wieder mal Flips...als wenn ich innerlich Angst habe, schlanker zu werden (schlank war ich noch nie, auch als Kind schon ein Pummel).
Ist das nicht bescheuert?
Kennt das jemand von Euch oder bin ich die erste Irre, die das hier schreibt?
Ich kenne das - bei mir ist es die 70 - sobald ich in die Nähe komme, fange ich an zu schludern.
Es wäre toll, wenn jemand hier eine Lösung hätte.
LG, Dani
ich kenn das. ich hab 3 anläufe für die 94-kilo-grenze (ist bei mir die grenze von adipositas zu "nur noch" übergewicht) gebraucht...frag mich nicht warum. keine ahnung.
Bleib dran! mach weiter! jeden tag wieder von vorne! ein blöder ausrutscher zerstört nichts. mach einfach weiter, immer weitermachen!
mir hats geholfen in motivierten momenten esspläne im vorraus für die nächsten tage zu schreiben (sogar mit uhrzeit)...da hatte ich was zum festhalten und bin bei überlegungen wie "oh, hunger...was ess ich jetzt?" nicht bei Pizza gelandet sondern hatte die abnahmefreundliche antwort schon vor mir liegen.
es geht nicht daran das ich schludere oder mal einen Ausrutscher habe...ich habe ja auch gerade erst angefangen. Sondern das ich anscheinend unbewusst dagegensteuer. Mein Kopf sagt zu den "Ausrutschern" nein, aber mein Unterbewusstsein meint dann "ach, das bisschen Zeug". Ich weiß, das dieses bisschen Zeug ernorm viele Kalorien stecken und doch MUSS ich sie essen. Essensplan ist nicht sehr einfach, wenn man Schichten arbeitet und nicht immer so zum Essen kommt, wie man es sollte. Ich versuche einen Rhythmus zu finden, aber eine Woche arbeite ich bis 21:30h und nächste fange ich um 6 Uhr an....das vereinfacht es nicht gerade. Wenn ich so spät arbeite, dann nehme ich noch einen Eiweißshake zu mir, um nicht irgendwas zu essen, das hilft meist auch gut. Ich glaube, da is in meinem Kopf einiges durcheinander mit dürfen/sollen/können usw...
Das gleiche hab ich mit der 60 grade.
Das ist so eine magische Grenze und ich komm einfach nicht drunter. *grrrr*
Hoffe, das wird die nächsten 1-2 Wochen!
Essensplan ist nicht sehr einfach, wenn man Schichten arbeitet und nicht immer so zum Essen kommt, wie man es sollte. Ich versuche einen Rhythmus zu finden, aber eine Woche arbeite ich bis 21:30h und nächste fange ich um 6 Uhr an....das vereinfacht es nicht gerade. Wenn ich so spät arbeite, dann nehme ich noch einen Eiweißshake zu mir, um nicht irgendwas zu essen, das hilft meist auch gut. Ich glaube, da is in meinem Kopf einiges durcheinander mit dürfen/sollen/können usw...
Da würde ich mir einfach zwei Pläne machen, einen für die frühen und einen für die späten Wochen - und an den freien Tagen irgendwas dazwischen als Übergang?
Wichtig ist, dass eine gewisse Regelmäßigkeit reinkommt - Hast Du bei der Arbeit feste Pausen an denen Du Dich orientieren kannst? Kannst Du Dir da was von zu Hause mitbringen oder gibt es eine gute Kantine?
LG, Dani
es geht nicht daran das ich schludere oder mal einen Ausrutscher habe...ich habe ja auch gerade erst angefangen. Sondern das ich anscheinend unbewusst dagegensteuer. Mein Kopf sagt zu den "Ausrutschern" nein, aber mein Unterbewusstsein meint dann "ach, das bisschen Zeug". Ich weiß, das dieses bisschen Zeug ernorm viele Kalorien stecken und doch MUSS ich sie essen.
genau das ist es ja...also, bei mir war das so: Ich war bei 94,x...und wollte unbedingt unter diese blöden 94...und dann war da irgendwie der gedanke "Na, ist doch nicht so tragisch, dann biste eben ne woche später unter 94...hmmmm, schokolaaaade..."und schwubbs, nach ein paar tagen: 95,x. natürlich hab ich mich geärgert, natürlich hab ich wieder angefangen...dann war ich nach ner weile bei 94,0 und wieder "ach du hasts jetzt ja wieder runter, jetzt ein bißchen pizza bringt dich nicht um..." ja, ist nicht bei ein bißchen pizza geblieben, ging wieder hoch auf 96,x innerhalb kurzer zeit...Total bescheuert und ich kann echt nicht erklären warum.
ich mach meine esspläne übrigens immer nur für die nächsten 1,2 tage. ich bin studentin und hab nen unregelmäßigen tagesablauf, hab immer zu unterschiedlichen zeiten möglichkeit zu essen (ich esse nur noch daheim, wenn ich mir unterwegs was kaufen muss, das klappt oft nicht gut. da steh ich vorm bäcker und nehm nicht nur ein vollkornbrötchen sondern ein vollkornbrötchen und ne brezel und ein schokocroissant...die lachen mich dann an. wie bekloppt ist das denn. aber ich weiß am abend vorher meist in etwa, wie der nächste tag zeitlich aussieht und schreib mir auf, was ich wann essen werde. abweichen nur im absoluten notfall erlaubt! mir hilft das ungemein.
Vielleicht hilft es, wenn man seine Ziele etwas anders setzt und sich selbst damit überlistet. Statt z.B. zu sagen 94,0 ist mein Ziel, das Ziel um vielleicht zwei Kilo zu reduzieren, also die 92,0 anzupeilen. Es wird sicher etwas dauern, bis das im Kopf verankert ist. Ich bin aber davon überzeugt, dass die von euch beschriebenen (und mir wohlbekannten) Probleme so in den Griff zu bekommen sind. Das Problem, dass die letzten Kilos die schwersten sind, kennt doch jeder, der schon einmal abgenommen hat. Ich bin fest davon überzeugt, dass das ein psychisches und kein körperliches Problem ist. Also lasst uns einfach den Kopf austricksen