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20.01.2008, 19:18
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 10.08.2006
Beiträge: 320
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Die Angst magersüchtig zu werden..
Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Aber ich habe eine erschreckende Veränderung an mir festgestellt, die mir Angst macht..
Ich möchte mit diesem Beitrag hier niemand zu nahe treten, mich lustig machen oder sonstiges. Ich weiß ich befinde mich in einem Abnehmforum. Das nur vorneweg geschickt. Aber ich muss einfach einmal schreiben, was in mir vor geht...
Ich habe meine Diät mit etwa 77kg begonnen. Ich hatte damals angst mit meinem Gewicht auf 80kg zu kommen. Habe mir als erstes Ziel gesetzt unter 70 zu kommen. Das sollte für den anfang reichen !
Habe also meine Ernährung umgestellt und hatte in 3Monaten mein Ziel von 70kg erreicht. Ich war glücklich und war stolz auf mich. Allerdings merkte ich das ich ja immernoch "dick" bin. Also setzte ich mir ein neues Ziel. Diesmal sollten es die 65kg sein. Auch diese Grenze war irgendwann geschafft. Aber glücklich? Nein das war ich immer noch nicht. Ich verglich mich weiter mit meinen Mädelz aus der Uni und Frauen auf der Straße und merkte wie "dick" ich bin. Nun bin ich bei knapp 59kg. Mein Schlüsselbein sticht extrem hervor und das erschreckende an der sache ist: Ich finde es schön !
Alle um mich rum sagen, wie toll ich abgenommen habe und das es nun "gut sei". Aber für mich ist es noch lange nicht gut. Ich fühle mich mit 59kg "dick". Vielleicht noch normalgewicht, aber nicht schlank.
Ich schaue die Frauen in TV an, über die gelästert wird, weil sie so dünn sind. Ich finde nicht das sie zu dünn sind. Ich sehe hier manchmal Mädelz die aufgrund ihres Gewichtes und ihrem Aussehen "angemacht werden" warum sie denn noch abnehmen wollen-"sie sind doch schon dünn". Ich kann diese Frauen verstehen..
Ich habe gemerkt wie sich mein Bild von einem "schönen Körper" gewandelt hat und es macht mir wirklich Angst...
Entweder sind meine überlegungen und Gedanken ganz normal oder ich komme in diesen "Mager-Teufelskreis". Sollte ich jetzt schon etwas tun oder ist das alles nur eine Phase!?
Ich weiß das ich mich mit diesem Beitrag sehr aus dem fenster lehne. Allerdings habe ich hier immer die Unterstützung gefunden die ich gebraucht habe und hoffe sie nun weiterhin zu bekommen..
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20.01.2008, 20:00
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Spitzen Naschkatze
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Registriert seit: 02.09.2007
Beiträge: 961
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hm, dein bmi ist ja noch im grünen bereich, allerdings im unteren.
du solltest dir schon im klaren darüber sein, dass diese stars im fernsehen bmi´s haben, die NICHT mehr ok sind, bei denen die WHO schreit: wir müssen reissäcke verteilen!
wichtig ist deine selbsteinschätzung: dir muss bewusst sein, dass du jetzt keinesfalls mehr "muckelig" bist, sondern schlank. es dauert vielleicht ein wenig, bis du dich selbst im spiegel so siehst, man muss sich auch an das neue aussehen gewöhnen.
und du musst auch akzeptieren, dass man niemals perfekt aussieht. man kann sich nicht alles weghungern.
wenn du denkst, dass du halt gern noch 5 kg weniger hättest, dann mach. aber eben nur, wenn du weißt, dass da eine grenze kommt!
und wenn du jetzt schon denkst, oh, das reicht alles nicht, ich will so sein wie nicole richie, dann halte doch das gewicht lieber erst einmal ein paar monate, dann siehst du dich selbst auch schlanker und kannst es mit ein wenig abstand beurteilen...
lerne lieber, dich "gern zu haben". 
sei stolz auf das, was du geschafft hast. 
und lerne, zufrieden zu sein (versuch ich auch grad, lol). 
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Das Leben ist kein Ponyhof!
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20.01.2008, 20:09
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Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 04.12.2007
Ort: NRW
Beiträge: 1
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Hallo kleinemaus,
mir ging es eine Weile ganz ähnlich wie dir. Es war so das mir das Abnehmen ziemlich leicht gefallen ist. Ich hatte über 87kg und in relativ kurzer Zeit war ich bei 55kg. Eigentlich ein ideales Gewicht für mich und meine Grösse.
Aber ich habe trotzdem weitergemacht, d.h, mich gesund ernährt und Sport gemacht und so habe ich bis auf 50kg abgenommen.
Jetzt wäre nun wirklich der Zeitpunkt um zufrieden zu sein. Aber mich hat der "Abnehmvirus" gepackt und ich wollte wissen was noch geht. Gesunde Ernährung hat nichts mehr gebracht und ich habe angefangen weniger (viel zu wenig) zu essen. Damit habe ich es auf unter 47kg gebracht. Und weisst du was - das tolle Gefühl war weg. Ich fühlte mich unwohl und schwach, mein Gesicht war eingefallen und blass und die Energie die ich vorher hatte war futsch. Meine Gedanken kreisten nur noch ums Essen, bzw. was ich nicht essen wollte.
Was ich sagen möchte ist das dir dein Körper schon genau sagt wann du genug abgenommen hast. Ich habe abgenommen weil ich mich wohler fühlen wollte und mit zuwenig Gewicht habe ich mich eindeutig nicht mehr wohlgefühlt.
Vielleicht kommen solche Gedanken daher weil Abnehmen ja auch ein Erfolgserlebnis ist. Ich war z.B ganz begeistert über meine Konsequenz die ich so gar nicht von mir kannte.
Und daher weil man sich soviel mit sich, seinem Körper und der Ernährung beschäftigt und das man sich dadurch öfters mit anderen vergleicht. Das ging mir jedenfalls so.
Ich kenne mich aber auch zuwenig mit der Krankheit Magersucht aus als das ich sagen könnte das du dir keine Sorgen machen musst.
Ich weiss nicht ob du dich "quälen" musst um weiter abzunhemen oder ob du dich gesund und ausgewogen ernährst.
Ich kann dir nur meine Erfahrung schildern.
Mein Gewicht hat sich jetzt bei etwa 50kg eingependelt. Viele finden mich immer noch zu dünn aber ich fühle mich sehr wohl und mein Körper sich auch.
Also pass gut auf dich auf und höre darauf was dein Körper dir sagt.
Liebe Grüsse, Marie
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20.01.2008, 20:11
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 08.05.2007
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hey kleinemaus!
ich hab ja so in etwa die gleiche grösse und gewicht wie du, nur war mein startgewicht etwas tiefer. ich fühle mich auch jetzt noch in manchen situationen "dick", obwohl ich das gar nie wirklich war. der kopf braucht einfach zeit, um sich selbst anders wahrzunehmen. auch wenn der körper schlank ist, der kopf hats noch nicht kapiert. das dauert eben eine weile.
bleib mal bei deinem momentanen gewicht und lass dir zeit, deine neue figur kennen zu lernen. irgendwann machts klick und du erkennst wie schön schlank du jetzt bist und dass das so genau richtig ist wie du bist.
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20.01.2008, 22:41
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 26.06.2007
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Ich denke auch, dass du dir über die Grenze schon bewusst sein musst, alles andere schadet dir nur. Wie schon gesagt wurde, du wirst dich nie "perfekt" finden.
Ich habe auch noch manchmal ein Problem damit, mich "richtig" zu sehen und wundere mich oft, was für große Augen Leute machen, die mich schon monatelang nicht mehr gesehen haben- denn mir fällt es ja nicht so auf, da ich mich ja praktisch jeden Tag im Spiegel sehe. Es gibt Leute, die haben mich gar nicht mehr erkannt und ich verstehe es einfach nicht. Aber ich weiß auch, dass ich nicht unter 65 kg kommen will, weil ich Angst habe, in genau so eine Spirale zu geraten.
Versuch mal, dich "bewusster" zu sehen- und vor allem, und auch das wurde schon gesagt, dich einfach zu mögen.
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20.01.2008, 23:26
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Frischling
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Registriert seit: 11.01.2008
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Das du erkannt hast das dieses Problem auf dich zukommen könnte ist schon mal ein großer schritt, es heißt ja nicht umsonst: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.
Was ich dir aber empfehlen kann ist autosuggestives Training, wenn du das nächste mal vor dem Spiegel stehst sag dir sowas wie "Ich bin gut so wie ich aussehe" oder "Ich sehe gut aus und sollte so bleiben wie ich bin", das kann wunder wirken.
Aber wenn du wirklich weiterhin diese befürchtungen hast oder es weiter in diese richtung geht, kannst du dich mal mit einem Psychologen darüber unterhalten.
Ich weis manche leute finden es befremdlich oder unnormal zu einem zu gehen oder denken man wäre nicht normal wenn man dahin geht aber das ist vollkommener Quatsch. Das ist eine völlig normale sache.
Gruß Isu
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Endlich einen BMI von unter 30 und damit kein Adipositas mehr. 
Es gibt vonm Grund her nur dünne Menschen, aber mache tragen gerne einen Speckmantel.
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20.01.2008, 23:46
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Wohnt hier
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Registriert seit: 10.10.2007
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Deine Psyche braucht bis zu einem halben Jahr um sich auf das neue Körpergefühl einzustellen: Gib ihr die Zeit!
Ich weiß wie schön es sein kann, wenn noch ein Knochen hervorkommt, aber im Endeffekt kann man sich so ein fragwürdiges Erfolgserlebnis lieber ganz woanders holen [sei es Schule, Beruf oder Hobby]. Versuch' doch mal Deine Motivation woanders hinzulenken. Such' Dir andere Ziele - wolltest Du zB längst mal Tanzen lernen oder etwas in der Richtung? Schließlich passt Du jetzt in so viele tolle Kleider
Ich an Deiner Stelle würde versuchen Deinem Körper und Deiner Psyche Zeit zulassen sich auf die neue Situation einzustellen.
Im Nofall auch einfach mal einen vertrauten Menschen fragen wie er das Ganze sieht, denn der kennt Dich besser als wir hier und manchmal vielleicht mehr als Du Dich selbst 
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Gesamtziel: 95kg bis 65 kg
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21.01.2008, 19:26
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Naschkatzen Goldi
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Registriert seit: 17.07.2007
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Hm also ich würde an deiner Stelle auch erstmal versuchen das Gewicht zu halten. Ich finde du bist schon etwas unter dem "Idealgewicht" und es ist ein Faß ohne Boden, weil man immer irgendwas an sich findet, was einem nicht gefällt. Allerdings gehen die meisten Problemzonen selbst mit weiterem Abnehmen nicht weg, man kann das ja nicht beeinflussen wo das Fett sich verabschiedet und am Ende nimmt man dort ab, wo man es gar nicht will. Machst du Sport? Ein straffer Körper sieht eigentlich bei jedem Gewicht super sexy aus  .
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21.01.2008, 20:10
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 10.08.2006
Beiträge: 320
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Ersteinmal Danke für die lieben Antworten.
Haben mir sehr geholfen !!
Zu einigen Fragen von euch:
Ich habe anfangs nur durch reine Nährungsumstellung abgenommen. Sprich kein Fastfood mehr und dafür gesunde Sachen wie Gemüse und Obst. Dann habe ich das essen nach 19Uhr komplett untersagt. Ab und zu mach ich es natürlich, wenn es wegen Uni oder sonstigen nicht klappt.
Mit der Zeit habe ich dann eben angefangen viel Sport zu machen. Gehe 2-3h am Tag joggen oder ins Fitnesstudio. Was meine Mutter mitlerweile schon als Krankhaft bezeichnet. Deswegen habe ich dieses Pensum heruntergefahren...
Ansonsten würde ich mein Essverhalten als normal einstufen. Ab und zu in letzter Zeit habe ich eben über das "erbrechen" nachgedacht, da mir die gewichtsreduktion zu langsam erschien. Habe mich aber selbst so darüber erschrocken, dass ich darüber nur nachgedacht habe, dass ich es gelassen habe
Ich habe heute schon angefangen mit bewusster zu sehen.
Habe mich in Bikini vor den Spiegel gestellt und mich einfach angeschaut. Erst konnte ich nicht hinschauen. Dann habe ich hingeschaut und habe mich nur als "dick" gesehen. Ich sehe immer nur meine Oberschenkel und nicht meinen Oberkörper...
Ja die Oberschenkel sind eben mein großes problem, weswegen ich zB mit meiner derzeitigen Figur mich NIE in ein Schwimmbad trauen würde. Auch ein grund warum ich noch 5kg abnehmen möchte...
Ich versuche es allerdings morgen gleich wieder mich vor den Spiegel zu stellen und mich schritt für schritt schön zu finden !!
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21.01.2008, 20:48
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Ist öfters hier...
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Registriert seit: 14.12.2007
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Eigentlich finde ich an deiner Einstellung nichts Ungewöhnliches. Ich glaube, es geht den meisten Frauen so, dass sie nie mit ihrem Körper ganz zufrieden sind. Egal, ob man sich nun zu dick findet, seine Brüste zu klein oder sonstwas. Magersüchtig würde ich das noch nicht nennen, außerdem habe ich schon viele hier im Forum gesehen, die ihr Zielgewicht erreicht hatten und sich dann ein neues Ziel gesetzt haben, "als Polster" - ja klar...
Ich finde auch nichts Verwerfliches daran, dünne Models hübsch zu finden, solange es nicht gerade wirklich offensichtlich magersüchtige Gerippe sind. Und wenn du den Wunsch und das Gefühl hast, du könntest dein Ziel ohne Anstrengung erreichen - es hält dich niemand ab, es zu versuchen.
Aber mein Tipp: Geh es langsam an und in dem Bewusstsein, dass du es nicht unbedingt nötig hast; dass du bereits gut so bist, wie du jetzt bist. Und hör genau auf deinen Körper: Wenn du merkst, dass er sich wehrt, dass du schwächer wirst und auf zu vieles verzichten musst, was dir Spaß macht, dann weißt du, dass es genug ist. Und dann solltest du dich zufrieden geben.
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