Ekel ist fast immer etwas anerzogenes oder eben etwas, was man sich selbst anerzieht. In manchen Teilen der Welt gelten beispielsweise fette Maden als Leckerbissen, hier winden wir uns vor Ekel, genau wie bei Hunde- oder Katzenfleisch.
Wenn man sich nun mit gesunder Ernährung und den Folgen von falscher/ungesunder und fettiger Nahrung intensiv auseinandersetzt (wie fast jeder hier), dann ist es m.E. vollkommen normal, die früher geliebte fettige Currywurst mit triefenden Pommes und einem Schlag Mayo nicht mehr zu mögen- oder eben sehr fettes Fleisch.
Ich mochte früher unheimlich gerne Bauchfleisch oder Salami oder Mettwürstchen, zentimeterdick Butter auf dem Brot usw.; heute kommt mir das nicht mehr auf den Teller, ich will's einfach nicht mehr und greife lieber zu mageren Sachen und Fleisch kommt sowieso nur noch 1-2 x die Woche auf den Tisch und dann meist Pute oder Hähnchen.
Also alles im grünen Bereich
