Zitat:
Zitat von _Claire_
Hi,
ich muss Dir leider sagen: Das wird garantiert nicht so sein. Das wird nichtmal so sein, wenn Du die 50 oder die 40 oder die 30 geknackt hast.
Dein Problem mit Dir selbst macht sich vielleicht momentan an Deinem Gewicht und Deinem Körper fest, aber weder Dein Gewicht noch Dein Körper sind Dein Problem. Deshalb wird Dir auch die Veränderung der beiden nichts für Deine Autoaggression bringen.
Wenn Du sagst, Du gehst nie wieder zu einem Psychologen dann ist da für mich erstens:
- eine sehr unreife Reaktion (Trotz), die aber meiner Meining nach aus
- Angst generiert wird. Dazu noch eine oder zwei
- schlechte Erfahrungen, evtl mit
- unrealistischen Erwartungen kombiniert, et voilà:
Deine Einstellung.
Such Dir einen guten Psychologen, Psychiater oder Psychotherapeuten.
Deine Krankenkasse hilft Dir dabei.
Habe realistische Erwartungen. Ich kann Dir folgendes versprechen:
a) es dauert lange. Du gehst nicht 5x hin und dann findest Du Dich super.
b) es wird echt hart. Denn wie gesagt, es geht nicht um Deinen Körper, daran macht es sich nur fest. Du musst herausfinden, wo der Selbsthass in Wahrheit herkommt, um ihm dann begegnen zu können. Dazu musst Du Dich mit Dingen auseinandersetzen, mit denen Du das vermutlich nicht wollen wirst, weil es sich z.B: um sehr schmerzhafte oder peinliche Erfahrungen handeln kann.
Aber
c) es wird sich lohnen. Denn anders wird das Problem nicht aus der Welt geschafft.
Also: Nimm Deinen Mut zusammen und kümer Dich um Dich!
LG,
_Claire_
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Hallo Claire,
mag sein, dass du für dich Recht hast. Ich denke nicht, dass es bei mir sooo krass ist. Es war eine Phase, die ich mir von der Seele schreiben wollte. Ich habe nun mal leider niemanden, mit dem ich darüber reden kann und schreiben ist für mich eine gute Möglichkeit, mich mit meinen Emotionen auseinander zu setzen. Wie gesagt, es war eine Phase, derzeit geht es mir sehr gut. Gestern war ich vorm Spiegel und habe mich seit langer Zeit mal wieder als hübsch empfunden. Ich war einfach nur happy, was ich nach außen strahlen konnte. Für mich läuft es derzeit gut und ich habe keinerlei dieser Gedanken, die ich hier in meinem ersten Post geschrieben habe!
Ich find es super nett, dass ihr mir diese Tipps gegeben habt und der ein oder andere mag vielleicht recht haben, aber so lange ich für mich sagen kann, ich bekomme das hin und ich weiß wo meine Grenzen sind, dann ist alles noch im grünen Bereich!
Und ich möchte bitte nicht so verstanden werden, dass es heißt, ich habe eine Abwehrreaktion oder eine Trotzreaktion, weil ich es nicht einsehe...
ich arbeite selber im psychologischen Bereich!
Und ich kann sagen, es ist definitiv KEINE Trotzreaktion. Es ist eine schlechte Erfahrung, ja und ich baue darauf alles Weitere auf, ja! Ergo komme ich zu dem Schluss, dass ich nicht mehr zu einem Psychologen gehe.
Aber ich kann versichern, dass ich tun werde, wenn es GAR NICHT mehr geht oder wenn ich merke, dass ich meine eigene Grenze nicht kenne.
Meine Grenze sind die 57 Kilo bzw 52 Kilo (idealgewicht), wo ich aber nicht hin will, weil ich dann komisch aussehen würde.
So, ich hoffe, ich konnte so weit einen gewissen Einblick geben!
Lieben Gruß!