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Zuckersucht - psychische Auswirkungen
Hi Naschis!
Ich hab während meiner Ernährungsumstellung seit Ostern gemerkt - ich bin Zuckersüchtig. Und zwar ganz extrem. Heute meide ich Zucker weitestgehend und bin dabei konsequent. Ich ernähre mich nach einer Mischung aus:
Low Carb, viel Wasser, Ballaststoffreicher Vollkornkost, Proteinreiche Ernährung mit Augenmerk auf gute Öle
(Wer es genau wissen will, kann ja in Andreas Körprichs Buch Die Diät ohne Diät stöbern).
Meine Überzeugung heute: Jeder muss die Ernährung finden, die zu ihm passt. Und unser Körper zeigt nur unsere Lebensweise... ob man gut zu sich ist oder sich vernachlässigt und schlecht isst (schlechtes Essen kann übrigens sehr teuer sein und gutes Essen kann günstig sein - es ist nur bedingt eine Kostenfrage).
Aber kommen wir zu den psychischen Veränderungen: Für mich ist es wie das Lüftgen eines grauen Milchglas-Schleiers, der vor meinen Gedanken hing und der jetzt weg ist. Ich sehe Dinge / Zusammenhänge / Menschen und das Leben klarer und strahlender. Meine Lebensfreude war zu meinen dicken Zeiten oft klein und ist heue ungebremst und stark. Ich weiss was ich will. In letzter Zeit besinne ich mich auf Grenzen - Grenzen, die ich ziehen will um meinen Bereich abzustecken. Etwas, das ich früher vielleicht durch mein Gewicht versucht habe zu kompensieren? Heute kann ich so Grenzen setzen / ziehen. Und es funktioniert.
Ich bin mir wichtiger geworden, ohne dass ich zum Egoisten wurde. Sondern eine ganz gesunde Sache - man kann nciht nur für Andere da sein, man selbst ist wichtig. Und diese Wertschätzung, die ich mir heute verstärkt entgegenbringe, bringt mir auch meine Umwelt entgegen. Das ist schön. Früher habe ich mir selbst zuwenig Raum eingeräumt, den ich mir dann vielleicht körperlich in Form von Körpergewicht nehmen musste? (Weiss ich nicht, bin kein Psychologe)... Heute nehme ich mir meinen Raum, mein Rückzugsgebiet und achte auf mich. Dieses Achten hat viel mit Ernährung und Sport zu tun. Das ist meins und das ist mir wichtig.
Ich habe mehr Energie, bin Nachmittags nicht todmüde und bin stolz auf mich (naja, so langsam kommt das - und das ich die Wertschätzung, die ich mir selbst entgegenbringe).
Die ersten 4 Tage meiner Ernährungsumstellen waren auf das Programm von David Kirsch (das mir langfrisitg zu streng ist). Und das war wie ein Entzug - psychischer Entzug vom Zucker (meinem Suchtmittel). Später habe ich auf das mir bekannt LessCarb Programm von Andreas Körprich gewechselt, weil ich da mehr Freiraum habe und die sog. Fresstage um bei Gewichtsstillstand wieder Bewegung reinzubringen. Insgesamt ist das für mich ein Baukastensystem aus dem ich das nehme, was ich brauche...
Ich weiss, mein Posting ist etwas durcheinander und betrifft nicht nur die psychisschen Veränderungen. Das ist auch schwer, weil alles zusammenhängt - die Psyche, der Körper, unsere Gefühle und unsere Denke.... Aber vielleicht konnte ich einen kleinen Einblick geben.
Ich bin gespannt, ob es Euch ähnlich geht!
Liebe Grüße
Honeybunny
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