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Ich bin relativ neu hier und ich hoffe es ist ok, dass ich auch etwas dazu sage, ohne Dich wirklich zu kennen und Beiträge verfolgt haben zu können:
Du schreibst, dass in München nichts passieren kann.
Unabhängig davon wieso das so ist, hast Du damit doch nicht das Problem bekämpft, sondern in eine Warteschleife verlegt.
Ich habe 9 Jahre unter Bulimie gelitten, habe eine Therapie gemacht und weiß heute, dass man zwar Rückfälle erleiden kann, aber dass es nicht mehr die Regel ist, nicht die Regel sein kann.
Sicherlich war es für mich ein Ventil zum Verdrängen von Problemen, aber im Prinzip lief es so: Ich beschäftige mich nur noch mit meinem Aussehen und somit denke ich nicht mehr an das wirkliche Problem und daraus entstand Bulimie.
Ich weiß auch nicht, was Du schon gegen diese Krankheit getan hast, aber:
Lass es nicht schleifen, es ist in Dir drinnen und es kommt bei mir so an, als ob Du auch Angst davor hast.
Bulimie als Feind, der Dich angreift, sobald Du München verläßt. Ich hoffe Du kannst mir folgen!?
Gleichzeitig Bulimie als Befreiung (unnötiger Lasten?), aber nur für den Moment...
Kontrolle...
Zerstöre nicht weiter Deinen Körper und lasse es nicht zu, dass Essen Dein Hauptthema ist.
Ich drücke Dir alle Daumen, da ich die Krankheit kenne, weiß ich wie schwer es ist.
Heute bin ich davon befreit, zumindest seit ein paar Jahren, aber ich weiß, dass da ein Schalter in meinem Kopf ist und da muss ich ganz genau aufpassen, dass er nicht umgeschaltet wird!
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