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  #11 (permalink)  
Alt 02.04.2007, 09:32
Benutzerbild von wuzl
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Ort: bayern
Beiträge: 1.471
Der Tipp von Vanessa ist gut, einfach nach nem "DiätBuch" kochen. Und vllt kleinere Portionen zubereiten oder den Rest einfrieren oder jemand anderem schenken.

Hoffe dir gehts bald besser, schonmal an ne Gesprächstherapie gedacht ?

LG, wuzl
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  #12 (permalink)  
Alt 04.04.2007, 19:38
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Registriert seit: 08.03.2006
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Beiträge: 1.980
Zitat:
Zitat von HotBabyHot
Zitat:
Zitat von Siya
Hallo Ben;

wenn sich die familiären Fälle häufen, muss das ja nicht zwangsläufig eine genetische Ursache haben.

Wahrscheinlich liegt es an der Esskultur in Eurer Familie bzw. mit der in Eurer Familie üblichen Strategie, Stress oder Probleme zu bearbeiten.
Normalerweise würde ich Dir da recht geben...

Aber nicht in unserem Fall!

Ich bin direkt nach der Geburt von meiner Mum zur Adoption gegeben worden und habe sie und alle anderen Verwandten erst nach knapp 25 Jahren das erste mal getroffen und kennen gelernt. In meiner Adoptiv-Familie sind alle schlank und es gibt keine Ess-Störungen. Es ist also nur bei den leiblichen Verwandten und zu denen hatte ich ja bis vor 1 Jahr noch nie Kontakt und ich bin seit min. 16 Jahren schon adipös... Wie lange es schon eine Ess-Sucht ist kann ich nicht sagen.

Von daher liegt bei mir der Verdacht nahe, das es eine genitische Neigung zu Ess-Störungen sein muß, zumindest eine besondere Anfälligkeit...

Hallo Ben;

wenn ich länger darüber nachdenke, ist Deine Theorie mit der genetischen Disposition gar nicht so abwegig.
Momentan besteht ja sowieso die Tendenz, für alles genetische Dispositionen verantwortlich zu machen. Während vor 20-30 Jahren mehr die Umwelt-Theorie im Vordergrund stand.

Immerhin hat man ein Alkoholismus-Gen gefunden und wieso sollte es nicht ein solches Gen auch für Ess-Störungen geben?

Trotzdem denke ich, darf man das nie als Entschuldigung für eine Erkrankung nehmen. Man ist durch diese genetische Ausstattung vielleicht eher gefährdet, an einer Sucht zu erkranken, aber man hat dennoch Möglichkeiten, durch das Lernen konstruktiver Coping-Mechanismen eine Erkrankung zu vermeiden bzw. deren Ausmaß zu beeinflussen.

Was meinst Du, bist Du da auf einen guten Weg?

Immerhin machst Du Dich Gedanken darum, was da mit Dir passiert. Das finde ich schon mal klasse.
__________________
Bis denn SIYA (nie mehr über 65 kg)

gesportelt bisher diese Woche: 180 Min.
Wochensoll: 240 Min.
Übertrag aus der vergangenen Woche: +/- 0 Min.
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  #13 (permalink)  
Alt 05.04.2007, 16:59
Gast29852
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo Ben,
eine Hilfe könnte sein, dass Du Dir ein Single-Kochbuch besorgst. Ich hatte immer das Problem, dass ich mir abends groß gekocht habe und es dann nicht geschafft habe, nach einem Teller vom Tisch aufzustehen, wenn man nur eine Portion kocht, ist das viel einfacher!
Das zweite, was mir gegen Heisshunger am Abend geholfen hat, ist es, den Tag über regelmäßig zu essen. Die wichtigste Mahlzeit ist für mich das Frühstück, dann esse ich Vormittags und Nachmittags zur "Kaffeepause" jeweils ein Stück Obst, Mittags ein Vesper und abends warm. Wenn ich mich daran halte (also rel. häufig esse) habe ich abends keinen Heisshunger und nehme ab!
Und als letztes solltest Du Dir alternative Entspannungsmethoden bzw. Aktivitäten suchen. Spazieren, lesen, eine Dusche nach der Arbeit...
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägst Du, wenn Du solche Aktivitäten wählst, während denen Du nicht essen kannst. Beim Fernsehen läuft das so nebenher, aber wenn Du z.B. bastelst oder herumwerkelst hast Du keine Hände frei um Chips zu essen (mir hilft z.B. stricken).
Ich hoffe, ich könnte Dir ein paar Anregungen geben,
liebe Grüße,
Dani

PS: Es ist eigentlich egal, ob es sich um eine Essstörung handelt oder um
Esssucht oder ob das genetisch bedingt ist, Du kannst auf jeden Fall lernen, Dein Verhalten zu ändern, ich wünsch Dir alles Gute!
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  #14 (permalink)  
Alt 06.05.2007, 18:39
Kennt sich schon aus...
 
Registriert seit: 16.04.2007
Ort: Kreis Groß-Gerau
Beiträge: 403
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Geschlecht:
Huhu Ben, ich glaube nicht, dass du eine Esssucht hast, schon gar nicht erblich bedingt. Was allerdings sein kann, dass in in deiner Familie die Anlage zum Speckansetzen gegeben ist. Bei mir ist das auch so, wenn ich zB genausoviel esse wie meine kleine Schwester, passiert bei ihr gar nichts, und ich nehm ganz schnell zu. Vor 3-4 Jahren haben wir uns zB. Mitternachts immer Pfannkuchen gemacht, einfach weil wir wirklich tierisch Hunger hatten. Und da meine Sis das "Fettansetzgen" wohl nicht abbekommen hat, hat sie, im gegensatz zu mir, nicht zu genommen. Dass viele in deiner Familie Probleme mit Magersucht od. Bulimie haben, liegt vllt daran, dass sie so viel Angst vom zunehmen haben, dass es ins andere extrem übergeschlagen ist. Du verarbeitest Stress ja offensichtlich mit essen. So wie ich das verstanden habe, geht es dir aber dabei nicht darum, dass du unbedingt essen möchtest, sondern eher um auszuspannen. Ich denke dass es sich bei dir eher um eine Essstörung handelt, einfach weil du aus den falschen Motiven isst. Aber ganz ehrlich das tu ich auch
Aber da du das ja erkannt hast, kannst du schon mal genau da ansetzen. Wie meine Vorredner schon gesagt haben, es kommt darauf an was und wieviel du kochst, noch besser wäre es wenn du etwas anderes zur stressbewältigung fändest, vllt Meditation, Sport oder autogenes Training.

Lg Nightkitten
__________________

Kannst du nicht wie der Adler fliegen,
klett're nur Stück für Stück berg an.
Wer mit Mühe den Gipfel gewann,
hat auch die Welt zu Füßen liegen.
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  #15 (permalink)  
Alt 11.05.2007, 14:33
Charly
Gast
 
Beiträge: n/a
Hm, also zu der Behauptung Esstörung könne vererbt werden: NEIN!

Ich zum beispiel bin in einer Familie aufgewachsen, wo jeder normal isst, anständig, nicht zu viel, aber gut, und gesund - vielleicht einfach normal.

Ich jedoch habe trotzdem 7 Jahre lang Bulimie gehabt. Schwere schwere Zeit. Und es kann schon sein, dass du eine Esstörung hast. ich denke ja, und ich denke, du brauchst schon hilfe.

Ich bin damals nicht zur Therapie gegangen. Hm, irgendwann fliegt sowas immer auf (jede Esstörung) - so auhc bei mir - also haben bei mir alle mit angepackt - Familie und Freunde, sie konnten sich meine Gewichtsschwankungen von ca. 20 km (innerhalb 2 Monate) mal zu, und mal ab, nicht mehr angucken, mein krankes Selbstbild und Menschenbild - mein Verhalten.

Ja, du brauchst hilfe! Freunde, Familie! Vielleicht auch einen Arzt und Ernährungsberater! Dann schaffst du das! Aber eins mag ich dir sagen, ich rede eigentlich nicht gern über diese 7 Jahre, aber ich habs geschafft. Wichtig ist nur, Du solltest diesen Weg nicht alleine gehen!
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  #16 (permalink)  
Alt 11.05.2007, 16:16
Benutzerbild von Jazzy_Soul
Spitzen Naschkatze
 
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also ich habe auch deutlich zu viel gewicht - doch bei mir liegt es nur an dem, was ich esse. habe nie darauf geachtet weil ich wirklich andere sorgen hatte.
das zweit problem ist, dass ich meinen stoffwechsel über einen zeitraum von 1,5 jahren total zerstört habe...
ich esse morgens erst seit ein paar monaten was
früher habe ich nur abends und an wochenden viel gegessen und immer irgentwas fettes. ich denke, dass mein körper sich über jedes gramm fett in meinem essen gefreut hat und dies auch gleich auf meine hüften gepackt hat...
aber sowas wie frustessen kenn ich eigentlich nicht...
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Soul Brothers! Soul Sisters!
One day soon our time is coming!!!
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  #17 (permalink)  
Alt 30.05.2007, 13:05
Frischling
 
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Ort: das Murmelnde Meer
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Wenn ich abnehmen will, belohne ich mich mit einer Kinokarte, Spätvorstellung. Die Zeit davor verbringe ich schreibend (gleichzeitig essen: unmöglich) vor dem Computer oder mit ausgiebigem Aufbrezeln (kann sehr befriedigend sein). Im Kino erlaube ich mir dann ne kleine Portion Popcorn oder ein Solero. Während der Vorstellung kann man ja zum Glück schlecht rausschleichen, um Nachschub zu kaufen. Und NACH der Vorstellung ist es dann so spät, dass ich ohne weiteres Essen einschlafen kann. Gerettet!
__________________
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  #18 (permalink)  
Alt 29.06.2007, 22:11
Benutzerbild von connyj20
Frischling
 
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Hallo

Zitat:
Zitat von HotBabyHot
Zitat:
Zitat von Siya
Hallo Ben;

wenn sich die familiären Fälle häufen, muss das ja nicht zwangsläufig eine genetische Ursache haben.

Wahrscheinlich liegt es an der Esskultur in Eurer Familie bzw. mit der in Eurer Familie üblichen Strategie, Stress oder Probleme zu bearbeiten.
Normalerweise würde ich Dir da recht geben...

Aber nicht in unserem Fall!

Ich bin direkt nach der Geburt von meiner Mum zur Adoption gegeben worden und habe sie und alle anderen Verwandten erst nach knapp 25 Jahren das erste mal getroffen und kennen gelernt. In meiner Adoptiv-Familie sind alle schlank und es gibt keine Ess-Störungen. Es ist also nur bei den leiblichen Verwandten und zu denen hatte ich ja bis vor 1 Jahr noch nie Kontakt und ich bin seit min. 16 Jahren schon adipös... Wie lange es schon eine Ess-Sucht ist kann ich nicht sagen.

Von daher liegt bei mir der Verdacht nahe, das es eine genitische Neigung zu Ess-Störungen sein muß, zumindest eine besondere Anfälligkeit...

Hallo,

also ich muss dir ehrlich sagen, ich würde sagen, dass es eine Esssucht ist, aber das kannst du selbst leicht rausbekommen. Wirst du sehr unruhig und verspürst einen drang an den Kühlschrank zu gehen. Kriegst du schon Panik wenn du nur daran denkst, einen ganzen Tag zu hungern?
Dann ist es eine Esssucht. So geht es mir und ich bin in Therapie und es wurde Esssucht diagnostiziert. Übrigens haben zwei Schwestern, meine Mutter und etliche Verwandte auch Essucht und eine Schwester Magersucht.

Meine Therapuetin meint aber, dass es genauso zu behanden ist wie ale anderen Süchte, man muss da durch und es aushalten, da kommt man nicht drum herum und am besten herausfinden woran es liegt. Denn meist liegt es an einem Seelischen Probem.

Ich hoffe es war nicht so ein großer Schock, habe ja hauptsächlich von mir erzählt. Vielleicht ist es ja auch bei dir anders. Es hört sich hat genauso an, wie bei mir.

LG Conny
__________________
1. Ziel: 10% Marke bei 102,2 Kg

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