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  #21 (permalink)  
Alt 09.02.2007, 11:57
Benutzerbild von Nezumi84
Spitzen Naschkatze
 
Registriert seit: 26.12.2006
Ort: Südpfalz
Beiträge: 714
Bilder: 3
huhu!

hab mir das im schnelldurchlauf mal durchgelesen und ich denke ich kanns schon irgendwie nachvollziehen.
leider ist es auch bei mir so, dass ich schlank oder dünn sein mit glücklich sein verbinde und ich mich wenn ich etwas mehr fühle gleich schrecklich fühle.
mit 16 hab ich selbst ma an der magersucht gekratzt konnte aber damals noch selbst die notbremse ziehen. das war ne schöne und schreckliche zeit zugleich. ich war extrem dünn und hatte einfach das gefühl alles unter kontrolle zu haben..dabei hatte ich die kontrolle schon total verloren.
im nachhinein denk ich, dass ich mir mit solchen gedanken ums essen oder nicht essen ein großen teil der pubertät und auch ein teil meiner persönlichkeit total kaputt gemacht hab.
familiäre gründe hat das auch immer irgendwie. mittlerweile bin ich allerdings soweit, dass ich meinen körper auch akzeptiere wenn er etwas fülliger ist, das unwohlsein dabei ist allerdings noch da.
sich essstörungen zu wünschen is ne ganz ganz schlimme sache aber auch irgendwie so ein trotz...ich kann nicht dünn sein also möchte ich krank sein.
__________________
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  #22 (permalink)  
Alt 16.03.2007, 21:00
Wohnt hier
 
Registriert seit: 11.03.2007
Beiträge: 1.100
also ich hab jetzt einfach so oberflächlich drüber gelesen und muss sagen, dass es mir gleich bzw ähnlich ergeht...
mein alltag dreht sich iwie nur mehr um das, was ich esse und wie viel ich esse. was aber nicht heißt, dass ich wenig esse oder so.
das schlimmste ist, wenn ich mit freunden unterwegs bin. es fällt mir so schwer einzugestehen, dass ich mich gesund ernähren will. und wer sich heut zu tage gesund ernähren WILL, wird von der seite komisch angeguckt. hab ich schließlich früher auch immer gemacht.
und nun bin ich selbst so eine irre, die versucht nur gesundes zu essen.

geht es euren freunden, familie etc nicht auch iwie aufn senkel? bzw habt ihr sogar schon jemanden da mit hinein getrieben? denn das ist mir auch schon passiert, aber diese person macht gar nichts mehr was "gesund" ist sondern nur noch übertrieben.
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  #23 (permalink)  
Alt 18.03.2007, 15:28
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 04.07.2006
Ort: Regensburg
Beiträge: 16
@ Shiva

Ja, ich weiß gut, was du damit meinst, mir geht es leider nicht sehr viel anders. Und zu der Frage mit der Familie und den Freunden. Hineingezogen habe ich gottseidank noch niemanden, aber die meisten sind von meiner gesunden Ernährung total angenervt v. a. wenn ich nach einer Feier z. B. anfange, von den Kalorien zu erzählen und meiner Angst, davon zuzunehmen.

Dann heißt es immer nur: "Schau doch mal an, was du schon geschafft hast, übertreib es ja nicht!"

Ich versteh sie gut, sie machen sich nur Sorgen aber ich kann halt einfach nicht aus meiner Haut, und das abstellen!

Wie ergeht es dir damit?
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  #24 (permalink)  
Alt 26.03.2007, 19:31
Gast17018
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich kann verstehen wie du dich fühlst, weil ich das selbe Problem habe/hatte.
Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema "Abnehmen". Wenn ich mich zurück erinnere, verging fast kein Tag ohne Gedanken ans Abnehmen, und wenn diese Mal weg waren, war es soetwas wie eine "Pause", die ich genießen müsste, denn ich wusste, dass diese Gedanken wieder kommen. Doch mein Hauptproblem war, dass ich nach Annerkennung strebte, und in meiner schwersten Zeit war mein größter Wunsch einfach nur magersüchtig zu sein. Ich aß wochenlang nichts richtiges, quälte mich durch irgendne schwachsinns-Diät und vor einigen Tagen sah ich ein, dass ich nur abnehmen kann, wenn ich mich selber liebe.
Magersüchtig zu werden wird dir bei den verwirklichungen deiner Lebensträume nicht weiterhelfen, im Gegenteil.

lg
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