Ohje, wie recht du hast.
Einerseits ist man froh, dass man die ganze Scheiße hinter sich gelassen hat, dass man sich für das "gesund sein" entschieden hat, man ist stolz drauf, dass man die Kraft dazu hatte, den Mut das alles aufzugeben, und dann wird man dauernd mit Situationen konfrontiert, in denen man sich fragt: wieso eigentlich?
Und dann hört man wie jemand einen stolz zulabert wie toll er am abnehmen ist und wie *wenig* er doch äße, und man will ihm am liebsten entgegenschleudern, dass das keine Leistung wäre, dass man das selber viel besser könnte, tagelang nichts essen, und man will sich wieder messen und vergleichen und besser abschneiden.
Wer will schon gesund sein, seht her wie gut ich mich zugrunde richten kann, ich war ganz unten und kann da jederzeit wieder hin.
Mir platzt da manchmal auch einfach der Kragen- gut dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Aber was will man denn machen
