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  1. #1
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    Narzisstisches Umfeld, kein eigener Selbstwert und daher Angst vor Abnahme

    - - -
    Falls ich die Option 'Löschen' übersehen habe, wäre ich über Hilfe dankbar.
    Geändert von Zitronenkuchen (16.08.2018 um 14:48 Uhr) Grund: Persönliche Verbesserung eingetreten, Danke für die Unterstützung und Denkanstöße

  2. #2
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    Zitat Zitat von Zitronenkuchen Beitrag anzeigen
    Mir ist klar, dass sie ein Problem mit sich haben und ich das nicht zu meinem machen muss, aber wenn ich ständig bei solchen Personen bin, kann ich nicht anders als mich verantwortlich zu fühlen (sobald sie mir durch ihr Verhalten und das was sie sagen dieses Gefühl geben).
    Wenn ich allerdings auf Abstand gehe, habe ich niemanden mehr.
    Lieber niemanden mehr als Leute, die dich als fett und hässlich abstempeln.
    Es gibt immer zwei Seiten, die eine, die es mit einem machen kann, und die andere (du), die es mit sich machen läßt. Du läßt das schon viel zu lange mit dir machen.


    Zitat Zitat von Zitronenkuchen Beitrag anzeigen
    Bei einem Therapeuten war ich bereits (der einzige, der noch Plätze hatte), allerdings sah der sich überfordert mit meiner Situation, wollte außerdem nichts über meine Eltern hören (ich hab nur das Wort Eltern in den Mund genommen und wurde abgewürgt) und sollte nur Ursachen bei mir finden, woher mein negatives/bzw. nicht vorhandenes Selbstbild herrührt und alle anderen Praxen hatten Aufnahmestopp, da kam ich nicht mal per Telefon durch.
    Da hat der Therapeut schon irgendwie recht ... die Ursache liegt bei dir, warum du dich schlecht behandeln läßt.
    Sollte dir der Therapeut aber gar nicht zusagen, solltest du dich schon mal bei einem anderen auf die Warteliste setzen lassen. Per Telefon erreicht man selten jemanden, du kannst vielen Therapeuten aber auch eine email schreiben, die melden sich dann bei dir.

    Ich denke ohne professionelle Hilfe wirst du aus deinem Teufelskreis nicht raus kommen.

  3. #3
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    Also zunächst: Deinem Profil nach finde ich nicht, daß du fett bist, sondern
    lediglich übergewichtig.

    Alles in Allem finde ich es gut, daß du dich einem Therapeuten anvertraust
    bzw. eine Therapie machen willst. Denn m.E. liegt das Problem tief in dir,
    auch wenn ich denke, daß deine Familie und dein Freundeskreis einiges
    dazu beitragen, wie du dich wahrnimmst. Wenn mir mein Umfeld stets und
    ständig sagen würde, "du bist fett und hässlich", würde ich es wahrschein-
    lich auch irgendwann selbst glauben. Mein gesamtes Umfeld allerdings stößt
    sich nicht an meinem Übergewicht; ich werde geliebt und geschätzt.

    Ich hoffe für dich, daß du deine Selbstzweifel beseitigen und Selbstliebe
    lernen kannst. Viel Glück dabei

  4. #4
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    Zitat Zitat von Sabia Swarovski Beitrag anzeigen
    Wenn mir mein Umfeld stets und
    ständig sagen würde, "du bist fett und hässlich", würde ich es wahrschein-
    lich auch irgendwann selbst glauben.
    Dann w?rde ich lieber den Kontakt abbrechen (egal ob Familie,"Freunde")und vorerst alleine durchschlagen,weil die werden sich zu 99% nicht ?ndern.Aber Du kannst Dich ver?ndern (nicht nur auf das Gewicht bezogen).
    Es ist nie zu spät.........für einen neuen Weg (Peter Cornelius)
    Gruß
    Michael


    Start: 87,5 (2013)
    Aktuell: 15.09.2018---
    81,9 Kg................................................. Ziel: 70 Kg ??????????

    Ziel bis ende
    2018 79 KG
    Luisa Fernandez - We All Love You Superman (1979)

    https://www.youtube.com/watch?v=EGm9bJvG6Kc

    14.7.2018---86,0 kg
    14.8.2018---83,5 kg
    14.9.2018---81,9 kg

  5. #5
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    Zitat Zitat von Zitronenkuchen Beitrag anzeigen
    Da ich zumindest noch an Feiertagen heim will - Wie geht ihr mit solchen Kommentaren und Vorwürfen um?
    Mir fällt es schwer, da gelassen zu bleiben und mich nicht verantwortlich zu fühlen.



    Danke, falls das jemand gelesen hat und ich würde mich über Antworten freuen.
    Warum willst du an den Feiertagen heim? Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur raten: wenn es dir nicht gut tut, lass es! Wie weit wohnst du denn von der "Familie" weg? Bei mir sind es fast 500km und ich war seit über 5 Jahren nicht mehr in der alten Heimat. Meine Ausgangssituation ist zwar eine andere, aber der Kontakt zu den Menschen tut mir einfach nicht gut und ich muss mir das nicht antun. Auch mein Leben ist endlich und das muss ich mir nicht unnötig schwer machen.
    Just learn to hide the way that you really feel
    Never let them know that you're scared

  6. #6
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    Lustig (nee, eigentlich nicht), gerade selbst einen Beitrag zum Thema Umfeld und Umgang damit geschrieben. Wenn auch in eine etwas andere Richtung

    Erstmal danke für die offenen Worte. Die sehr klar und nachvollziehbar sind.

    Bei allem Leiden unter der Situation lese ich aber auch ganz deutlich heraus:
    - du hast sowohl dein Problem als auch seine Herkunft/ Ursachen erkannt und benannt
    - du hast dich in sofern schon deutlich aus deinem Umfeld emanzipiert indem du eigenen Entscheidungen getroffen, deine eigene Meinung gefunden und danach gehandelt hast
    - du hast erkannt/ beschlossen dir Hilfe zu holen

    Für dieses große Stück Arbeit: Chapeau! Da ist schon sehr viel mehr Selbstbewusstsein und Stärke als du aktuell empfindest

    Das mit der Therapie ist "trotzdem" sehr gut, das bekommst du bestimmt noch weiter ausgebaut! Ich kenne jetzt natürlich den Therapeuten nicht, aber könnte mir vorstellen dass er vielleicht einen verhaltenstherapeutischen Ansatz hat. Das muss jetzt zwar die Herkunft deiner Probleme nicht ausschließen (geht ja sozusagen auch garnicht), aber diese steht eben bei der gemeinsamen Arbeit nicht im Vordergrund.
    Ansonsten finde ich das aber megawichtig (hab persönlich da auch schon eher schlechte Erfahrungen gemacht) für einen Therapie "den richtigen" zu erwischen. Wenn sich irgendwas für dich falsch anfühlt dann wechsle unbedingt! Trotzdem "irgendwie" durchziehen weil nur der grade Zeit hatte wird dir nicht viel bringen. Bleib dran, auch wenn man manchmal etwas hartnäckiger sein muss!

    Wünsche dir alles Gute, du bist schon weit gekommen und wirst das packen

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