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  1. #7
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    Zitat Zitat von Lary Beitrag anzeigen
    Aber was willst du mit harter und entbehrungsreicher Diät erreichen, mal abgesehen vom schnellen Gewichtsverlust?
    Würd ich "normalerweise" auch fragen. Aber angesichts der Tatsache, daß Heinz mit einem BMI von über 36 gestartet ist und bereits einen Herzinfarkt hinter sich hat, galt die Aufmerksamkeit wohl erst mal wirklich "nur" dem schnellen Gewichtsverlust. Um schnellstmöglich weitere schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Wenn man tot ist, nutzt einem nämlich die tollste Ernährungsphilosophie nix mehr.

    Aber jetzt sind 20 kg runter, der Körper sollte erheblich entlastet sein, und damit die Motivation nicht dauerhaft abhandenkommt, wär's dann wohl jetzt an der Zeit, sich Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit zu machen. Und Genuß und Lebensqualität und so. Was eben auch möglich sein sollte, ohne komplett in alte Muster zurückzufallen.
    Geändert von Fenja74 (22.07.2017 um 13:21 Uhr)
    Im Gedenken an meinen inneren

    † Schweinehund †

    Erschlagen von einer Kettlebell im Frühjahr 2013. Die Beisetzung erfolgte in aller Stille. Niemand wird ihn vermissen. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.


  2. #8
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    Ich gehöre auch zur ganz-oder-gar-nicht-Fraktion. Süßigkeiten in erster Linie, aber auch schnelles und schnell verfügbares Essen wirken wie Drogen auf mich.

    Versuche, diese wieder in mein Leben einzubauen, haben früher regelmäßig zu Totalabstürzen geführt. Deshalb heißt es für diese Dinge nun auch: Verzicht.

    So wie ein trockener Alkoholiker nicht mal eben ein kleines Glas Sekt trinken darf, darf ich keinen Junk essen, wenn ich keinen Rückfall erleiden will.

    Die gute Nachricht: Nachdem ich so viel abgenommen habe, dass ich wirklich schlank bin, sind so viele tolle Sachen an Stelle des Futterns getreten, dass es kein Verzicht mehr ist.

    Das war aber nach 20 Kilo Abnahme noch nicht so. Da ging es mir oft wie dir: ich war froh über meinen Erfolg - aber Fresslust gab es ebenso wie Fressdruck, wenn ich Stress hatte oder schlecht drauf kam.

    Ich hab die Zähne zusammengebissen und weiter gemacht. Und nach und nach würde ich dünner und die Motivationsprobleme ebenfalls.

    Deshalb: Wenn du leben und die Chance haben willst, mehr von diesem Leben zu haben als fressen, was du willst, bleib dran.

    Auch und gerade, wenn's grade so gar keinen Sinn zu machen scheint. Das verändert sich mit jedem Kilo, das du verlierst sukzessive zum Guten.

    Loma

  3. #9
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    Vielen Dank für eure Antworten, die mir den ein oder anderen Gedankenanstoss gegeben haben. Ich werde mir jetzt Zwischenziele setzen, z. B. die nächsten 5 Kilo abnehmen und mir dann als Belohnung mal eine Pizza oder einen Döner als Belohnung gönnen. Ich habe dann ein Ziel auf das ich hinarbeiten kann. Das klappt bisher ganz gut und ich bin wieder motiviert mit meiner Diät weiterzumachen. Wenn mir dann mein Arzt nach der nächsten Blutuntersuchung sagt, dass meine Werte besser geworden sind, wird mich das dann nochmal zusätzlich motivieren. Euch allen wünsche ich viel Erfolg beim Erreichen Eurer Ziele.

  4. #10
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    Zitat Zitat von heinz2404 Beitrag anzeigen
    die nächsten 5 Kilo abnehmen und mir dann als Belohnung mal eine Pizza oder einen Döner als Belohnung gönnen.
    Nur mal als Denkanstoß, ohne beurteilen zu können, ob das auf Dich zutrifft:
    Viele Leute belohnen sich für das Erreichen von Zwischenzielen, aber viele legen auch großen Wert darauf, daß die Belohnung nichts mit Essen zu tun hat. Um nicht das Verhaltensmuster "Essen als Belohnung" wieder zu aktivieren, das ja in letzter Konsequenz dazu führen könnte, daß "man" (also nicht zwingend ich oder Du, aber jemand, bei dem dieser Mechanismus besteht und im Hintergrund lauert) nach Erreichen des letzten Abnehmziels wieder richtig reinhauen dürfte ... und damit alles Erreichte wieder zunichtemachen würde.
    Eine Belohnung kann auch neue Kleidung in der dann passenden Größe sein (vielleicht - Klischee, Klischee! - bei Frauen beliebter als bei Männern? ) oder eine Freizeitaktivität, die mit dem höheren Gewicht nicht ohne weiteres möglich war, oder sonst irgendwas. Manche Leute stellen, wenn sie das Rauchen aufgeben, eine Spardose auf und stecken da regelmäßig das Geld rein, das sie sonst für Zigaretten ausgegeben hätten, und nach einer gewissen Zeit gönnen sie sich dann was Schönes von dem Geld, aber ... ganz sicher keine Zigaretten.

    Und unabhängig davon, ob es für Dich gut oder nicht so gut wäre, Junkfood als Belohnung einzusetzen (was Du, wie gesagt, nur selbst entscheiden kannst), denke ich immer noch, daß auch abnehmtaugliches Essen ein Genuß sein kann und daß es sich lohnen könnte, nach leckeren Gerichten zu schauen, die keine Kalorienbomben sind und kein Suchtverhalten auslösen. Denn die wären ja dann keine Ausnahme und nur zu bestimmten Anlässen erlaubt, sondern alltagstauglich. Und das ist ja letztlich der Knackpunkt für den langfristigen Erfolg: Die Ernährung muß im Alltag funktionieren, ohne daß "Verzicht" zum Hauptberuf wird.
    Im Gedenken an meinen inneren

    † Schweinehund †

    Erschlagen von einer Kettlebell im Frühjahr 2013. Die Beisetzung erfolgte in aller Stille. Niemand wird ihn vermissen. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.


  5. #11
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    Fenja mal die Hand schüttel. Volle Zustimmung!

    Loma
    Nur Prinzessinnen richten ihr Krönchen. Königinnen ziehen ihr Schwert.
    Startgewicht am 15.9.2016: 105kg
    Ziel erreicht am 15.09.2017 mit 58kg
    Abnahme insgesamt: 47 Kilo
    Aktuelle Challenge: Gewicht zwischen 58 und 59,9 halten

    http://diaet.abnehmen-forum.com/diae...pourri-25.html

  6. #12
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    Zum Thema "Belohnen" einen aussagekräftigen Artikel gelesen.

    http://www.zeit.de/kultur/2017-03/er...vation-10nach8

    Abnehmen wird auch erwähnt. Der Weg ist das Ziel beim Abnehmen.

    LG Wally
    Mein allerdings nicht alltägliches Tagebuch...
    Don't limit your challenges... challenge your limits!

    Höchstgewicht 135 kg
    Mai 2016 Start der Lebensumstellung bei 120 kg
    Raus aus der Adipositas!: Start bei 96 kg am 09.04.2018
    Aktuelles Gewicht: 96 kg

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