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Thema: Alles blöd!

  1. #19
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    28
    Zitat Zitat von Früchtetee Beitrag anzeigen
    Wenn ich daran denke, morgen aufzustehen, mich anzuziehen und eine Runde mit dem Rad zu fahren (prinzipiell nix utopisches, ich fahre regelmäßig mit dem Rad einkaufen), einfach meiner Gesundheit zuliebe, muss ich mich fast übergeben, weil sich in mir alles sträubt. Bringt ja nix, übermorgen bin ich dann ja trotzdem nicht schlank. Genauso wenig wie überübermorgen oder überüberübermorgen
    Und genau da liegt der Hund begraben. Wenn du wirklich abnehmen willst, beziehungsweise "gesünder" leben, musst du endlich akzeptieren dass du um Bewegung nicht drum herum kommst und dich nicht so dagegen wehren! Ich meine, klar, wir alle müssen unseren inneren Schweinehund besiegen, musste ich auch (und heute ab und zu auch noch, allerdings gehört Sport für mich inzwischen zum Alltag, am Jahresanfang hätte ich noch gesagt: "BLOß NICHT!" Doch jetzt brauche ich es schon!)

    Du musst dir klar werden dass Abnehmen ein Langzeitprojekt ist, und nicht mal so von heute auf morgen geht, da darfst du dir selbst nichts sagen im Sinne von "morgen bin ich noch genauso wie heute...bringt sich doch eh nichts"!!!

    Und wenn Probleme (privat, körperlich, seelisch...) hinzukommen, nimm doch etwas an, dass du (wie von dir erwähnt) sehr wohl machen kannst: Geh spazieren! Kopf frei kriegen, entspannen. Das nicht als Bestrafung ansehen! Man muss sich nicht selbst quälen und schon gar nicht wenn einem der Körper Schmerzgrenzen aufweist, aber man kann dies steigern und somit in ein gesünderes Leben treten.
    Das soll jetzt nicht als Beleidigung aufgefasst werden, sondern nur als Tritt in deinen Allerwertesten

    (Das mit dem Essen kenne ich, aber ich hab mir angewöhnt nur noch zu essen wenn ich wirklich Hunger habe, versuchen das mit dem Langeweilenessen mit Sport, Arbeit (bei mir lernen) zu überbrücken...wie gesagt, Angewohnheiten brechen, inneren Schweinehund besiegen!)
    Kleines Mädel, großer Ehrgeiz.
    -Im Herzen spiele ich noch Fußball...♥

  2. #20
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    Hallo Schokobonx,
    ich sage mal "danke für deine gut gemeinten Tips". Außerdem viel Erfolg und Glück bei deinen Zielen und den restlichen 5kg bis zu deinem Wunschgewicht.


    Hallo Catharhina,
    Finds eigentlich recht spannend, dass wir zwei, ähnliche Themen, ähnliche Interessen, recht viele Gemeinsamkeiten, uns zu etwa demselben Zeitpunkt dazu entschlossen haben, hier aktiv zu werden. ... Muss irgendwas mit "Schicksal" zu tun haben *gggggg*...

    Hey du, darf ich fragen, wie alt du bist? Bin nur neugierig
    Jo, war keine schöne Zeit mit der "Krise", absolut nicht. Und ich hoffe, dass mein Körper irgendwann seines Amtes waltet und diesen Erinnerungsabschnitt weitestgehend zu beseitigen weiß, wenn die Zeit gekommen ist. Diese schlechten Erfahrungen habe ich ZUM GLÜCK nicht gemacht. Bin recht rasch an die richtigen Stellen gekommen... und einfühlsamem Hausarzt sei Dank war die Sache mit Krankenstand etc. eigentlich recht komplikationslos. Therapie is auch recht okay eigentlich. Hilfe hab ich also sowieso. Ich merk auch, wies mir kontinuierlich besser geht. Zwar sind Tage dazwischen, an denen es mal wieder blöder ist, aber die Tendenz zeigt nach oben, ... immerhin. Trotzdem habe ich das Gefühl, nicht mehr ganz ich selbst zu sein seit es mir so kacke ging. Früher hätte ich auch gesagt ... "Komm, Motivation is okay, ich mach das jetzt, raffe mich auf, geh raus, werde aktiver", das sind leider alles Dinge, die mir im Moment Probleme bereiten, weil sie mir einfach totaaaaal albern vorkommen. Wie wenn ich mich durch einen "Skepsis-Spiegel" betrachten würde, der sowieso jegliche Gefühlsregung, die "aufgesetzt" und nicht aus dem tiefsten Inneren kommt, aufdeckt und als "unnütz" oder "albern" einstuft. Beschreibt die Sache eigentlich recht gut, wie ich grad merke *g*... Dadurch, dass die Motivation ja bei mir nicht aus einer tiefen Überzeugung, sondern aus einem "Muss" heraus kommt, erkennt das mein "Skepsis-Spiegel" scheinbar und sagt "was tust du da eigentlich? Das ist doch voll blöd!? Lass das mal..." ... Dieses Dumme Teil haha

    Hmm... Helfersyndrom klingt einleuchtend, ja... Das ist/war sicher auch sehr lieb gemeint von ihm, manchmal hilft es aber eben nicht, jemandem ALLES abzunehmen. Gewisse Dinge ja, kann sicher hilfreich sein (zB Entscheidungen abnehmen "geh ich zum Arzt oder nicht" oder "was kommt als Nächstes") aber die gesamte Hausarbeit abzunehmen ist sicher nicht immer hilfreich. Ich denke, dass es mir viel "geholfen" hat, dass ich ja trotzdem noch meine Wohnung und meine Katzen hatte, um die ich mich kümmern musste. Und hey - wenn du dich so über das Zusammenziehen freust, dann ERZÄHL ERZÄHL ERZÄHL einfach ist doch gut!

    Bin momentan daheim - leider. Dadurch habe ich natürlich zu viel Zeit und krieg meinen Tagesrhythmus nicht ganz unter Kontrolle. Aber ich hab jetzt die Aussicht, dass ich ab Sept./Oktober wo anfangen kann, was mir sehr viel Spaß bereitet hat beim "Schnuppertag". Darauf freue ich mich schon sehr und ich hoffe, es klappt wirklich endlich dann wieder täglich raus, was tun, nicht immer rumhocken und nachdenken, warum ich keine Lust auf irgendwas hab... Und nöö leider geh ich nicht schwimmen im Moment. Aber hab ne tolle App gefunden, mit der ich mich vllt. zum Spazieren gehen aufraffen kann (eigentlich ein blöder Grund, aber wenns hilft is alles okay ...gg)

    Hmm, stell ich mir blöd vor, wenn überall Leute sind und man keine "Privatsphäre" hat. Kann man nicht mal in Ruhe vorm Bildschirm in der Nase bohren ... hihi ...klar, macht man natürlich nicht

    Entschuldige übrigens, dass die Antwort so lang gedauert hat. Will mir genug Zeit zum Antworten nehmen, aber in den letzten Tagen war mein Freund bei mir, oder ich hatte (juhuu) auch mal den ganzen Tag zu tun.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Früchtetee


  3. #21
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    huhu früchtetee,

    jaaaaa, alles wirklich sehr spannend ... schon irgendwie kurios, aber doch klasse

    gleich vorweg ... is nich schlimm dass antworten etwas dauern... ich will immer gleich schreiben, aber tipper dann meist so durcheinander, dass mich kein mensch mehr versteht. darum versuche ich mir auch zeit zu lassen ... außerdem ... das reale leben geht immer vor und foren oder was auch immer virtuelles läuft nich weg

    ich habe eben mal anfragen für freischaltungen in benutzergruppen gestellt und wegen pn nachgelesen ... soll wohl ab 10 beiträgen gehen ... bin mal gespannt, noch find ich nix ... hab mich aber auch noch nicht so sehr mit dem forum angefreundet

    zurück zum thema ... es ist wirklich schön zu lesen, dass du in guten händen bist. das ist wirklich ein a und o ... einen guten hausarzt hab ich "eigentlich" auch ... leider aber auch bei ihm inzwischen das gefühl, dass er mich nur noch auf kopf reduziert. Ich habe leider auch mit psychosomatischen dingen zu tun (die depris hab ich seit kindertagen, extrem seit 2008 und jetzt erst gehts langsam bergauf) naja, und leider wird man, nein, wurde ich, sehr auf dieses eingeschränkt. gehe ich mit einer grippe zum arzt, kommt direkt die frage "wie läuft es denn zu hause" dementsprechend machen mir derzeit extrem viele körperliche dinge zu schaffen von denen die ärzte meinen sie wären kopf gemacht... das war mit ein grund für meine entscheidung alles hinzuschmeißen, kein psychiater, keine medis, keine therapie ... was soll ich da wenn man mich nicht ernst nimmt

    das problem ist leider ... ich weiß, dass ich mir neue suchen muss, denn auch wenn ich momentan eine gute phase habe, auch dank meines schatzes, kann der einbruch jederzeit wieder kommen... psychische probleme sind leider, wie du weißt, wirklich da und keine einbildung, auch wenn viele es noch so sehen und kein verständnis haben.

    ich hab einfach nur derzeit ne heiden angst davor. ich hab einfach angst, dass ich nicht ernst genommen werde, einmal, weil ich seit 8 jahren kaum arbeitsfähig bin, in 3 kliniken war, bei zwei therapeuten und einem psychiater ... und alles hat es nur noch schlimmer gemacht ... es heißt doch so schön, eine krähe hackt der anderen kein auge aus ... tja, wie soll ich einem neuen psychiater erklären, dass mein alter mir keinen termin mehr gegeben hat, weil ich seine scheiß medis nicht mehr nehmen wollte, er aber drauf bestand und meinte, dass die nebenwirkungen nicht von den dingern kommen ... oder wie soll ich nem neuen therapeuten sagen, dass mich der letzte so fertig gemacht hat, dass ich wieder ein dreivierteljahr nicht arbeiten konnte und seither noch viel mehr angst davor habe rauszugehen, weil er meinte, dass ich ein sozialschmarozzer sei und zu faul zum arbeiten... ach ja, und der gutachter für die rente, welcher da wortwörtlich schrieb, ich hätte mich genug "ausgeruht" und "krankgefeiert" und solle doch wieder arbeiten gehen ... immer wieder ein neuer schlag ins gesicht und das nur, weil ich nicht als häufchen elend rum renne ... ich kann nicht permanent heulen, ich rizze mich nicht oder bin kurz vor einem suizid. Wenn ich nicht raus musste, habe ich mich extrem verwahrlosen lassen, meine wohnung sah grauenvoll aus, mein ex hat nicht aufgeräumt oder dergleichen ... pustekuchen, essen hat er mir besorgt, aber das wars auch ... mit ein grund für seinen rausschmiss ... wenn ich aber vor die tür musste, hab ich mich zumindest soweit fertig gemacht, dass ich unter menschen konnte ... meistens lächle ich und habe eine fassade, das aber wurde mir negativ ausgelegt. die therapeutin in der reha meinte letztes jahr zu mir, man sieht mir absolut nichts an, was wohl zu den problemen führen würde. aber schon nach der ersten sitzung sagte sie, dass ich ernsthaft schwerwiegende depressionen habe und sie nicht verstehen könnte, dass die leute das nicht gesehen hätten... tja, leider konnte ich die dame nicht mit nach hause nehmen

    ich hoffe sehr, dass mein umzug einige änderungen mit sich bringt, nur weiß ich derzeit nicht, ob ich mir nun am neuen wohnort oder noch an meinem alten neue ärzte etc zulegen soll. normal müsste ich bald schon suchen, aber in einem halben jahr gehts 600km weg und ich weiß nicht ob das was bringt ... himmel ... derzeit gehts mir zwar theoretisch gut, aber praktisch bin ich schon wieder vollkommen überfordert ... umzug planen, bewerbungen planen und auch durchführen, bilder hab ich schon, aber keinen schimmer wie ich formulieren soll wegen der dämlichen erwerbsminderungsrente, die ich momentan aber brauche ... ich bin allein mit allem und auch wenn ich das gewohnt bin isses mega mies, daher hab ich meist, sobald ich von meinem freund weg muss und wieder heim, einen totalen einbruch

    puh ... nu aber genug gejammert!!!

    ich finds super zu lesen, dass du was in aussicht hast, kann man erfahren in welche richtung es geht? dafür drück ich dir natürlich ganz fest die daumen. selbst überlege ich vielleicht mit dem neustart, sprich umzug, mich komplett neu zu orientieren. vielleicht ja doch noch mal ne ausbildung, nur in welche richtung, mir gefällt so viel achso, ich bin übrigens 36...

    dass mit dem spazieren ist ne super gute sache, waren gestern auch noch unterwegs, auch mit ner neuen app ... wobei wir zeitweise über uns lachen mussten, zwei erwachsene jagen nach virtuellen tierchen ... aber immerhin kommt man vor die tür und sieht auch noch was von seiner stadt ... mein freund is ein totaler nerd, was ich mega süß finde, denn ich steh auch auf den ganzen scheiß, auch wenn ich wenig aus mir raus komme und bei vielen dingen leider nur halbwissen habe ... war aber wirklich lustig gestern vor allem wo er meinte "mmh, da vorne is eins, aber da stehen so viele, da geh ich jetzt nicht hin" hihi ... total niedlich
    Hauptziel:


    1. Zwischenziel:

  4. #22
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    Hallo Catharhina!

    Nur vorneweg - heute ist wieder ein "schlechter" Tag. Mache mir ständig Vorwürfe und Gedanken, ob ich das nicht alles sein lassen sollte, weil ich es nicht mehr aushalte, ständig schlechtes Gewissen zu haben (Jeden Tag), ich nicht einfach alles so akzeptieren soll, wie es ist, einfach um mal Ruhe zu haben von dem ganzen Selbsthass, den Vorwürfen, dem schlechten Gewissen STÄNDIG. Es ist einfach täglich da, ohne Unterbrechung ... und ich bin so geschlaucht und ausgelaugt, dass ich anderen damit auf die Nerven gehe, weil ich mich selbst momentan gar nicht mehr leiden kann.
    Kann man sich entscheiden glücklich zu sein? Habe mir die Frage in letzter Zeit öfter gestellt.

    Bei mir sagen immer alle, auch was Job angeht "du bist ja noch so jung" (bin 24, werde 25). Da denke ich mir immer "ja stimmt, ich bin jung,... ich fühle mich aber teilweise echt uralt" einfach weil mein Kopf momentan gar nicht so recht will. Kann ich mich dafür entscheiden, dass es mir gut geht? Kann ich losbrüllen und auf einmal sagen "SO, ab JETZT geht es mir gut!!! SIEH HER WELT, mir geht es GUT!" oder wäre das wieder nur eine Fassade, die ich mache, um anderen nicht zur Last zu fallen?
    Heute hat mir mein Freund eröffnet, dass ich mich ändern muss, nicht so negativ sein darf, sonst macht er Schluss mit dem Ganzen. Kannst dir vorstellen, was das für ein Schlag ins Gesicht war... "Schluss... weil ich unglücklich bin und es ihm erzähle. Schluss, und ich hab SCHULD." Man muss sagen, dass ein langes Gespräch voran ging, wo er meinte wir sollen eine Runde mit ihm Rad fahren und ich ihm geschildert habe, dass er dann nur voraus fahren würde und ich hinterher hecheln und mich ärgern würde. Dann gings drum, dass ich mich eig. immer schminke wenn ich raus gehe, er meinte das sei doch nicht nötig für nen Fahrradtrip und bla bla, die Kleinigkeiten "eskalierten" dann... jetzt steh ich davor mir zu denken, ob er seine Entscheidung schon gefällt hat, oder das einfach "nur" um mir "in den ***** zu treten" gesagt hat (so was macht er immer, is seine Art von Motivation). Im Grund kann ich aber grad nur heulen, weil ich alle Menschen um mich herum mit meinem Seelenleben abschrecke und erschrecke. Er meinte es gibt die Menschen, die auf die Fresse kriegen, aufstehen und kämpfen, oder die, die liegen bleiben und auf Hilfe warten und ich mich entscheiden müsse. Entscheiden? Entscheiden glücklich zu sein? Oder entscheiden für mein Glück zu kämpfen? WIE KÄMPFT MAN FÜR SEIN GLÜCK???
    puuuuh... entschuldige bitte... zurück zum Thema...

    Ich kann verstehen, dass du abgeschreckt bist, wenn dich die "Profis" so malträtieren. Auch die sog. Profis sind nur Menschen und schnell eingeschnappt, wenn man nicht ihren Tipps folgt. Das ist zwar deutlich unprofessionell, aber die können da wahrscheinlich genauso wenig aus ihrer Haut raus, wie wir. Als ich die Meds abgesetzt hab, hat mein Arzt nur gefragt warum, was ich ihm erläuterte. Er hat genickt und es sich notiert. Die Therapeutin hat es sogar gut geheißen. Sie meinte, man könne mit halbwegs stabilen Menschen, die keine Tabletten nehmen, weitaus besser arbeiten, weil sie eher an ihre Emotionen ran kämen. (Wobei sie natürlich sagte, wenn es ZU ARG ist, dann müssen schon Medikamente her, sie würde aber nie jemanden zwingen...)
    Glaub, ich hab ne ganz gute Ahnung davon was du meinst! In meiner ehem. Arbeit hat NIEMAND bemerkt, dass ich kurz vor dem Zusammenbruch stand, weil ich stets freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit wirkte und auch meine Aufgaben so weit erledigte. Dass ich jedes mal Herzrasen und Panik bekam, wenn es sich so anhörte, als würde jemand an die Türe klopfen, oder jemand anrufen, konnten sie ja nicht wissen. Auch mein Facharzt, zu dem ich dann hin kam, hat nichts bemerkt, weil ich nicht weinen wollte und meinen Text ca. 50x geübt habe, um ihn tränenlos aufzubeten. Also, ich hab nicht gelogen, aber ich wollte einfach nicht weinen. Bei einem Herren, der von einer Organisation ist, die Menschen in Krisen betreuen, wo der Beruf gefährdet ist meinte, als ich rein kam, dachte er sich noch "huch, die lächelt, wirkt glücklich, aufgeschlossen, selbstsicher, was will die denn hier?" bis ich dann an seinem Tisch in Tränen ausgebrochen bin. Scheinbar sind wir also einfach sehr gute Schauspieler in dieser kranken Aufführung namens "Leben mit Depression". Seither hab ich beschlossen, meine Tränen nicht mehr zurück zu halten, wenn es nicht mehr anders geht. Anstatt mir Worte und Erzählungen zu verkneifen, die mir die Tränen raus treiben, erzähl ich einfach und weine, wenn es sich danach anfühlt. Is zwar doof, weil ich immer 15min brauche, dass Nase und Augen wieder eine normale Farbe erreichen, aber na ja.

    Hmm, kann verstehen, dass dich das jetzt besorgt! Ich würde eher dazu tendieren am neuen Wohnwort zu suchen. Wenn du aber Angst hast, dass du bis dahin vllt. einen "Zusammenbruch" hast, dann such dir vllt. einen Notfallkontakt, wo du hingehen kannst (Krisenintervention evtl.?)...

    Na ja, "in Aussicht". Ist ein Arbeitstraining, bei dem man wieder "auf die Beine kommen" soll. Das dauert 15 Monate und findet in einer Teppichweberei statt (also wirklich handgewobene Teppiche, sind recht schön!) Das Ziel ist ein Job am "1. Arbeitsmarkt", in dem man sich wohl fühlt. Meine Angst ist da auch bisher nur die, dass sie mich für "zu gesund" halten, als dass ich das machen darf, weil ich draußen ja relativ normal wirke und sich die ganzen Krisen ja nur bei mir zu Hause abspielen. Na ja... kennst du ja...

    Musste total lachen, als ich den letzten Absatz gelesen hab. Genau DIE dämliche App meinte ich in meiner Erzählung ja auch hihihihihihihi
    Ich KÖNNTE einiges machen, um nicht blöd rum zu sitzen. Allerdings bleibts momentan immer nur beim KÖNNTE und wird nie zum TUN. Hab absolut keinen Antrieb und der Streit heute hat mir echt den Rest gegeben. Am Liebsten würde ich mich hinlegen und einfach nur schlafen und weinen, bis es nicht mehr so weh tut.

    Na ja, hoffe dir gehts gut und Liebe Grüße
    Früchtetee


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