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Thema: Esstörung?

  1. #1
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    Esstörung?

    Hallo ihr lieben,
    puuh...dann mal los...
    Vor 3 Monaten habe ich meine Diät gestartet. Ich habe jetzt nicht eine Diät im klassischen Sinne gemacht sondern versucht mich gesünder zu ernähren. Hat auch alles ganz gut geklappt. Ich kam am Anfang auf ca.1200 - 1400 kcal am Tag und habe auch gut abgenommen. Da ich in meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau im Moment im Service arbeite und viel laufe (und zwar wirklich laufe) hatte ich auch alleine schon dadurch viel Bewegung...Irgendwann habe ich meine Kalorienzufuhr dann auf 1.000 kcal gedrosselt. Wie genau das kam weiß ich garnicht mehr...Ich wollte immer weniger kalorien zu mir nehmen. Mittlerweile bin ich bei höchstens 600 am Tag angelangt. Jede Kalorie die über 600 - 700 geht versetzt mich in wahre Panik. Gestern z.b auf Arbeit habe ich ein kleines Stück von einem Baguette gegessen....Ich würde sagen es war vielleicht ein halber Bissen. Aber dieser halbe Bissen hat mich in totale Panik versetzt. Ich hasse es etwas zu essen was ich nicht geplant habe. Wenn mir dann so etwas wie gestern passiert renne ich auf die Toilette und kotze es wieder aus um die 600 kcal nicht zu überschreiten. Wenn ich sie doch mal trotz kotzen überschritten habe dann esse ich am nächsten Tag nur 300 oder 400 um das wieder auszugleichen.
    Auch plane ich am Tag davor schon penibel genau was ich am nächsten Tag esse und wieviele Kalorien das hat. Mein kompletter Tag dreht sich nur noch ums essen. Wieviel hab ich schon? Wieviel darf ich noch? Wieviel nehme ich damit ab?...
    Ich habe langsam Angst das ich das nicht mehr durchhalte. Höchstens 600 kcal am Tag schwächen ja sicher auch den Körper und manchmal esse ich auch nur 400 oder 500....und da ich auf Arbeit auch wie gesagt viel laufen muss und es auch anstrengend ist habe ich Angst das ich irgendwann umkippe oder so.
    Habe ich eine Essstörung oder bin ich noch "normal"?

  2. #2
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    ich mache mal bisschen werbung für den link in meiner signatur und sage :: nein. normal bist du nicht mehr. ausmergeln und erbrechen sollten wesen nicht tun.

    sinnvoll wäre: wenn du dich wieder auf den vollen leistungsumsatz setzen könntest, da bleiben. wohl kurzfristig zunehmen. aushalten. dich damit konfrontieren, was ein kontrollverlust auslöst bei dir. daran arbeiten. ggf. therapie. nachdenken darüber, warum ein normales gewicht nicht ok ist, warum nahrung und nähren schädlich sein soll und welchen stellenwert der schein bekommt (ggü. dem sein). ich bin gleich gross wie du, darf unterdessen gesunde 62 wiegen und bin GARNICHT zuviel. dein ziel von 52 würde ich mir aus dem kopf schlagen, ausser du WILLST krank sein. ich glaube nicht, dass dein herzenswunsch darin besteht dich zu zerstören. eine so tiefe kalozahl bringt menschen auf dauer in gräber.
    Geändert von Cora (05.10.2013 um 20:41 Uhr)
    Pain is temporary but quitting lasts forever.

  3. #3
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    52 liegt doch noch im Normalgewicht bereich...
    Ich habe oft versucht wieder mehr zu essen. Aber ich habe panische Angst zuzunehmen. Da ich auf Arbeit zwangsläufig viel mit essen zu tun habe besteht natürlich oft die Versuchung. aber jedes mal wenn ich dieser wiederstehe habe ich dieses Gefühl etwas geschafft zu haben...und wenn ich schwach werde drehe ich durch...

  4. #4
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    Die 52kg sind auch nicht das Problem, wenn man diese gesund erreicht. Hab ich auch als Zielgewicht drin. Gesund und ohne Anstrengungen, einfach indem ich wieder angefangen habe, auf meinen Körper zu hören, habe ich es bisher allerdings nur auf die 57-58kg geschafft. Hungern möchte ich nie wieder.
    Alles, was du beschreibst, habe ich früher auch schon durchgemacht. Nur, dass ich nie erbrochen habe. Ja, du bist schon in einer Essstörung, aber wenn das noch nicht lange geht, kannst du es wieder allein rausschaffen, habe ich auch. Ich weiß, wie es einem damit geht und dass einen eigentlich nichts, was man sagt, wieder dazu bewegen könnte, mehr zu essen. Aber glaub mir, irgendwann hat man sogar Angst, Freunde zu treffen oder ähnliches, aus Angst, dass man dann was essen muss. Das ist doch traurig. Ich war dadurch früher mal sehr einsam, habe nur noch gehungert und Sport gemacht.
    Man lebt nur einmal und durch ständige Gedanken an Kalorien verschwendet man dieses Leben. Das ist es nicht wert.
    Esstagebuch

    ~
    Phantasie und Liebe sind gute Gewürze ~



  5. #5
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    52 sind im UG (bmi 18,x = ug). die werden dir auch nicht reichen, wenn du angst davor hast dich zu nähren. (lass dir das mal auf der zunge zergehen: man hat angst zu nähren?!).
    such dir hilfe. wenn du denn möchtest.
    ich war auch mal auf 39kg unten. die haben auch nicht gereicht. mit 43kg war ich fetter denn je.
    heute mit 62 fühle ich mich plusminus wohl. ich bin eine lebendige frau. selbstfürsorge.

    (aber man weiss aus erfahrung, dass der betroffene denkt 'die andern. aber iiiich doch nicht.' doch. auch du.)
    Pain is temporary but quitting lasts forever.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Cora Beitrag anzeigen
    52 sind im UG (bmi 18,x = ug).
    Normaler BMI liegt noch bei 18,5.

    Und ich definiere eine Essstörung nicht über den BMI, selbst wenn der bei 17 liegt. Magersucht heißt nicht einfach nur ein niedriger BMI, wie du ja sicher genausogut weißt.

    Wie gesagt, das Gewicht an sich ist nicht das Probem, ich habe auch im Normalgewichtsbereich einige Kilos verloren, aber eben nicht durch Hungern. Bei mir hat das auch 1-2 Jahre gedauert und ich nenne es Lebensstiländerung und normal Essen lernen, nicht Diät.

    Nur ist eben das Problem, dass die meisten Frauen keine Geduld haben, zu wenig essen etc. und dadurch der Teufelskreis beginnt. Aber es wird auch nicht jede dauerhaft gesundheitsgefährdent essgestört, nur weil sie mal ein paar Wochen weniger isst. Ich denke, mind. 80% der Frauen in Deutschland haben schon solche Diätphasen gehabt und sind deswegen nicht alle essgestört geworden.

    Ich will das Problem nicht runterspielen, ich war da wie gesagt selber drin, aber ich denke, man sollte es auch nicht immer gleich so übertreiben. Auch wenn ich bei der TE definitiv eine Tendenz in eine gefährliche Richtung sehe, weniger durch das wenige Essen an sich, sondern wegen den typischen Magersuchtsgedanken, die da schon erkennbar sind.
    Esstagebuch

    ~
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