Ich denke das auch manchmal. Ich "diäte" seit rund 10 Jahren - was sollte jetzt anders sein? Warum sollte ich genau jetzt schaffen, was ich seit so langer Zeit erfolglos versuche? Rein logisch und vernünftig glaube ich daran, aber da ist immernoch so ein Zweifel. Wie wäre ich, wenn ich endlich das wäre, was ich erträume, solange ich mich zurückerinnere. So ohne speckigen Schutzmantel? Ohne ein Ziel auf das ich hinarbeiten - hinter dem ich mich zeitweise verstecken kann?
XY kann ich nicht machen - ich bin zu dick. Was wenn mir dieser Ausweg verschlossen ist. Ist das gut oder schmeiße ich mich in die nächste Paranoia? Fragen über Fragen, aber ich freue mich darauf es herauszufinden
Achja, ich war auch mal schlank, aber sehr ungesund und es ging so schnell, dass meine Psyche nicht hinterherkam und ich im Nachhinein das Gefühl habe, dass ich über Nacht schlank und wieder dick geworden bin.. so ähnlich war's ja auch.
wem sagst du das? meine mama musste mir schon als kind immer die hosen pampolina mit gummizug oder später von lemmi die big/superbig kaufen. an klamotten von c&a war nicht zu denken. ich war einfach schon immer so.habe seit ich ein baby war gern gegessen und fleißig geschlafen , war brav, kein großer wildfang. eigentlich habe ich nie daran gedacht ...ich will es nicht dünn nennen, eher "normal". ich habe nie damit gerechnet mal eine normale figur zu haben. ich habe während der pubertät einmal fast von selbst etwa 10kg abgenommen. (das ist aber im nachhinein nur ne schätzung, ich habe mich bis august 08 nie gewogen.
und selbst als ich begonnen habe abzunehmen (habe das ganz spontan entschieden) wollte ich eigentlich nur, dass meine hosen nicht mehr so sehr zwicken, weil normalgewichtig wirst du ja eh nie. und was ist passiert? es hat einfach funktioniert und ich habe weitergemacht ohne druck, aber mit viel disziplin. ich habe ja gesehen, dass es funktioniert. und das neue körpergefühl war mir 1000 mal mehr wert als jede sünde. bzw sünden gibts in dem sinne kaum. man kann sich alles gönnen! heute habe ich 69kg, gestartet bin ich mit 105,5 im zarten alter von 20 jahren.
genausowenig wie ich mir damals vorstellen konnte normal zu sein kann ich mir jetzt mehr vorstellen wie ich einen solchen körperumfang akzeptieren konnte. behalte das schlank sein als kleinen traum im hinterkopf und setz dir etappenziele. das hilft!
natürlich veränderst du dich. aber immerhin hast du ja den entschluss gefasst abzunehmen und das allein ist ja schon eine veränderung. veränderung sollte keinem angst machen. im gegenteil veränderung kann aufregend sein. und selbst wenn man mal schlechte erfahrungen macht bringt dich das auch weiter.
meine meinung: nicht so viel denken. tun und erfolge genießen!
__________________ Etappe1: 105,5 -> 90 (geschafft am 5.12.08 ) Etappe2: 90-> 80 (geschafft am 13.3.09) Etappe3: ab 5.8.09 vorerst Erhaltung (72kg) Etappe4: ab Sept 09 WW-> Kalorienzählen
Jeder Mensch muss sich wohlfühlen und sich selbst lieben (lieben lernen!) - für andere würde ich mich niemals ändern. Ich bin schließlich nur was ich bin.
Wenn man abnimmt - dann sollte man es aus überzeugung tun - für sich selbst und seine Gesundheit.
DU musst wissen was zu dir steht / nicht steht schließlich bist Du einzigartig (und wir können verdammt froh sein , das wir so kunterbunt sind in unserem Fühlen , Denken - einfach Sein)
Jeder hat Zweifel - sehe diese aber nicht als Hindernis - sondern als eine Prüfung - wenn du etwas wirklich willst , dann wirst du es auch schaffen! ....der WILLE versetzt Berge!
In diesem Sinne - viel Kraft und Erfolg *dir die daumen drück* - und ich glaube ganz fest daren, das ich nicht hier der einzigste bin der das tut nicht wahr Naschies ? :P
Ich denke auch das es wichtig ist nicht alle Probleme auf das Übergewicht zu schieben.
Wenn man natürlich immer denkt, dass man plötzlich wenn man abgenommen hat, einen tollen Charakter hat, der Traummann vorbei kommt oder eben sonst alle Probleme sich in Luft auflösen... dann wird man enttäuscht werden, denn es wird eben alles noch genauso sein wie vorher, nur das man weniger wiegt und dann kann man sein neues Gewicht auch nicht genießen und wird weiterhin unzufrieden sein.
XY kann ich nicht machen - ich bin zu dick. Was wenn mir dieser Ausweg verschlossen ist. Ist das gut oder schmeiße ich mich in die nächste Paranoia? Fragen über Fragen, aber ich freue mich darauf es herauszufinden
Das kenne ich, zum Beispiel ins Schwimmbad gehen oder ein Fotoshooting machen lassen .... Mhm ...
Wir werden es herausfinden
ich habe ja gesehen, dass es funktioniert. und das neue körpergefühl war mir 1000 mal mehr wert als jede sünde. bzw sünden gibts in dem sinne kaum. man kann sich alles gönnen! heute habe ich 69kg, gestartet bin ich mit 105,5 im zarten alter von 20 jahren.
Respekt, dass du geschafft hast so viel abzunhemen Das es Menschen gibt, die es schaffen abzunnehmen, ermuntert einen immer, wie ich finde
Hmm, also wenn ich zurück denke, hatte ich solche Zweifel nie. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es ist, schlank zu sein, weil ich immer schon dick gewesen war, aber Angst davor hatte ich nie. Ich hatte ein Bild und Ziel vor Augen und die Vorfreude war riesen groß. Jedes Mal, wenn ich eine Hose in einer kleineren Größe gekauft habe, wusste ich, wie stark ich bin und das ich es durchziehen kann. Das war die beste Motivation.
__________________
von 115kg auf 63kg
ein langer Weg zu einem neuen Leben
Hallo Eisliebende,
deine Fragen sind gar nicht so unberechtigt.
Ich war mal "dünn". Wobei alleine dieses Wort schon sehr mit Vorsicht zu geniessen ist.
Der Weg dahin war nicht sehr gesund und daher nicht empfehlenswert. Aber soll ich dir etwas verraten?
Als ich auf der Waage stand und MEINE magische Zahl enldich erschien - war ich innerlich genauso unzufrieden wie vorher. Noch schlimmer - ich hatte mich so sehr auf mein Gewicht fixiert, dass ich nun, da ich es erreicht hatte, gar nicht mehr so recht was damit anzufangen wusste.
Durch das ungesunde Runterhungern kam was kommen musste - Stoffwechsel kaputt und Teufel Jojo freute sich.
Es hat eine verdammte Weile gedauert, bis ichmir eingestehen konnte, dass meine Zufriedenheit mit mir NICHT AUSSCHLIESSLICH über mein Gewicht funktionieren darf.
Klar darf man sich ein paar Kilos weniger wünschen. Aber Abnehmen dann mit Sinn und Verstand und vor allem so, dass der Geist und die Seele mitkommen.
Das gemeine ist nämlich, dass man seine innerlichen Probleme, die man mit sich hat, auch mit weniger Gewicht immer noch hat. Es ist eine Täuschung wenn man denkt, dass man - sobald dünner, keine Probleme mehr hat.
Und zum Wort "darf". Du darfst ALLES, was du möchtest, solange du damit niemanden (dir und anderen) nicht dabei schadest.
Meiner Meinung nach musst du dich, bzw. deine Einstellung zu dir dazu aber schon verändern, sonst bringt es wenig.
@janique...
du hast völlig Recht, mit dem was du geschrieben hast...ich habe jetzt insgesamt 22kg abgenommen..und ich fühle mich eigentlich nicht besser als vorher.. habe jetzt 56 kg...selbst vor meiner Schwangerschaft hatte ich mehr, angefangen mit 69 kg...und nach meiner Schwangerschaft blieben dann die Pfunde und ich wog 78 kg..
wenn ich jetzt selber Bilder von mir sehe, sehe ich den Unterschied..aber ich bin trotzdem unzufrieden..ich kann mich trotzdem nicht zeigen...durch meine Schwangerschaft und die Abnahme sieht mein Bauch nicht mehr schön aus...und das bleibt...das bleibt mit 78kg und auch mit 56 kg...es ist echt auch eine Kopfsache..ich habe jetzt ein tolles Gewicht...bin vielleicht auch etwas selbstbewusster..aber gut fühle ich mich trotzdem nicht..