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Das eigene Wissen um das ungesunde am Verhalten Das eigene Wissen um das ungesunde am Verhalten

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  #1 (permalink)  
Alt 16.01.2010, 13:53
Gemma
Gast
 
Beiträge: n/a
Das eigene Wissen um das ungesunde am Verhalten

Hallo!

Ähm, ich habe ein Problem (bzw. weigert sich ein Teil meines Kopfes es als Problem zu sehen.).
Ich habe letzten Sonntag mit dem Abnehmen angefangen, also vor knapp einer Woche und habe seitdem 2kg abgenommen. Eigentlich alles schön und gut, aber nicht das wie.
Inzwischen finde ich essen manchmal fast wiederlich und habe diese Woche daher wahrscheinlich öfters zu wenig gegessen.
Ich bin noch Schülerin und diese Woche hat es sich bei mir eingebürgert, dass ich morgens zu Hause nichts oder eine halbe Banane gegessen habe und dann in der Schule mein Frühstück weggeben habe. Dann war es für mich auch normal, mittags nur einen Kartoffelpuffer und einen kleinen Teller Suppe zu essen und dann abends auch wieder nur ein bisschen was. (Oder einfach einen kleinen Kakao mit Magermilch als Frühstück zu sehen.)
Einfach weil mir mein Kopf dann gesagt hat, dass ich dick bin und nicht essen brauche, bis ich wieder dünn bin. (So in etwa.) Das ist total ungesund und inzwischen habe ich fast schon einen Ekel davor, wenn ich etwas esse oder achte sehr auf ganz kleine Protionen.
Ich weiß, wie man sich richtig und gesund ernährt und wie man eigentlich auch gesund abnimmt. Ein Teil meines Kopfes sagt mir das immer wieder, aber dann ist da der andere Teil meines Kopfes, der das andere mit dem wenig essen sagt. Manchmal wünsche ich mir inzwischen schon, einfach dass ich das Essen abstellen könnte, aber ich weiß ja, dass das absolut nicht geht.
Das ist total bescheurt, vor allem, weil ich genau weiß, was ich 'falsch' mache, aber nicht so richtig was dagegen tun kann. Mir ist jedesmal bewusst, dass ich mehr essen müsste, kann es aber nicht, weil ich Ekel davor empfinde.

Heute zum Beispiel habe ich mehr gegessen und deswegen habe ich auch Angst, dass wenn ich erst eine Weile so wenig esse, dann die Fressattacken kommen und der unvernünftige Teil meines Kopfes sucht gerade nach einer Lösung, diese Fressattacekn umgehen zu können.

Ich weiß gerade nicht so genau, was ich machen soll.
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  #2 (permalink)  
Alt 16.01.2010, 14:33
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 17.12.2009
Beiträge: 18
Geschlecht:
Für mich liest sich das bedenklich. Du musst dir klar machen, dass nichts essen oder zu wenig essen, dich kränker macht und zerstörerisch ist.
Dein Stoffwechsel wird es dir auch nicht danken, denn der glaubt jetzt, dass er speichern muß. Und über kurz oder lang macht dich das dicker - nicht dünner.
Und wenn du von Ekel sprichst, dann liest sich das als bist du am besten Weg in einer krankhafte Essstörung.
Ich würde dir empfehlen, dir Rat zu holen und einen Ernährungsplan auf zu stellen, der ausgewogen und ausreichend ist und mit dem du langsam abnehmen kannst.
Wenn du das selbst nicht schaffst und dir zu wenig gönnst oder das falsche, dann hol dir Hilfe bei Profis und lass dich kontrollieren.
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  #3 (permalink)  
Alt 16.01.2010, 15:24
Gemma
Gast
 
Beiträge: n/a
Das doofe ist halt, ich weiß ja, wie es richtig geht.
Und heute habe ich auch irgendwie wieder normal gegessen, habe aber deswegen jetzt ein schlechtes Gewissen.
Ein Teil von mir weigert sich, es schon so krass zu sehen, dass ich auf dem Weg in eine Essstörung bin.
Irgendwie drehe ich mich Kreis.

Wo könnte man sich denn Rat holen oder sich einen Ernährungsplan aufstellen lassen?
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  #4 (permalink)  
Alt 16.01.2010, 15:35
Spitzen Naschkatze
 
Registriert seit: 20.07.2009
Beiträge: 978
Blog-Einträge: 1
Geschlecht:
Ich hab als Schülerin auch nie gefrühstückt.
In der Schule hatte ich erst gar nichts mit.
Heute weiß ich, dass das genau das falsche war.

Auf jeden Fall solltest Du dir schon mal angewöhnen n ordentliches Frühstück zu dir zu nehmen. Wenn Dir das morgens zu früh ist (ich kann zu früh auch nichts gehaltvolles essen, sonst wird mir schlecht), iss wenigstens dein Pausenbrot!
Ich seh das genauso wie anne, wenn du das nicht jetzt änderst, wie du dich verhälst, wirst Du gradewegs in ne Essstörung laufen.
Erkundige Dich mal bei eurer KV, die bieten oft Ess- bzw. Kochkurse - auch zum gesund abnehmen - an. Kannste ja vielleicht auch deine Mutter mitnehmen, damit Sie dich zu Hause n bissl unterstützen kann, wenn sie z.B. zu fett kocht. (Reibekuchen z.B. (zumindest für Dich) im Backofen statt in Öl getränkt in der Pfanne ausbacken u.ä.)

Lies dich bitte, bitte hier im Forum zu gesunder Ernährung ein. Die lässt sich grade als Schüler auch noch gut in den Alltag integrieren!

Fakt ist: du musst essen, um abzunehmen! Das ist schwer, in den Kopf zu bekommen und v.a. umzusetzen, aber es stimmt wirklich. Mit Mager- / Hungerdiäten wirst Du krank und bekommst am Ende nen Jojo-Effekt. Da können einige hier sicher ein Lied von singen.
Dein Körper benötigt Kalorien und Nährstoffe, allein schon, um deine Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten! Bitte mach dir das klar!

Hier mal n paar Links - lies Sie durch!!!

http://diaet.abnehmen-forum.com/stof...mstellung.html

http://diaet.abnehmen-forum.com/stof...selaufbau.html

http://diaet.abnehmen-forum.com/low-...tionierts.html

Abnehmen: Die 20 dicksten Diätlügen - Diätlügen - FOCUS Online

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Geändert von Jule23 (16.01.2010 um 15:40 Uhr).
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  #5 (permalink)  
Alt 16.01.2010, 15:46
Spitzen Naschkatze
 
Registriert seit: 20.07.2009
Beiträge: 978
Blog-Einträge: 1
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Zitat:
Zitat von Gemma Beitrag anzeigen
Wo könnte man sich denn Rat holen oder sich einen Ernährungsplan aufstellen lassen?
Bei der Krankenversicherung nachfragen.
Entweder, wie ich bereits meinte, nach nem Ernährungs- / Kochkurs fragen und / oder, ob die eine Ernährungsberatung übernehmen. Nur wenige KVs tun das komplett, aber zumindest zum Teil. Sonst auf jeden Fall mit deinen Eltern reden, auch was dein momentanes Essverhalten angeht, damit die evtl die weiteren Kosten übernehmen bzw. mehr auf dich achten!!!
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  #6 (permalink)  
Alt 17.01.2010, 09:46
Frischling
 
Registriert seit: 02.01.2010
Ort: Im Norden Deutschlands
Beiträge: 88
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Zitat:
Zitat von Gemma Beitrag anzeigen
Manchmal wünsche ich mir inzwischen schon, einfach dass ich das Essen abstellen könnte, aber ich weiß ja, dass das absolut nicht geht.
Ich glaube, diesen Wunsch hatte jeder Mensch, der mit dem Essen nicht klar kommt, schon ein oder tausend mal in seinem Leben!
Als ich jünger war (zwischen 11 und 19) habe ich mir jahrelang gewünscht, magersüchtig zu sein. Das schien die perfekte Lösung all meiner Probleme! Einfach süchtig danach sein, nichts mehr zu essen.
De facto hatte ich jahrelang Esstörungen, die zwar nie "ausgeartet" sind (Krankenhausaufenthalt etc.), mich aber doch viel Kraft und Energie gekostet haben.

Ekelgefühle beim Essen, Phasen des "hungerns" (so würde ich dein Essen zur Zeit schon betrachten) die sich abwechselten mit "Fressanfällen" (bzw. Phasen, in denen ich nicht auf mein Gewicht geachtet habe und auch Zeiten, in denen ich erbrochen habe), hatte ich jahrelang. Dabei hat sich mein BMI immer im Bereich des normalen (also zwischen 19 und 24) bewegt - mein Kopf war aber voll von Ekel- und Hassgefühlen meinem Körper und dem Essen gegenüber oder aber voll von Euphorie wenn ich es geschafft hatte, über längere Zeit zu hungern.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich weiß natürlich nicht, wie extrem diese Gefühle bei dir sind. Trotzdem wage ich zu bezweifeln, ob ein Essensplan allein dir hilft, diese Ekelgefühle zu überwinden. Es hätte mir damals nicht geholfen, weil ein - nicht gerade kleiner Teil meines Selbst - immer unglaublich stolz und euphorisch angesichts des schnell schwindenden Gewichts war. Diese versteckten (oder auch offensichtlichen) Gedanken spielen eine wichtige Rolle:
In meinem Kopf war damals immer der Gedanke: "Eigentlich darfst du gar nichts essen, denn du bist zu fett!" und bei der Befolgung eines Essensplans (der ja gesund und ausgewogen gewesen wäre) hätte ich auch Schuldgefühle gehabt (das ist ja viel zu viel!!).

Ich würde dir daher raten, irgendeine Form von psychologischer Beratung anzunehmen (das muss nicht gleich eine Therapie sein). Denn wenn der Kopf nicht mitspielt, hilft meiner Erfahrung nach auch der ausgeklügelste Essensplan nicht!
Ich wünsche dir wirklich alles alles Gute!!
__________________


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