Hallo!
Ähm, ich habe ein Problem (bzw. weigert sich ein Teil meines Kopfes es als Problem zu sehen.).
Ich habe letzten Sonntag mit dem Abnehmen angefangen, also vor knapp einer Woche und habe seitdem 2kg abgenommen. Eigentlich alles schön und gut, aber nicht das wie.
Inzwischen finde ich essen manchmal fast wiederlich und habe diese Woche daher wahrscheinlich öfters zu wenig gegessen.
Ich bin noch Schülerin und diese Woche hat es sich bei mir eingebürgert, dass ich morgens zu Hause nichts oder eine halbe Banane gegessen habe und dann in der Schule mein Frühstück weggeben habe. Dann war es für mich auch normal, mittags nur einen Kartoffelpuffer und einen kleinen Teller Suppe zu essen und dann abends auch wieder nur ein bisschen was. (Oder einfach einen kleinen Kakao mit Magermilch als Frühstück zu sehen.)
Einfach weil mir mein Kopf dann gesagt hat, dass ich dick bin und nicht essen brauche, bis ich wieder dünn bin. (So in etwa.) Das ist total ungesund und inzwischen habe ich fast schon einen Ekel davor, wenn ich etwas esse oder achte sehr auf ganz kleine Protionen.
Ich weiß, wie man sich richtig und gesund ernährt und wie man eigentlich auch gesund abnimmt. Ein Teil meines Kopfes sagt mir das immer wieder, aber dann ist da der andere Teil meines Kopfes, der das andere mit dem wenig essen sagt. Manchmal wünsche ich mir inzwischen schon, einfach dass ich das Essen abstellen könnte, aber ich weiß ja, dass das absolut nicht geht.
Das ist total bescheurt, vor allem, weil ich genau weiß, was ich 'falsch' mache, aber nicht so richtig was dagegen tun kann. Mir ist jedesmal bewusst, dass ich mehr essen müsste, kann es aber nicht, weil ich Ekel davor empfinde.
Heute zum Beispiel habe ich mehr gegessen und deswegen habe ich auch Angst, dass wenn ich erst eine Weile so wenig esse, dann die Fressattacken kommen und der unvernünftige Teil meines Kopfes sucht gerade nach einer Lösung, diese Fressattacekn umgehen zu können.
Ich weiß gerade nicht so genau, was ich machen soll.