Das große Thema "Abnehmen" - wir verändern uns - nicht nur unser körperlich sondern auch seelisch.
Es gibt momente wo ich mich heute Frage " Wie konntest du diese Hose tragen ...oder soviel an Essen in dich stopfen" oder wenn man andere Dicke Menschen sieht " Hoffentlich macht es bei denen auch Klick im Kopf" ...oder "so bin ich auch mal rumgelaufen".
Es ist für jeden von uns eine große Leistung - dieser Erfolg ist unbeschreiblich schön - ja man verliert die eine oder andere Glücksträne .... aber wie sieht es mit eurem Denken aus ? Euer Verhalten. Hat sich in die Richtung etwas bei Euch getan?
Werden wir wirklich andere Menschen - durchs Abnehmen?
Was ist mit der eigenen Treue? der Linie der wir mal folgten?
Hey!
Also ich hab mich verändert - manche Veränderungen find ich gut, manche nicht. Ich habe mit kalorienzählen abgenommen, was mir sehr viel Kontrolle gab... und die hat sich auch so auf meinen Alltag übertragen. Zum einen bin ich viiiiiel pünktlicher war früher immer mind. 10 min zu spät dran^^ ordentlicher, organisierter, verantwortungsvoller... würd ich mal so behaupten
andererseits hat sich da auch so n Art Zwang entwickelt, der sich aber hauptsächlich aufs Essen beschränkt. Ich wiege momentan - dank Weihnachtszeit - 56,4kg und will auch gar nicht weiter abnehmen, trotzdem kann ich nicht ohne Rechnen im Kopf und schlechtem Gewissen essen --> ich kann mir nicht einfach so mal was gönnen und es genießen. Ich frag mich ab und zu, obs das echt wert war... oder ob das wieder vergeht, mal sehen.
Auf jeden Fall, ja, ich hab mich verändert
Ich kann nicht dazu sagen da ich ja noch nicht viel abgenommen habe
Aber durch die Zunahme hat sich einiges geändert.Ich lasse mich nicht mehr Fotografieren habe auch keine Lust mich zu schminken oder steilen,Klamotten kaufen möchte ich auch nicht es sieht ja ehe nach nichts aus
Das aller schlimmste ist das ich auch keine Lust auf Sex habe und meine Ehe darunter leidet.
Ich trage andere Klamotten und freu mich drüber, dass ich keine "Spezialabteilungen"/ "Moppelecken" mehr in Kaufhäusern aufsuchen muss (das ist übrigens keinesfalls abwertend gemeint, so habe ich die immer genannt und mich damals wie heute geärgert, dass man das "abspalten" muss und die Klamotten in den Abteilungen jenseits der Gr. 42/44 grundsätzlich schei**e aussehen, nicht sitzen und miest unvorteilhafte, üble Omma-Muster aufweisen), ansonsten bin ich absolut ich geblieben.
Ganz klares JA: Ich habe mich komplett verändert, und ich finde-zum Positiven.
Früher war ich das graue Mäuschen, hatte überhaupt kein Selbstbewußtsein, habe nie Kleider oder Rücke getragen (Ein so gewagtes ud auch noch knalliges Kleid, wie auf meinem Avatarbild, wäre natürlich undenkbar gewesen).
Ich habe Essen nicht wirklich genossen, sondern wahlos reingefuttert, selbst wenn ich eigentlich gar nicht Lust drauf hatte. Einfach weil die Clique gerade in die Frittenbude wollte, oder weil es halt auf dem Tisch stand.
ich habe mir keinerlei Gedanken darüber gemacht, was ich meinem Körper damit antue. Ich war aber unglücklich und habe viel geweint deswegen.
Heute ist alles anders: Ich genieße bewußt und dann auch ohne Reue. Ich mag Kleider und Röcke, habe ein ganz anderes Auftreten. Ich habe Spaß daran, mich zurecht zu machen, shoppen zu gehen etc.
Ich liebe es, gesund zu kochen und auch Sport mag ich mittlerweile gerne.
Sicher: Auch diese Gedanken, wie du sie beschreibst, wenn man dickere Menschen sieht, habe ich-aber das ist normal und auch in Ordnung, so lange man nicht über die anderen urteilt oder lästert. Denn gerade ich weiß ja, dass es einfach nicht so leicht ist, was zu verändern. Es muß der Klick kommen.
Mein Leben hat sich so ähnlich verändert, wie es MissPoelsterchen09 beschrieben hat. Natürlich empfinde ich das alles auch als sehr positiv, jetzt selbstbewusster, offener und befreiter zu sein, mich modisch und schick kleiden zu können und auch zu Klamotten zu greifen, die eben dicke Menschen nicht tragen.
Auf der anderen Seite finde ich es sogar etwas erschreckend, dass die Gesellschaft schon so "verdorben" ist, dass sich dicke Menschen selten wohlfühlen. Warum verändern wir uns so stark bei einer Abnahme? Warum sind wir nicht schon davor offen und locker, haben Spaß, sind selbstbewusst und tragen tolle Kleidung, nur ein paar Nummern größer als "normal"? Ich finde es schade, dass das Schönheitsideal so massiv ins individuelle Leben einschneidet. Natürlich habe auch ich zum Teil abgenommen, um diesem Schönheitsidel zu entsprechen (neben Gesundheit und anderen Faktoren), aber wenn ich so drüber nachdenke, bleibt einfach ein bitterer Beigeschmack.
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von 115kg auf 63kg
ein langer Weg zu einem neuen Leben
Ich kann nicht dazu sagen da ich ja noch nicht viel abgenommen habe
Aber durch die Zunahme hat sich einiges geändert.Ich lasse mich nicht mehr Fotografieren habe auch keine Lust mich zu schminken oder steilen,Klamotten kaufen möchte ich auch nicht es sieht ja ehe nach nichts aus
Das aller schlimmste ist das ich auch keine Lust auf Sex habe und meine Ehe darunter leidet.
Liebe Wunsch, das hört sich ja an als würdest Du 5 Tonnen wiegen
Kopf hoch, tu mal was für Dich!
Geh zum Friseur, kauf Dir ein schönes Oberteil oder ne chice Hose und geh mit Deinem Liebsten essen (ja! ), gönn Dir einen neuen Lippenstift oder eine tolle Handtasche/neue Schuhe und raus ins Leben!!!
So kommt auch die Lust aufs Eheleben zurück!!!
Ich habe alle Gewichtsklassen durch, von 50kg bei meiner Hochzeit bis 88kg im Sommer 2008
Aber EINS war mir immer wichtig: gepflegt sein, gut angezogen sein auch trotz höherem Gewicht... Für MICH!!!
Ich hab's in den letzten Jahren schon zweimal geschafft, richtig viel abzunehmen bis zu meinem Idealgewicht und das auch jeweils eine ganze Zeitlang gehalten (leider nicht ewig).
Doch - ich muss sagen - das hat mich verändert. Ich war selbstbewusster - Klamotten kaufen machte irre Spaß - ich war stolz auf mich - ich fühlte mich supergut und topfit - ich genoss die Komplimente anderer...........
Auf das Ziel hin arbeite ich wieder!!!!!
Klar sag auch ich schon mal frustriert: "was soll's - gibt Wichtigeres - dann bleib ich halt so......" - aber ich meine das nicht wirklich ernst und überstehe solche Krisen auch schnell wieder, denn ich gefalle mir schlank einfach besser!
ich hab mich verändert eindeutig selbst wenn es nur den leuten auffällt die ständig in meiner nähe sind.
Ich esse viel besser und schau tatsächlich bei jeden produkt auf die inhaltsstoffe was genau da drinnen ist und wieviel.
kurz gesagt ich habe begonnen mich den essen richtig zu widmen und nciht nur als notwenig zu sehen
nebenbei kann ich auch noch sagen dass ich endlich mehr selbstbewusstsein aufgebaut habe. im sommer hab ich zwar immer versucht selbstbewusst zu wirken aber ich wars nicht. Innerlich war ich das kleine verschüchterte Mädchen von neben an.
Außerdem koche ich jetzt viel lieber mit viel frischen gemüse und so ^^
Früher habe ich viel dunkle Kleidung getragen und extraweit. Jetzt habe ich auch mal was enges an und was farbliches. Oft passiert es aber, dass ich mich in weitem wohler fühler wo andre dann sagen: Zieh es aus!!
Auch beim Essen denke ich anders: Sowas habe ich früher gegessen?!
Den Spiegel meide ich auch nichtmehr so viel wie früher, aber ich habe noch nicht das Selbstbewusstsein; denn ich wurde jahrelang gemobbt wegen meines Gewichts und das hat sich irgendwie eingebrannt.