Wenn ich so über meine Diätkarriere nachdenke gibt es eine Sache, die mir IMMER den Nacken gebrochen hat: Dieses blöde Ganz oder Gar nicht- Ding:
Ich unterteile im Kopf immer Lebensmittel in "GUT" und "BÖSE". Hier fängt eigentlich der Schwachsinn schon an...
Naja, es gibt verschiedene Dinge:
VARIANTE A
wenn ich einen schlechten Tag habe, dann esse ich vielleicht hier etwas da etwas, keine wirklich Mahlzeit, durcheinander eben. Dann läuft in meinem Kopf eben ab: "Hhhhhmm, zum Abnehmen war das jetzt aber zu viel, zum Zunehmen war es fast noch zu wenig...", darauf hin stellt sich dann eine Unzufriedenheit bei mir ein, und ich bin dann so toll und mache mir den Tag richtig kaputt und haue alles rein.
VARIANTE B
Ich esse eine Mahlzeit, die nährwerttechnisch besch***** ist, z. B. ein Menü von MC D., ein fettes Stück Kuchen. Dann hätte ich ja die Möglichkeit das auszugleichen, in dem ich dann eben gar nichts mehr esse (wenn Kontingent schon verbraucht) oder ausgleiche: 1 Salat, ein Knäckebrot und ein bischen Obst. Aber auch das mache ich dann nicht oder selten, sondern haue dann bei MC Cafe zu.
Und das nächste Problem ist, wenn man dann alles kaputt gemacht hat, warum reiße ich mich dann nicht zusammen und starte eben am anderen Tag wieder neu. Ich kapiere es einfach nicht, warum gibt es bei mir nur gute oder schlechte Phasen... wobei, ich bin schon besser geworden- früher habe ich während meiner "Diät" keine einziges von den bösen Lebensmitteln ertragen. (Was mich dann von 52 auf 98 Kilo beförderte!!!)
Heute spreche ich immerhin schon von "Ernährungsumstellung" und kann auch "böse Lebensmittel" essen.