@Windpuff:
ja, also BED habe ich nicht mehr so, das war damals richtig krankhaft, hatte 60 Kg zugenommen (war vorher aber sehr stark untergweichtig). Am schlimmsten war es von 1993-1995, dann wurde es besser.
@Julena: bei Balisto mag ich den orangenen am liebsten, und Du? Hast Du gut gemacht. Und ja, niemals hungrig einkaufen gehen.
@Windpuff:
ja, also BED habe ich nicht mehr so, das war damals richtig krankhaft, hatte 60 Kg zugenommen (war vorher aber sehr stark untergweichtig). Am schlimmsten war es von 1993-1995, dann wurde es besser.
Mich würde interessieren, wie du aus der Spirale entkommen bist, gerne auch per PN um hier nicht komplett off-topic zu gegen ; )
Also ich bin auch nicht der Typ, der sich mit einem Riegel Schokolade zufrieden geben kann, es muss dann immer die ganze Tafel sein. Aber ich mache aus der Not eine Tugend - wenn es denn sein muss, hat eine Tafel ja auch 'nur' 550 kcal - das lässt sich bei 1700 - 1800 kcal am Tag recht problemlos einbauen. Bei mir ist es so, dass ich aufgrund meiner ausgewogenen Ernährung nur noch selten Appetit auf Süßes habe. Ich denke, dass liegt an einer (relativ) ausgewogenen Nährwertverteilung. Am WE wiege ich mich, und am Montag habe ich dafür gezielt meinen 'Fresstag'. Da esse ich eigentlich immer über meinen Bedarf hinaus. Das ist für mich ganz okay. Da ich am WE häufig unterwegs bin, kann es schon mal sein, dass ich dann (etwas) zu wenig esse. Dafür kriegt mein Körper dann am Montag die volle Breitseite. Da esse ich was ich will, und ich gönne mir eine Süßigkeit, die ich dann auch komplett vernichte. Letzte Woche wars sogar... ähem... ne ganze 300g-Tafel Milka (ja Mann, die war nun mal im Angebot *gg*). Hab trotzdem abgenommen.
Ich will das jetzt nicht propagieren und jedem ans Herz legen, aber wenn man mit so etwas 'Probleme' hat, kann das eine ganz gute Lösung sein - für mich ist es das. Ich 'brauche' auch einmal am Tag (abends) eine sehr große Mahlzeit, bei der ich mich 'vollfressen' kann. Da komme ich schon mal gut und gerne auf 1000 Kalorien. Den Rest esse ich in kleineren ausgewogenen Mahlzeiten über den Tag.
Das ist sicher nicht das Nonplusultra, aber ich bin auch der Meinung, dass ich nicht unbedingt zum absoluten Ernährungsguru werden muss. Ansonsten ernähre ich mich insgesamt (beinahe) vorbildlich - nur diese zwei Sachen sind vielleicht ein wenig schräg. Aber ich brauche das so - ich habe es anders probiert, aber das klappt nicht (zumindest nicht, wenn ich abnehmen will). So fühle ich mich glücklich, befriedigt und ausgeglichen. Und eigentlich hat sich gar nicht sooo viel geändert zu früher. Die Ernährung insgesamt schon sehr, aber ich erlaube mir nach wie vor kontrollierte fressanfälle, wenn mir danach ist. So habe ich auch kein Stück das Gefühl, dass ich irgendein Opfer bringe. Wenn ich mir überlege, ich dürfte nie wieder 300g Schokolade essen, obwohl ich das gern würde, wäre ich ganz schön deprimiert.
Genauso ist es bei mir beim Frühstück. Ich habe morgens einfach keinen Hunger. Ich trinke zwei Kaffee mit Kondensmilch (da hab ich schon die ersten 100 - 120 kcal), und essen dann das erste Mal, wenn ich so 2 bis 4 Stunden auf den Beinen bin. Eben dann, wenn ich das erste Mal der Meinung bin, dass ich jetzt Hunger habe und etwas essen möchte. Wenn ich gleich etwas esse, egal ob was kleines oder eine ordentliche Portion Haferflocken, dann habe ich nach 1,5 bis 2 Stunden schon wieder Hunger - und zwar richtig mit Magenknurren. Das geht dann den ganzen Tag so, und am Ende bin ich meist sogar über meinen Gesamtbedarf hinaus. Das ist so einfach nichts für mich.
Ich betone nochmal, dass ich niemanden verleiten möchte, es genauso zu machen, der anders 'klar kommt'. Meine Ernährung ist insgesamt sehr gut, aber ideal ist etwas anderes. Und ich bin eben der Meinung, dass man, wenn man feststellt, dass man gewisse Empfehlungen so nicht zufriedenstellend umsetzen kann, sollte man seine Individualität berücksichtigen, und eben - wie bereits erwähnt - versuchen, aus der Not eine Tugend zu machen, es also irgendwie miteinander zu vereinbaren, auch wenn das ergebnis dann nicht perfekt ist. Ich achte genug auf Nährwertverteilung, so dass ich mich ziemlich sicher besser versorge als ein Großteil der Schlanken, die sich über Ernährung noch nie wirklich Gedanken gemacht haben. Das merke ich ja auch daran, dass ich mich wesentlich besser fühle als vor der Umstellung, dass mein Appetit auf Süßes erheblich geringer ist usw. Unter diesen Voraussetzungen, sind meine 'kontrollierten Ausrutscher' für mich absolut vertretbar.
Und eigentlich hat sich gar nicht sooo viel geändert zu früher. Die Ernährung insgesamt schon sehr, aber ich erlaube mir nach wie vor kontrollierte fressanfälle, wenn mir danach ist. So habe ich auch kein Stück das Gefühl, dass ich irgendein Opfer bringe. Wenn ich mir überlege, ich dürfte nie wieder 300g Schokolade essen, obwohl ich das gern würde, wäre ich ganz schön deprimiert.
Ich möchte dir in allen Punkten deiner Ausführung zustimmen. Ich versuche Fressanfälle derzeit auch wieder auf einmal in der Woche zu reduzieren, so dass mich durch diesen "Kompromiss" zwischendurch nicht immer wieder eine Attacke aus dem Hinterhalt erwartet, die mich ohnmächtig und frustriert zurücklässt. Als ich es mal für eine lange Phase bewerkstelligt habe, "nur" einmal in der Woche in wollüstiges Schlingen zu verfallen, habe ich auch dank ansonsten vorbildlicher Ernährung gut abgenommen. Für mich stellt diese ambivalente Methode derzeit auch eine gute Zwischenlösung da.
P.S.: Von den 300g-Milka-Tafeln LIEBE ich Crispy Joghurt
Die habe ich schonmal gesehen! Nur weißt du was mich daran stört? Dass man durch die Nuss quasi genötigt wird, die Schoki zwischen den Zähnen zu zermalmen - ich lutsch lieber
Ich kenne das auch, wenn ich einmal etwas Süßes daheim habe, dann kann es Tagelang zu (!) stehen und es juckt mich nicht. Wenn cih es aber einmal geöffnet habe, bekomme ich so einen Jamp auf Süßes und kein Sättigungsgefühl...
...ich mache das Momentan so, dass ich außer Cappuchino nichts Süßes daheim habe und wenn es dann mal echt schwer wird, trinke ich einen Cappu am Tag, am liebsten den von Milka. Da schaffe ich nur eine Tasse von und mein Süßer Zahn ist erst mal weg. Oh, und warme Speisen am Abend, denn da ist es am Schwersten (zumindest bei mir)
Das größte Problem ist aber, dass eine Süßes-Orgie außerdem die Lust auf etwas Herzhaftes mit sich bringt. Tja, dann ist alles zu spät.
Also einfach kleine Sachen kaufen wie einzelne Twix oder so oder gar nix. Nach dem Entzug fällt es etwas leichter.