Diät Abnehmen Naschkatzen

Diät Abnehmen - Naschkatzen


Gemeinsam Abnehmen Naschkatzen
abnehmen  




Zurück   Diät Abnehmen Naschkatzen > Naschkatzen > Körperliche und seelische Veränderungen während einer Diät > psychische Veränderung
....wenn die Psyche Lust auf Essen hat... ....wenn die Psyche Lust auf Essen hat...

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #1 (permalink)  
Alt 06.09.2009, 22:09
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 26.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 36
Geschlecht:
Unglücklich ....wenn die Psyche Lust auf Essen hat...

hallo ihr lieben.

heute schreibe ich mal über meine abnehmversuche. versuche, mehr wird es leider nicht. warum? das weiss ich selber nicht. ohne jeden ersichtlichen grund bekomme ich fressattacken die sich über tage hinziehen und der hunger schwindet einfach nicht. erst schaut man ja, hat man vor kurzen stress gehabt, welchen der körper erst jetzt verarbeitet...nein daran liegt es nicht. wenn ich meine tage habe, schaufel ich das essen nur so in mich rein, kann ich ja noch nachvollziehen, aber warum hab ich das auch zwischendurch?

geht es einigen auch so wie mir? was tut ihr dagegen? ablenken klappt nicht, bekomme ich mein essen nicht, werde ich aggressiv.


lg
__________________
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 12.09.2009, 21:20
Queeny
Gast
 
Beiträge: n/a
Ernährst du dich vielleicht zu einseitig und hast einen Mangel, den dein Körper unbedingt ausgleichen will?
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 17:32
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 26.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 36
Geschlecht:
nein ich ernähre mich bewusst. bewusst heisst, ich achte auf das essen, nicht zuviel fett, obst, gemüse. obst zwar nicht so viel. ich schlemme auch. es ist so komisch, mal kann ich mich wochenlang total gesund ernähren, dass ich null verlangen auf ungesundes fett und raffinierten zucker, sprich süßes habe und dann POW, fressattacken! versteh ich nicht! ich gebe dem körper was er braucht, ausser bewegung, aber was hat das mit hungerattacken zu tun?
__________________

Geändert von Superlatively (13.09.2009 um 17:37 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 17:45
Wohnt hier
 
Registriert seit: 21.02.2009
Ort: am Bodensee
Beiträge: 1.671
Bilder: 6
Geschlecht:
Hallo Superlatively,

ist es weniger Hunger als Appetitt? (so war es jedenfalls bei mir, jahrzehntelang). Mich hat dann alles angemacht und ich war am (Fr)Essen, bis mir buchstäblich der Bauch spannte..... Hab das immer "Schleuse auf" genannt.

Du liegst vom Gewicht her ähnlich wie ich und im Hinterkopf hat man doch immer den Gedanken: "ist ja nicht soooo schlimm, ich bin ja noch nicht so wirklich dick....". Ist aber schon schlimm, weil man sich hinterher immer so unfähig und schwach vorkommt.

Erst in den letzten Jahren bin ich der Sache auf die Spur gekommen, hab mir einiges angelesen etc. Ich war ein reiner Stressesser und hab mir Stressgefühle und/oder Einsamkeit, Versagensängste etc. immer "runter"-gegessen. Hatte dann auch immer mein "Problem" mit Abnehmen als vordringlichstes und musste mich nicht um andere Probleme kümmern...

Hast du in der Richtung schon mal nachgedacht....?

Lg, Eva.
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 18:30
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 26.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 36
Geschlecht:
hallo eva jetzt hast du mich aber ins schwanken gebracht.... das kanns sein, ich lebe in einer ehe mit kind und bin oft einsam, weil ich viel aufmerksamkeit brauche, ich habe ständig irgendwelche ängste und gerät mein lebensrhythmus durcheinander, zb wie letztens wo der kleine 2tage bei oma war, drehen meine hormone ab, aggressiv unzufrieden und EEEESSEEEEN, egal was, ich mampf mir auch n ganzen salatkopf, find ich sehr lecker, hauptsache essen. aber wie wirke ich dem entgegen, ohne gleich zum doc zu rennen? und woher weiss ich worin das eigentlich problem liegt, denn wenn ich wieder essensgelüste habe, spüre ich mich nicht mehr, wenn du verstehst was ich meine...
__________________
Mit Zitat antworten
  #6 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 19:41
Wohnt hier
 
Registriert seit: 21.02.2009
Ort: am Bodensee
Beiträge: 1.671
Bilder: 6
Geschlecht:
Hallo Superlatively,

das ist natürlich schwierig, da einen Rat zu geben. Oft hilft schon die pure Erkenntnis, dass man einen Mangel hat und den ausgleichen will (und es nicht wirklich Hunger ist) - Essen ist halt sehr leicht verfügbar und macht kurzzeitig "satt".... Den eigentlichen Mangel behebt es aber nicht (bei dir evtl. Aufmerksamkeit). Es gibt da so viele tolle Ratschläge, dass man sich mit etwas anderem belohnen soll, ablenken, was tun, was einem gut gefällt (Bad nehmen, Tee trinken etc.).

Das hat bei mir in meiner "Schleusenphase" aber auch eher nicht geholfen. Bei mir wars so, dass ich halt immer mehr darüber gelesen habe und ganz oft gedacht habe "ja, genauso ist es bei mir!". Und irgendwann hab ich schon bei den ersten Bissen Schokolade/Wurstbrot etc. gedacht - "Hah, was willste jetzt wieder runterschlucken?". Hab deshalb nicht gleich aufgehört zu essen, aber meine Essphasen wurden immer kürzer.

Ich hau auch heute manchmal noch ganz schön rein, aber inzwischen handelt es sich um einzelne Mahlzeiten (+Nachtisch, der auch gerne mal eine ganze Tafel Schokolade sein darf) und nicht mehr um Tage oder Wochen! Diese kurzzeitgen Zunahmen gleicht man spielend in einem Tag wieder aus und muss sich hinterher nicht zerfleischen, dass man alles mühsehlige Abgenommene von zwei Wochen in vier Tagen wieder zugenommen hat.

Denk einfach bei deiner nächsten Essphase drüber nach, ob du eigentlich was ganz anderes willst. Je mehr du nachdenkst, desto besser lernst du dich kennen. Mir hat immer geholfen, dran zu denken, wie stolz ich war, wenn ich wieder einen Tag gesunde Ernährung durchgehalten habe - und wie blöd ich mich gefühlt habe, wenn ich wieder weit über meinen Hunger gegessen habe....

Ist natürlich schwierig, hier von mir auf dich zu schließen, aber vielleicht hilft es dir...

Lg, Eva.
Mit Zitat antworten
  #7 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 19:48
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 26.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 36
Geschlecht:
hallo eva, vielen dank für deine offenheit. das komische ist nur, es tritt auf, wenn es mir eigentlich gut geht. komisch oder? auch habe ich immer durst. ich bin wohl ein echter stressmensch, alles geht sofort auf die psyche. stnändig blleibt sogar über monate die tage aus, über wochen zieht sich meine pms hin und ind der zeit ist es besonders schlimm mit dem essen. ich seh dann immer aus, als ob ich im 5ften monat bin. ohne baucheinziehen geht nix mehr
__________________
Mit Zitat antworten
  #8 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 20:10
Wohnt hier
 
Registriert seit: 21.02.2009
Ort: am Bodensee
Beiträge: 1.671
Bilder: 6
Geschlecht:
Hallo Superlatively,

also, wenn du ständig Durst hast (obwohl du genug trinkst), könnte es natürlich auch ein körperliches Problem sein (glaube, ist z. B. ein häufiges Symptom bei Diabetes). Dann wirst du um den Doktor nicht herumkommen.

Klär am besten erstmal beim Arzt ab, ob was Körperliches vorliegt. Schilder ihm deine Symptome. Wenn eine Krankheit ausgeschlossen ist, bist du zumindest einen Schritt weiter...

Lg, Eva
Mit Zitat antworten
  #9 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 20:15
Wohnt hier
 
Registriert seit: 07.08.2009
Ort: UK
Beiträge: 1.408
Geschlecht:
Ich bin nicht sicher, ob Dir das weiterhilft, aber ich erzaehle Dir trotzdem mal das Geschichtchen von meiner Begegnung mit meinem inneren Schweinehund (das ist ein sehr verfressenes Wesen):

Vor ein paar Wochen bin ich mit dem Fahrrad gestuerzt - beide Haende aufgeschuerft, dicke blaue Flecken an den Schienbeinen und blutige Zehen - echt gemein! Auf dem Heimweg dachte ich mir: Zum Trost bekommst Du heute die doppelte Ration Schokolade!
Sobald ich zuhause meine Schrammen verarztet hatte, bin ich also schnurstracks in die Kueche gehumpelt, Trostschokolade abholen. Ich hatte schon die Hand nach meiner Schnuckerdose ausgestreckt, als mein Blick auf meine dick verpflasterten Zehen fiel - und ploetzlich musste ich lachen: Genau so hatten meine Zehen ausgesehen, nachdem ich mit sieben Jahren mal mit dem Rad nicht die Kurve gekriegt hatte. Damals hat mir meine Mutter zum Trost eine grosse Schuessel rote Gruetze gekocht, ganz fuer mich alleine, ich musste meiner Schwester nichts abgeben. Und abends gab's Pfannkuchen ...
Damit war das Thema Trostschokolade erledigt. Stattdessen habe ich mir an diesem Tag erlaubt, den Haushalt liegen zu lassen und meine lahmen Flossen hochzulegen - das war es, was ich wirklich brauchte, nicht die Schokolade.

Warum ich Dir das erzaehle? Erstens, weil ich denke, dass es sich lohnt, mal zu schauen, wann man dieses Muster, Essen als Trost oder Ersatz, gelernt hat. In welchen Situationen wurdest Du als Kind mit Essen "ruhiggestellt" und was haettest Du stattdessen gebraucht? Und was brauchst Du heute wirklich: Schokolade? Jemanden zum Reden? Mal Deine Ruhe? Nimm Dir, was Du brauchst, lass Dich nicht "abspeisen".
Zweitens fand ich es interessant, dass mein "innerer Schweinehund" kein boeses Monster ist, das ich bekaempfen muss, sondern ein Teil von mir, ein viel juengeres Ich. Wenn man es so betrachtet, verschwindet auch der Selbsthass fuer die eigene Schwaeche und Gier und man hat ploetzlich den Kopf frei, um sich einzugestehen, was man wirklich braucht.
Mit Zitat antworten
  #10 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 20:47
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 26.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 36
Geschlecht:
das ja ne süße geschichte

also, diabetes hab ich nicht. und mit essen wurde ich nie abgespeist. es war eher so:

vor der wende war ich immer bei oma und opa, da gabs nur tolles essen und süßes und eis usw. zuhause eher nicht. nach der wende, zogen wir nach nrw. da war ich 7 und ab da musste ich mich nach der schule alleine versorgen jahrelang nur mikrowellen essen, nur am we gabs normal mahlzeiten. süssigkeiten? gibts nicht das macht dick, die gehören alle papa, wenn wir was wollten gabs mal n stück schokolade. udn wenn wir uns was heimlich nahmen wurde wir beschimpft wir seien diebe und kommen ins gefängnis. immer wurde darauf geachtet dass wir nicht zu dick werden und es wurde an uns herum gemäkelt.
um mich kümmerte sich nie einer, und freunde hatte ich auch kaum, also: isst man.

aber wie gesagt, sobald es soweit ist, MUSS ich essen, sonst werde ich mega aggressiv, da ist dann nix mehr mit denken. wenn kein essen da ist, müssen halt die fingernägel oder knibbeln am kopf herhalten, klingt ekelig, aber was tun?
__________________
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Körper fitter als die Psyche!? BlackBetty Sport ist Mord, oder der richtige Weg zum Abnehmen 11 26.04.2008 20:17
... Lust zu Essen... Schattenweib Ich bin genervt ... 11 05.08.2007 22:39
Eis essen - Lust oder Frust? Gast21632 psychische Veränderung 17 09.06.2007 11:55
was macht ihr wenn ihr hunger habt oder lust auf was süsses? Gast12951 B 64 10.03.2006 18:16
die lust am essen verloren goyangi psychische Veränderung 16 07.12.2005 16:40


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:17 Uhr.


Version 3.8.6 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.6.0 ©2011, Crawlability, Inc.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55