Oh, das mit der alten Kleidung weg werfen ist echt gut! Ich hab mich das nie getraut, immer nach dem Motto "Wenn Du wieder zunimmst..". Aber das ist ja eigentlich schon der falsche Ansatz!
Morgen werden gleich die zwei Hosen die mir mittlerweile zu groß sind weg geworfen....vielleicht hilft das ja wieder in meine Diät reinzukommen...die letzten beiden Tage waren herrliche Schlemmertag (Gott tat das gut )
Also ich hab das gemacht mit wegwerfen bzw. verschenken oder verkaufen. Das Resultat: es sitzt alles mehr als eng. Darum musste ich mir ein paar neue Sachen kaufen, wirklich sehr ärgerlich *grml*
Meine Mama hat jetzt mit dem Rauchen aufgehört (Anfang des Jahres) und dadurch ein wenig zugenommen. Von knapp 60 Kilo auf 66 Kilo. Ebend auch diese schleichende Zunahme.
Sie hat dabei richtige "Phasen" druchlaufen.
Phase 1 war dass sie ihren Körper beinahe schon gehasst hat, es einfach nicht wahr haben wollte.
Phase 2 war dann eigentlich nur noch Frust, dass sie ihren Körper was das Gewicht angeht nicht unter Kontrolle hat.
Phase 3 war dann der Abnehm Wille (diese Phase war aber sehr kurz)
Phase 4, da ist sie jetzt angekommen, sie ist shoppen gegangen und hat sich passende Hosen gekauft und akzeptiert nun die Kilos die mehr drauf sind und fühlt sich auch relativ wohl.
Klar, 66 Kilo ist nun bei Gott kein Übergewicht, aber das ist ja genau das worum es geht. Immer ein paar Kilo mehr, die man letztlich akzeptiert, bis dann eines Tages das böse erwachen kommt...aber ich helfe meiner Mama schon dabei dass es bei ihr nicht noch mehr Kilos werden
weil der Körper ein Meister darin ist, die Gewichtszunahme optisch zu vertuschen.
und das, indem er es halt sehr gut über den ganzen Körper verteilt.
umso fülliger du bist, desto schlimmer wird diese optische Vertuschung.
nur ganz am Anfang (ausgehend von niedrigem Körperfettanteil)kann man es noch ganz gut beobachten. sobald da irgendwo ein Polster ist - keine Chance.
ohne Waage erkennst du es fast gar nicht mehr, zumal man sich fast täglich im Spiegel sieht und dadurch die optische Wahrnehmung leidet.
Meine Gewichtsproblem sind rein psychischer Art. Mein Höchstgewicht im Jahr 2000 war 120 kg auf 175 cm. Nach außen war ich ganz cool. Ich habe immer gesagt: "Wer mich wirklich mag, der mag mich auch mit meinen 120 kg. Aber in Wirklichkeit hatte ich selber mit meiner Körperfülle die größten Probleme.
Ich habe mich dann ganz langsam bis auf 76 kg im Jahr 2007 reduziert. Gesundes Essen, Schwimmen und vor allem meine nächtlichen Fresssuchtsanfälle abstellen.
Dann kamen einige persönliche und emotionale Schwierigkeiten, die ich zwar sehr gut nach außen hin gemeistert habe, aber es kostete mich sehr viel Kraft, die ich mir im Essen geholt habe. Anfang Mai war ich auf 87,3 kg.
Monatelang war ich stinkwütend auf mich, dass ich mein Essen nicht diszipliniert unter Kontrolle hatte. In der Nacht wurde ich wieder fast jede Nacht munter und leerte den Kühlschrank aus - nicht mehr so große Mengen wie früher! Aber jede Nacht ein Wurstbrot genügt kontinuierlich dann auch.
Bei mir ist Essen wie eine Ablenkungs- und Beruhigungspille. Seit 10 Tagen habe ich wieder das Abendessen gestrichen. Die ersten 4 Tage konnte ich wie ein Süchtler überhaupt nicht schlafen.
Jetzt geht es langsam wieder mit dem Schlafen und ich habe das Gefühl mein Körper dankt es mir, dass er in der Nacht und Abends nicht arbeiten bzw. verdauen muss.
Ich wünsche Euch allen viel Durchhaltevermögen bei eurem Vorhaben!
Ich gehöre wohl zu den wenigen, die nicht gedacht haben, ach das eine kilo...
Ne, so ganz nachvollziehen kann ich es auch nicht, wie man immer dicker werden kann... ich meine gut, erst das eine kilo, dann das andere und man gewöhnt sich immer weiter dran. aber irgendwann sagt man sich doch stopp, vor drei jahren waren es 10 weniger... und diese zahl würde mir doch schon angst machen.
also als ich die 70 das erste (und einzige )mal gesehen habe, wurde mir echt schlecht und ich hab gesagt, so gehts nicht weiter. klar waren das auch schon einige kilos, an die ich mich so langsam gewöhnt habe, aber selbst die 70 sind bei meiner größe noch kein wirkliches übergewicht und die meisten menschen sagen von mir, ich sei doch eigentlich schlank. Nur merkt man ja die Veränderungen am eigenen Körper am ehesten. Und ich war schwabbeliger, an körperregionen, die sonst NIE zugenommen hatten und das schlimmste ich hab in eine hose gar nicht mehr reingepasst... die passt jetzt aber schon wieder und das ist toll
aber ich denke schon, dass es den meisten dann egal ist und man sich einfach dran gewöhnt. dann wiegt man halt nicht mehr 68 sondern 69 kilos... ach egal, das eine kilo... usw.
Ist ja toll, dass Du das so unter Kontrolle hast. Bei mir war die Stimmung dann immer so, dass es jetzt sowieso egal ist. Man ist frustriert und futtert aus lauter Frust noch mehr. Bei mir war das Höchstgewicht von über 80 kg der Wendepunkt. Diesen Punkt muss jeder für sich selbst finden, der Leidensdruck muss groß genug sein, damit es "Klick" macht.
Ich ärgere mich natürlich, dass ich nicht auch schon bei 70 kg dieses Klick hatte.
Lg Lisa
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"Nichts kann je so gut schmecken, wie das Gefühl, schlank zu sein!"
Ich hatte jahrelang keine Waage. Ich glaub mein Höchstgewicht war so um 2002 herum 86 Kilo mit Kleidergöße 44/46. Ich bin dann umgezogen und hab ganz von alleine auf Kleidergröße 42 abgenommen, dann noch Sport und seit ein zwei Jahren bin ich auf Größe 40.
Was mir aber im letzten Jahr aufgefallen dass ich mal ein paar Kilo weniger mal ein paar mehr habe - merkt man ja an den Hosen. Jedenfalls freut man sich über die Kilo weniger und denkt sich - hey super das hältst du jetzt und gut ists... tja und zwei Monate später spannt die selbe Hose die zuvor fast zu weit war.
Ich weiß dann sogar, das sich mich grad falsch ernähere, mehr bewegen sollte. Ein Sackerl Gummibären, eine Tafel Schokolade, ein Kakao am abend, kein Obst usw... ist halt keine gesunde Ernährung. Aber hab ich aufgehört.. nein.
Seit Februar führe ich jetzt Ernährungstagebuch (nicht dass ich jetzt nicht mehr nasche, aber es wird mir beim aufschreiben bewusst wieviel es ist und ich reiß mich leichter zam) und ich habe eine Waage.
Und die gut 3 kg die ich bin jetzt abgenommen habe - eigentlich hab ich nur weitgehend auf Süßigkeiten verzichtet und gehe konsequenter sportln - die werde ich halten, da bin ich optimistisch. Deshalb wird jetzt auch der Kasten ausgemistet und enger genäht. Wenn ich dann neu kaufen muss, bin ich selbst schuld und hab nix zum anziehen^^
Ich glaub es ist dieser schleichende Prozess. Man nimmt zu... irgendwann kauft man sich so und so eine neue Hose, die ist dann weiter geschnitten, oder halt ne Nummer größer, die wird öfter angezogen während die zwickenden Hosen im Kasten blieben usw...
Und irgendwann sinds 3 Kleidergrößen mehr.
Mein Zunehmen im Alter von 19 bis 22 cirka war mir in keinster Weise bewußt. Hab ich halt Kleidergröße 44 Schlecht ausgeschaut hab ich deshalb ja nicht ^^
Ich war mit 15 ein Jahr im Ausland; fettiges Essen und fehlender Sport haben mir 10kg geschenkt. Ich hatte das ganze JAhr über die gleichen Klamotten, die haben immer gepasst. Da ich keine Waage hatte, habe ich die Zunahme nur ab und zu auf Fotos gesehen, hab mir dann aber gedacht "schlecht getroffen", "blöd geguckt". Wenn ich mir allerdings jetzt die Fotos von kurz nach der Rückkehr angucke, bekomm ich zustände. Hatte damals knapp über 80kg. Meine Mutter hat damals zum GLück hart durchgegriffen, sodass das Gewicht wieder runter ging. ich hab mich auch wieder mehr bewegt, aber 1 Jahr später habe ich nochmal so einen Abnehmkurs gemacht, da war ich bei 75kg und 39%KfA. Da will ich gar nicht wissen, wie viel Fett ich vor der Abnahme hatte
Oooh ja, das kenne ich alles. Hatte als Teenie schon öfters ab- und zugenommen. Vor zwei Jahren hatte ich dann mein Höchstgewicht von 95 Kilo, bin dann mit viel Sport und Ernährungsumstellung auf 85 KG... Ich weiss nicht wie und warum, aber auf einmal war dann alles vorbei mit Sport und der tollen Ernährung. Es ist nichts passiert, es gab für mich keinen Grund aufzuhören - ich war fitter den je und mir ging es super - aber ich hab's trotzdem gemacht. Auf die Waage bin ich auch nicht mehr wirklich gestiegen, wenn ich es dann doch gemacht hatte waren dort gleich 3-4 Kilo mehr ja und trotzdem hab ich es schleifen lassen und hatte dann am Ende 105 KG drauf. Jetzt wo ich wieder am abnehmen bin regt es mich ziemlich auf dass ich das zugelassen hab (warn über die 2 Jahre immerhin 20 KG!) aber damals als ich in dieser Phase war war es mir glaube ich so ziemlich egal. Vielleicht hab ich mir auch selbst eingeredet es hätte klick gemacht weil ich unbedingt wollte dass es klick macht