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Eigenurintherapie
Die Eigenurintherapie wird auch als Eigenharnbehandlung oder Autourotherapie bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine alte Therapieform, die in jüngster Zeit wieder in den Vordergrund gerückt ist. Durch das kurmäßige Trinken des Morgenurins, aber auch durch äußerliche Anwendungen und intramuskuläre Applikationsformen wird die Eigenurintherapie durchgeführt. Äußerliche Anwendungen können durch Betupfen der erkrankten Stellen (Hautkrankheiten), durch Spülungen und Einläufe erfolgen. Während der Eigenurinbehandlung kann der Morgenurin oder auch die Tagesgesamtmenge an Urin getrunken werden.
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Anwendungsbereiche Eingesetzt wird die Eigenurintherapie bei chronischen Harnwegsinfektion, Schwangerschaftsvergiftungen im Frühstadium, bei immer wieder auftretenden Infekten, Allergien, Kopfschmerzen in den Wechseljahren, Migräne, Müdigkeit und Schlafstörungen können ebenfalls durch die Eigenurintherapie behandelt werden.
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wichtige Hinweise
Der Einsatz der Eigenurintherapie bei leichter Schwangerschaftsvergiftung im Frühstadium, muß gewarnt werden. Nicht eingesetzt werden darf sie bei Lebererkrankungen, Herzkreislauferkrankungen und Nierenerkrankungen.
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