Ab wieviel Gramm zuviel Fett/Tag setzt man Speck an?
Hallo,
ich lese immer nur, wieviel Gramm Fett man durchschnittlich pro Tag essen sollte um abzunehmen. Ein Programm hat mir ausgespuckt, dass ich am Tag so 65-80gr Fett essen kann.
Heute bin ich leider auf 102gr Fett gekommen (durch Spaghetti Bolognese und Apfelkuchen, inkl. den anderen Nahrungsmitteln, die ich heute verdrückt habe) das sind ja 20gr zuviel Fett, aber nehme ich jetzt automatisch zu oder wo liegt die Obergrenze von dem, was der Körper verarbeiten kann ohne Speck anzusetzen?
Es kommt nicht darauf an, wie viel Fett du gegessen hast, sondern wie hoch die Gesamtkalorienbilanz an diesem Tag war.
allerdings haben 102g Fett ja schon mehr als 900kcal, d.h. du wirst alles in allem wohl kaum unter 2000kcal bleiben.
Ich würde bei Lebensmitteln auf keinen Fall nur auf den Fettgehalt achten. Es gibt sehr viele Sachen, die kaum Fett, aber dafür reichlich Kalorien in Form von Zucker enthalten (Gummibärchen, Baiser, viele 0,1% Joghurts) und damit schlecht zum Abnehmen sind. Auf der anderen Seite gibt es ja auch z.B Nüsse, die zwar viel Fett enthalten, das aber "gutes" Fett ist und somit beim Abspecken nicht fehlen darf.
ich habe heute eine Kalorien-Gesamthöhe von 2340 kcal erreicht, abzüglich des sehr ausgiebigen Spazierganges mit dem Hund dürften es unterm Strich 2140 kcal sein. Das sind noch rund 450kcal unter meinem Gesamtbedarf! Kalorientechnisch also noch im grünen Bereich.
Hmm, aber ich lese so oft, dass es nicht nur drauf ankommt, wie viel man von den Kalorien her isst, sondern auch darauf, welche Nährstoffe da drin sind...
Hmm, aber ich lese so oft, dass es nicht nur drauf ankommt, wie viel man von den Kalorien her isst, sondern auch darauf, welche Nährstoffe da drin sind...
Naja kommt drauf an wo man liest
Es stimmt, es ist wichtig, was man isst. Zum Beispiel brauchen wir unbedingt mehrfach ungesättigte Fettsäuren!! Das ist sehr wichtig (z.B. ist das Fett aus Nüssen), sonst kann der Fettabbau tatsächlich behindert werden.
Außerdem ist wohl mittlerweile klar, dass gesättigte Fettsäuren sich eher als Fettanlagerungen am Bauch deutlich machen (stimmt das so?).
Eiweiß ist wichtig für den Muskelaufbau (wenn man Sport macht), Vitamine sind sowieso wichtig usw.
Zum Abnehmen zählt im großen und ganzen aber wirklich nur die Kalorienbilanz.
Ja, du musst immer unterscheiden zwischen "abnehmen" und "gesund ernähren".
Im Optimalfall setzt man ein gleich dazwischen, aber du nimmst auch ab, wenn du mal nen Pizza-Lasagne-Eiscreme-Tag hast, solange die Energiebilanz stimmt. Also keine Panik, wenn die Energieverteilung nicht ganz stimmt. Unter der Vorraussetzung, dass du dich sonst ausgewogen ernährst, ist das kein Problem.
Hmm, aber ich lese so oft, dass es nicht nur drauf ankommt, wie viel man von den Kalorien her isst, sondern auch darauf, welche Nährstoffe da drin sind...
Der Körper braucht nicht nur Energie, sondern auch Vitamine und Mineralstoffe. Und auch die typischen Energielieferanten (Fette, Kohlenhydrate und Proteine) sind auch für andere Funktionen wichtig. Aus Proteinen werden z.B. neue Proteine gebildet (zwischendurch in Aminosäuren zerlegt), Fette sind Bausteine der Zellmembran, etc. pp.
Der Körper verlangt so lange nach Essen, bis von allem genügend angekommen ist. Wenn man also in der täglichen Nahrung von einem Stoff zu wenig aufnimmt, fordert der Körper irgendwann schlichtweg mehr Nahrungsaufnahme, bis genug davon da ist. Weil aber so wenig davon in der Nahrung ist, nimmt man von anderen Stoffen zu viel zu sich (meistens eben zu viele Energieträger) - da ist es auch egal ob das nun gute oder böse Fette sind, hohle oder nicht ganz so hohle Kohlenhydrate.
Man sollte also genügend von allem essen, damit man keine Heißhungerattacken bekommt (oder gar Mangelerscheinungen). Das geht eben nur, wenn man von allem genug isst.
Dabei gilt natürlich immer, dass Ausnahmetage kein Problem sind. Wichtig ist die Gewohnheit.