Ernährung umstellen, endlich fit werden und Stoffwechsel aufbauen..
Hallo ihr lieben Naschkatzen!
Ich bin gerade 22 Jahre alt geworden (noch ganz frisch *gg*).
Wiege ungefähr 45 Kilo, kann mich nicht wiegen zuhause da ich keine Waage besitze. Das letzte hab richtig gewogen hab ich mich vor ca. 2 oder 3 Wochen bei einer Freundin, da hat die Waage 44 Kilo mit Kleidung angezeigt. Seitdem seh ich aber wie mein bauch etwas größer geworden ist.
Ich bin so ca. 1,52 groß, also ziemlich klein.
Mein Grundumsatz liegt bei ca. 1300, etwas weniger sogar.
Ich treibe nicht viel Sport und bin durch meinen Beruf etwas in Bewegung ( arbeite mit Kindern)
Nun, es geht darum das ich ein Problem mit Essen habe. Das ganze hat letzter Jahr angefangen, da mein Freund mir ständig gesagt hat ich wär zu dick, mein Bauch würde abstehen und er könne nicht mehr mit mir schlafen wenn ich dicker werde ( hab so ca. 50 kilo gewogen )
ich weiß, unverschämt, ich hät ihn sofort kicken sollen. Ich habs aber nicht getan und hab meine Einstellung zum Essen völlig verändert. Phasen in denen ich normal oder zu wenig oder zu viel, oder Abnehmpulver geschluckt hab. Hab heimlich gegessen, ungern und nun fürchte ich das ich ein gestörtes Essverhalten hab. Ich hab ihn sehr geliebt und die Schuld immer bei mir gesucht und ihm geglaubt. Ich hatte schon immer ein Bäuchlein und auch breite Hüften (so ist einfach meine Figur). Gut ich hab noch nie weniger gewogen als so 46 Kilo und hatte immer spass am Essen, hab mir meine Sachen gerne zubereitet. Essen war super schön aber mir grundsätzlich egal! Nun muss ich sagen das sich mein ganzer Tagesablauf nur noch ums Essen dreht. Was ich wann esse damit es ja nicht zuviel wird usw. Hab in der letzten Woche dann angfangen ein Ernährungstagebuch zu führen und Kalorien zu zählen.
Die höchste Kalorienzufuhr war am Donnerstag, den 30. Oktober und zwar 1190 kcal. Am wenigsten 790.
Das Eintragen mach ich aber erst seit kurzem, könnte also sein das ich an einem Tag noch weniger gegessen habe.
Mein Freund (jetzt Ex-Freund, seit Samstag) hat mich dann fertig gemacht weil ich immer so schlapp bin und keine lust mehr auf Sex hatte. Bin von Kopfweh und Müdigkeit geplagt. Hab mein Essen auch oft rausgekotzt wenn ich keine Lust auf "Inhalt" hatte. Am Sonntag hab ich zum ersten mal seit langem wieder Nudeln gegessen (150 gr. Vollkornnudeln)
Ich möchte gerne meinen Stoffwechsel wieder aufbauen und "mehr" essen.
Ich hab nur wahnsinnig angst arg zuzunehmen. Denn trotz den ganzen Kaloriendefiziten hab ich ein fettbäuchlein und hüften. Soll das jetzt mehr werden wenn ich mehr esse?
Das ist alles absolutes Neuland für mich. Hab versucht dieses Thema im Stoffwechselforum reinzustellen, aber da gings irgendwie nicht.
Ich versuche schon mehr zu essen, aber ich fühl mich so vollgestopft und hab ständig ein schlechtes gewissen. Ich brauch Hilfe und Zuspruch.
Möchte mal schaffen mindestens meinen Grundumsatz zu essen. das bringt mich aber schier um weil ich immer denke ich werde dick usw.
ich fühl mich ja auch dick (ich weiß ihr denkt ich bilds mir ein, aber ich hab wirklich ein Fettbäuchlein, kanns richtig in die Hand nehmen)
Wie ist das wenn ich jetzt plötzlich mehr esse? wie werde ich mich verändern? und werde ich das fettbäuchlein dann nicht los?
ich weiß das ich was ändern muss, mein freund ist jetzt weg (hat sich übrigens unheimlich entschuldigt für alles und es geht ihm unheimlich schlecht gerade) und ich will wieder fit werden und nicht immer müde sein.
fleisch esse ich übrigens nicht.
das is jetztn bisschen viel Text..
Bitte euch um eure Hilfe!
Ähm, dein aktueller BMI liegt im unteren Bereich und grenzt haarscharf an der Grenze zum Untergewicht. Ein paar zusätzliche Kilos täten dir deshalb gut. Jetzt stellt sich halt die Frage, ob du das wirklich in Eigenregie mit virtueller Hilfe in Angriff nehmen willst oder ob es nicht besser wäre, sich kompetente Hilfe zu holen. Ich denke da an eine Therapie mit Schwerpunkt Essstörung, denn deine Angst, zuzunehmen etc könntest du mit kompetenter Hilfe in den Griff bekommen. Eben auch weil vor Ort jemand da ist, der dich "kontrollieren" kann und dir für die Zukunft Tipps geben kann. Mit parallellaufender Ernährungsberatung würdest du auch Einiges über Ernährung lernen. Das ist aber deine Entscheidung. Ich habe diese Entscheidung aber nie bereut und sie hilft mir heute noch beim Abnehmen.
Kommen wir zu deinen Fragen: Es wird wirklich so sein, dass du zunimmst und das hat etwas mit deinem Körper und seinem Verhalten in Hungersnöten zutun. Du hast ihn lange Zeit unterernährt und ihm "vorgegaukelt", dass es eine schwere Hungersnot in Deutschland gäbe. Wenn du ihm jetzt signalisierst, dass die Zeiten vorbei sind und es wieder "mehr" gibt, wird er erst einmal bunkern. Man weiß ja nie, wann wieder eine Hungersnot in Deutschland ausbricht - die Auswirkungen der Bankkrise sind ja noch nicht vorherzusehen - deshalb solltest du die Waage mal ein paar Wochen in Urlaub stellen. Irgendwann merkt dein Körper, dass es genug zu Essen gibt und pendelt sich wieder ein. Du solltest dir deinen GesU ausrechnen und nah am Verbrauch essen, um dann dein GESUNDES Gewicht ZU HALTEN. Deine "Problemzonen" kannst du dann mit ausreichend Nahrung und gezielten Sport wegtrainieren.
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Als dünne Frau in einen Michelin-Männchen-Anzug gefangen.
Hey Julena, danke für deine Antwort. Ja ich weiß das ich zunehmen muss und ich will es ja auch. Hab nur Angst davor zu schnell meine Nahrung zu steigern und dann so zuzunehmen das es nichtmehr rückgängig geht. Kann auch sein das ichs mir nur selber schwer mach.. ist eben viel passiert mit meinem Ex-Freund und mir fehlt die positive Einstellung, nicht nur zum Essen.
Ich möchte keine Therapie, möchte das mit Kalorien zählen alleine schaffen und meine Selbstdisziplin aufbauen. Das schaff ich, das weiß ich, weil mein Wille ja da ist. Also ich werde zunehmen, gut das war mir klar. Nur wie ist so der Erfahrungswert bei euch? wie lange dauerts bis sich alles wieder eingependelt hab und ich dann 500 unterm Leistungsumsatz esse und wieder 2, 3 Kilo abnehmen werde?
Würdet ihr raten dazu Sport zu machen. Ich mach nicht so gerne Sport und war in der letzten Zeit auch zu schlapp dazu. Das letzte Mal als ich Badminton spielen war hab ich nur gezittert und mir is schwarz vor den Augen geworden.
Oh man ich will was ändern und wieder ein fitter lustiger Mensch werden. Ich muss den Gedanken loswerden "Essen ist schlecht, alles ist zuviel!"
Das ist so ein schizophrenes Ding was ich grad durchmach, ich WILL was ändern, und das schlechte Gedankengut schaltet sich trotzdem immer ein! Puh, anstrengend..
Wieviel Kalorien pro Tag soll ichs nun steigern? Sollte ich mehr zwischendurch essen oder einfach größere Portionen zu mir nehmen.
Es sieht so aus, dass ich im Geschäft frühstücke. Quark mit Obst und Dinkelflocken und andere Flakes. Heute morgen hab ich schon vor der Arbeit 2 Scheiben Finn Crisps gegessen und en Multisaft getrunken. Muss sagen deshalb hab ich mich schonmal fitter gefühlt, grad auf der hinfahrt.
Heute bin ich leider durch stress nicht zum Mittagessen gekommen. Es gab nur einen Apfel, ne Mandarine und ein Müsliriegel Special K Choko.
Jetzt hab ich grad en Joghurt gegessen. Heute Abend will ich mir Dinkel mit Rucola und Fisch und Gemüse machen.
Ich weiß das klingt echt wenig,uns bisher warsn nur knapp 500 Kalorien.
ALSO: größere Portionen? wie könnt ich das einbauen? brauch da gezielte Tipps, bin unkreativ im moment was das essen betrifft. Fleisch esse ich nicht.
und eben noch die Fragen: Wie schnell soll ich meine Kalorienzahl erhöhen, jeden Tag etwas mehr oder gleich die volle Ladung?
UND: wie lang dauerts dann bis sich mein gewicht, mein essverhalten wieder einpendelt damit ich abnehmen kann..
Jeder Körper ist verschieden und hat seine eigene Zeit, trotzdem würd ich gern eure Meinungen und Beispiele wissen.. bin absolut lernbereit
Also wenn du das in Eigenregie machen möchstest, dann frag doch mal bei den Stoffies freundlich an. Vielleicht nehmen sie dich ja auf. Dort sind viele, die dir weiterhelfen können. Du brauchst aber unbedingt Hilfe und jemand, der dich kontrolliert. Vielleicht findest du Freunde oder jemanden hier im Forum, der das für dich übernimmt.
Was deine Trennung betrifft kann ich dich bestens verstehen. Ich habe mich vor 5 Monaten nach über 7 Jahren getrennt und könnte mir von morgens bis abends in den A... beißen wenn ich überlege wie dämlich ich war und was ich mir alles gefallen lassen hab.
Du brauchst noch ein wenig Zeit um das zu verarbeiten, dann klappt es bestimmt auch mit dem Essen wieder besser.
Mit ein wenig Sport und vernünftiger Ernährung bekommst du dein Gewicht und vor allem deine Figur in die gewünschte Richtung. Was den Sport angeht würde ich an deiner Stelle ganz langsam anfangen. Solange du zu wenig isst ist die Gefahr groß, dass du Kreislaufprobleme bekommst. Mach doch einfach einen entspannenden Spaziergang und steigere ihn zum Walken.
Oder versuch es mal mit Pilates oder Yoga. Ich mache seit ein paar Monaten Pilates und finde es total toll. Es ist anstrengend, aber du liegst eh fast die ganze Zeit, da hast du mit dem Kreislauf nich so Probleme.
Ich drück dir gaaanz fest die Daumen!
DU SCHAFFST DAS SCHON!!!
Hallo Princess,
eigentlich würde ich Dir das Stoffwechsel-Forum empfehlen, aber m.E. zeigst Du deutliche Züge einer Essstörung, sowohl, was tatsächliche Nahrungsaufnahme angeht, als auch den "mentalen" Aspekt zum Thema Essen. Und somit wirst Du da nicht aufgenommen werden.
Ich kann mich nur Julena anschließen und Dir zu einer begleiteten Therapie raten...
Hey Julena, danke für deine Antwort. Ja ich weiß das ich zunehmen muss und ich will es ja auch. Hab nur Angst davor zu schnell meine Nahrung zu steigern und dann so zuzunehmen das es nichtmehr rückgängig geht.
Rückgängig lassen sich Zunahmen immer machen, wenn sie rückgängig gemacht werden wollen. Fakt ist, dein BMI ist ungesund und grenzt am Untergewicht. Da wären ein paar zugenommene Kilos, an denen du festhältst, nicht schlecht. Ich würd danach darauf achten, dass du diese Kilos hältst und dir von einer weiteren Abnahme abraten. Die Tatsache, dass du danach wieder abnehmen willst, bereitet mir nämlich große Sorgen. Eben weil du deine Problemzonen mit Sport (spezielle Gymnastikübungen oder Krafttraining) wegbekommst und Muskelaufbau dir auch gut tun würde, weil wenn du dich unterernährst gehen auch die Muskeln flöten. Mehr Essen und Sport wird dir dabei helfen, dich besser zu fühlen.
Kommen wir zu deiner Ernährung. Ich werde dir aber keine Tipps zur Abnahme geben. Abnehmen solltest du wirklich nicht. Kcalsteigern ist so eine Sache. Ich hab von einigen gelesen, die es langsam gesteigert haben und über einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Menge Kcal gegessen haben, bis sie dann wieder neu höher gegangen sind. Ich hab aber auch schon gelesen, dass Wenige von jetzt auf gleich in die Vollen gegangen sind. Das musst du sehen. Steigere doch um 100 bis 200kcal wöchentlich und schaue, wie gut es dir tut und ich würde so hoch steigern, dass du dich nahe an deinem Gesamtverbrauch ernährst. Lad dir am Besten eins der Programme runter und rechne deine Bedürfnisse an F KH und EW aus. Da du kein Fleisch isst, musst du schauen, dass du mit anderen Lebensmitteln deinen EW Bedarf deckst. Infos findest du bei den gepinnten Themen.
Ich glaube nicht, dass dich die Stoffis so einfach in die Gruppe lassen, eben weil du einen sehr bedenklichen BMI hast.
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Als dünne Frau in einen Michelin-Männchen-Anzug gefangen.
@Julena: Ich stimme Dir im Großen und Ganzen völlig zu; allerdings ist ein BMI von über 19 für eine Frau zwar dicht an der unteren Grenze des Normalgewichts, aber noch kein Untergewicht (siehe z.B. Naschi-BMI-Rechner) und an und für sich nicht gesundheitlich bedenklich. DRUNTER sollte man aber wirklich nicht kommen wollen!
Gesundheitlich bedenklich, PrincessSuperquark, ist es aber in hohem Maße, unter dem Grundumsatz zu essen - in Deinem Fall sogar weit unter dem Grundumsatz. Das weißt Du ja - also bitte, bitte steigern; sofort auf 1200 und dann in 1-2 Wochen-Schritten weiter steigern. Ignorier' jetzt alle Gedanken an Zunehmen - was Du bisher gemacht hast, ist unheimlich gefährlich für Deine Gesundheit; da musst Du jetzt echt die Notbremse ziehen. Abnehmen solltest Du ohnehin nicht mehr, und momentan hat echt was ganz Anderes dringende Prioriät!!
Mit Sport würde ich warten, bis Du wieder auf einer halbwegs akzeptabelen Kalorienzahl bist, nicht, dass Du umkippst. Dann allerdings ist Sport eine wichtige Säule im Stoffiaufbau...
Drücke Dir die Daumen, dass Du Deine Gesundheit gut wieder aufbauen kannst - und würde Dir raten, doch eine Therapie in Erwägung zu ziehen, wenn die Angst vor dem Essen nicht bald kleiner wird.
PS: Bedingungen für die Aufnahme in die Stoffigruppe sind ein BMI, der nicht im Untergewicht ist, regelmäßige Gewichtsaktualisierung über mehrere Wochen, regelmäßig gepostete Esspläne mit einer vernünftigen, ausgewogen gefüllten Kalorienzahl und - keine Essstörung.
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Januar-April 2008: von 67 auf 60kg. Nach Schwangerschaft und Abstillen (23.10.2010, mit 62kg) ging das Gewicht leider wieder ein paar Kilo hoch - ich bin zu undiszipliniert
Hallo Princess,
ich glaube auch, dass du dein "Fettbäuchlein" ganz prima mit ausreichend Essen und Sport in den Griff bekommen kannst. Du musst bedenken, dass du durch die Unterernährung deines Körpers im Verhältnis sehr viel Muskeln und weniger Fett abgebaut hast.
Vergiss deinen Ex so schnell wie möglich und seh zu, dass du wieder gesund wirst und zu Kräften kommst. Vielleicht hilft es beim Kaloriensteigern, wenn du schon einen Tag vorher planst, was du essen willst. Dann fällt es auch leichter, ausreichende Mengen an EW, guten Fetten, usw zu dir zu nehmen.
Wenn du dich gesund, ausreichend und abwechslungsreicht ernährst, brauchst du keine Angst zu haben, mit einem Male jede Menge zuzunehmen.
Ich wünsche dir, dass du ganz schnell wieder gesund wirst.
Esspläne bitte nicht hier posten, sondern in der Esspläne-Rubrik (da kommst Du vermutlich nicht rein, weil Du noch nicht für den Mitgliederbereich freigeschaltet bist - oder?) oder in die Tagebuchrubrik stellen!
Und ja, das ist DRAMATISCH zu wenig Fett! 30% Deiner Gesamtkalorienzahl sollten beim Abnehmen Fettkalorien sein (beim Halten 20-30%, glaube ich, aber das ist hier ja egal). Bau unbedingt gute Fette ein: Rapsöl, Olivenöl zum Braten; an den Salat auch z.B. Nussöl; Nüsse essen, Avocado, Lachs... Das ist ganz wichtig!
Da Du ja erst beim Steigern bist, kann ich Dir weiter keine guten Tipps geben; dafür kenne ich mich zu wenig aus. Aber nur so viel: Du solltest nur etwa 45gr Eiweiß (0,8-1gr/kg Körpergewicht) zu Dir nehmen; und viel trinken!
Und so lange Du sooo wenig Kalorien zu dir nimmst, würde ich möglichst wenig davon in Zucker anlegen (also Optiwell, Kellogs Special K etc. - gönn' Dir was ganz Kleines, wenn's sein muss, aber denk dran: 1200kcal decken noch lange nicht das ab, was Dein Körper nur zum Atmen und Funktionieren braucht; die sollten ideal gefüllt sein. Wenn Du erstmal auf Grundumsatz plus 20% bist, kannst Du etwas großzügiger werden )
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Januar-April 2008: von 67 auf 60kg. Nach Schwangerschaft und Abstillen (23.10.2010, mit 62kg) ging das Gewicht leider wieder ein paar Kilo hoch - ich bin zu undiszipliniert