Welche Berechnungmethode ist denn nun die Aktuell?
Ich habe mal eine Frage zur aktuellen Berechnungsmethode.
Vielleich kann sich hier jemand aus der PRAXIS Ernährung hier zu Wort melden.
Die indirekte Kalometrie wird hauptsächlich in Klinken und wissenschaftlichen Untersuchungen zum Einsatz, da man diese im Alltag nun ja nicht anwenden kann benutzt die Ernährungsberatung für die Abschätzung des Grundumsatzes folgende Formel:
GU/Tag = 24 kcal pro kh Körpergewicht
Ausserdem gibt es auch noch eine konkretere Formel die zwischen männlich und weiblich unterscheidet, da Männer eben einen erhöhten GU haben.
bei einer Frau: kg x 24(Stunden des Tages) x 0,9
bei einem Mann: kg x 24(Stunden des Tages) x 1,0
Diese Formel ist auch bei WIKI nachzulesen.
In meinen Unterlagen ist nämlich die obere Formel vermerkt.
Doch irgendwie klingt die für mich recht veraltet und zu allgemein.
Oder wird diese vereinfachte Form wirklich noch angewendet??
Meine Berechnung deckt sich mit den Daten aus meinem Nutrition Diary, was mich aber an diesen ganzen Formeln etwas irritiert ist, dass:
1. der GU schon alleine durch die Genetik bestimmt wird und deutliche Unterschiede aufweisen kann, u.A. liegt dies daran, dass uns unsere Mütter eine unterschiedlich hohe Anzahl an Mitochondrien in der Eizelle mitgeben, auch welcher Muskelfasertyp im Körper dominiert, ist erblich bedingt und beeinflusst den GU stark. Wie geht die Formel auf diesen Aspekt ein?
2. Das Gewicht sagt herzlich wenig über den Muskel- und Fettanteil im Körper aus, ein Kerl, der täglich Krafttraining macht, kann soviel wiegen wie die colasaufende Couchpotato von Nebenan, dennoch wird sein GU deutlich über dem der Couchpotato liegen. Ich sehe auch hier nicht, wie die Formel dies berücksichtigt.
Es gibt noch mehr Punkte, aber das würde den Rahmen sprengen.
Ich finde es grundsätzlich gut, dass die Formel Leute dazu ermahnt genug zu essen, aber vielleicht können wir uns darauf einigen, dass eine solche Berechnung immer nur ein grobes Richtmaß sein kann. Vielleicht schieße ich hier mit Kanonen auf Spatzen, aber mir scheint, dass viele sich sehr stark an diesem Wert orientieren. Ich persönlich finde es besser, wenn man deutlich auf seinen Körper hört, z.B. indem man eine wöchentliche Abnahme von max. 500 g nicht überschreitet, aber das ist natürlich nicht immer so einfach.
Noch ein Punkt, hier tauchte kurz die Frage auf, ob es schädlich ist für kurze Zeit unter den GU zu kommen.
Grundsätzlich ist unser Körper darauf eingestellt periodisch zu fasten, es schadet ihm nicht, man muß sich jedoch nicht einbilden dadurch mehr Fett zu verlieren.
Die Glykogenspeicher (kurzfristige Energielieferung) des Körpers in Leber und Muskeln sind nach ca. 12 Stunden verbraucht, leider fängt der Körper dann an Muskelprotein abzubauen, da die Ketose erstmal einfacher ist, als
Triglyceride aus den Fettzellen abzubauen, damit beginnt er i.d.R. erst nach einer Woche. Nach drei Tagen Fasten hat man wahrscheinlich hauptsächlich Wasser und etwas Muskelmasse verloren, aber kein Fett.
Meine Berechnung deckt sich mit den Daten aus meinem Nutrition Diary, was mich aber an diesen ganzen Formeln etwas irritiert ist, dass:
1. der GU schon alleine durch die Genetik bestimmt wird und deutliche Unterschiede aufweisen kann, u.A. liegt dies daran, dass uns unsere Mütter eine unterschiedlich hohe Anzahl an Mitochondrien in der Eizelle mitgeben, auch welcher Muskelfasertyp im Körper dominiert, ist erblich bedingt und beeinflusst den GU stark. Wie geht die Formel auf diesen Aspekt ein?
2. Das Gewicht sagt herzlich wenig über den Muskel- und Fettanteil im Körper aus, ein Kerl, der täglich Krafttraining macht, kann soviel wiegen wie die colasaufende Couchpotato von Nebenan, dennoch wird sein GU deutlich über dem der Couchpotato liegen. Ich sehe auch hier nicht, wie die Formel dies berücksichtigt.
Es gibt noch mehr Punkte, aber das würde den Rahmen sprengen.
Ich finde es grundsätzlich gut, dass die Formel Leute dazu ermahnt genug zu essen, aber vielleicht können wir uns darauf einigen, dass eine solche Berechnung immer nur ein grobes Richtmaß sein kann. Vielleicht schieße ich hier mit Kanonen auf Spatzen, aber mir scheint, dass viele sich sehr stark an diesem Wert orientieren. Ich persönlich finde es besser, wenn man deutlich auf seinen Körper hört, z.B. indem man eine wöchentliche Abnahme von max. 500 g nicht überschreitet, aber das ist natürlich nicht immer so einfach.
Noch ein Punkt, hier tauchte kurz die Frage auf, ob es schädlich ist für kurze Zeit unter den GU zu kommen.
Grundsätzlich ist unser Körper darauf eingestellt periodisch zu fasten, es schadet ihm nicht, man muß sich jedoch nicht einbilden dadurch mehr Fett zu verlieren.
Die Glykogenspeicher (kurzfristige Energielieferung) des Körpers in Leber und Muskeln sind nach ca. 12 Stunden verbraucht, leider fängt der Körper dann an Muskelprotein abzubauen, da die Ketose erstmal einfacher ist, als
Triglyceride aus den Fettzellen abzubauen, damit beginnt er i.d.R. erst nach einer Woche. Nach drei Tagen Fasten hat man wahrscheinlich hauptsächlich Wasser und etwas Muskelmasse verloren, aber kein Fett.
LG Lucy
Tut mir leid, da hat sich ein Fehler eingeschlichen:
es muß heißen: weil die Proteolyse erstmal einfacher ist...
Ihr Lieben. Ich hab da eine Frage.
Mein Grundumsatz: 1943
Mein Leistungsumsatz: 2332
BMI: 31
Nun meine Frage, wieviele Kcal darf ich zu mir nehmen, das ich abnehme?
Vielen Dank schon mal.
__________________ Es wird endlich Zeit mich mehr zu lieben. Ich liebe meine Augen, meine Zähne, werde immer schöner durch jedes verlorene Kilo und versuche stets mein Bestes. Ich bin gut so wie ich bin! Obwohl ich nicht in allem perfekt bin, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin!
Vielen Dank. Jetzt brauch ich nurnoch ne Kalorientabelle.
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