Folgendes ist zwar etwas lang, aber auch ich bin lange gegessen um es zu schreiben. Es ist ein Ausschnitt aus meinem Psychologiebuch zum Thema Ernährungswissenschaften. Ich fand es wahnsinnig interessant!
Kohlenhydrate,Fette und Proteine. Pudel und Westenhöfer haben die Protokolle iherer 200.000 Versuchspersonen im Hinblick auf diese Nährstoffgruppen analysiert und Ergebnisse erhalten, die selbst Fachleute in ihrer Klarheit und Eindeutigkeit überrascht haben.
Man kann erkennen, dass Personen mit einem niedriern BMI deutlich weniger Fett zu sich nehmen, als Personen mit einem hohen BMI,d.h. mit zunehmendem BMI stiegt auch der Fettverzehtr dieser Personen. Genau umgekehrt verhält sich der Anteil der Kohlenhydrate in der Nahrung. Personen mit einem hohen BMI nehmen deutlich weniger Kohlenhyrate zu sich als Personen mit einem gernigern BMI.
Die Ergebisse zeigen eindeutig, dass Personen mit Adipositas sich von normalgewichtigen Personen nicht der Menge unterscheiden, die sie , essen, sondern dain, was sie essen. Die Nahrung normalgewichter Personen besteht zu einem deutlich höhern Prozentsatz aus Kohlenhydraten, die Nahurng adipöser Personen hingegen zu einem deutlich höheren Prozentsatz aus Fett und nur zu einem geringen Anteil aus Kohlenydraten. Diese Ergebnisse werden auch von anderen Studien bestätigt. So konnten Tucker und Kano belegen , das Übergewichtige im Vergleich zu Normalgwichtiben pro Tag durchschnittlich25g mehr reines Fett zu sich nehmen...
!!!!!!!! Was den Verzehr von Zucker anbelangt, würde man vermuten, dass bei adipösen Menschen ein deutlich höherer Zuckerkonsum zu finden ist als bei Normalgewichtien. Dem ist jedoch nicht so(!!!!!!). In einer Studie von.... wurden die untersuchten Personen nach ihrem Zuckerverzehr in 5 Gruppen eingetielt. Die Ergebisse,zeigen, dass der Zuckerkonsum mit zunehmendem BMI potenziell abnimmt. Die Gruppe mit dem geringsten Zuckerverhehr, dem insgesamt sieben Stück Würfelzucker pro Tag entsprachen, wies mit 27.2 den höchsten BMI auf. Die Gruppe mit dem höchsten Zuckerverzehr(35 STück pro Tag) hatte mit 24,5 den gerinsgten BMI. Dies ist insofern interessant, als Zucker zwar hochkalorisch, aber ein reines Kohlenhydrat ist und bei jeder Diätstrategie bisher vor Süßem im Allgemeinen und vor Zucker im Speziellen gewarnt wurde. Wie man sieht(leider kann ich Abbildung nicht mitposten), ist ein höherer Zuckerverzehr jedoch im Gegenteil sogar mit niedrigerem Gewicht verbunden. Die Frage ist sogar, ob dieses generell erlassene Zuckerverot bei Übergewicht dieses nicht vielmehr verstärkt hat.
Interesant ist auch die Erkenntnis, dass beim Menschen entgegen der verbreiteten Annahme und auch abweichend vom Stoffwechsel bei Tieren eine Umwandlung der überschüssigen Kohlenhyrate in Fettgewebe praktisch nicht vorkommt!!!!!!!!!!!!!!!! Bis zu einer Grenze von 500g werden Kohlenhyrate beim Menschen oxidiert bzw. im Glykogenspeicher gelagert, erst ab dieser Menge werden sie in Fettgewebe umgewndelt. Um jedoch mehr als 500g Kohlenhyrate pro Tg als Nahrung zu sich zu nehmen, müsste man beispielsweise über 700g Spaghetti(ungekocht gewogen) oder mehr als 1.230g Vollkornbrot oder 1.700g Kartoffeln oder gar über 25 kg Karfiol pro Tag essen. Diese Mengen dürften von Menschen kaum erreicht werden.
Der Körper nimmt die Energie, die er benötigt aus dem Kohlenhydratspeicher auf. Reicht dieser für Energie aus. Wird das aufgenomme Fett in Fett umgewandelt. Ist der Kohlenhydratspeicher leer, so geht er an die Fettreserven!
Menschen können also ihr Gewicht über die Menge an Fett regulieren, das sie zu sich nehmen . Sie müssen nicht hungern oder sich generell in der Nahrungsaufnahmen einschränken, sondern können sich durchaus an Kohlenhyraten satt essen. In einer Vielzahl an Studien konnte nachgewiesen werden, dass sich bei Übergewichtigen eine Gewichtsabnahme alleine durch Fettrestriktion ohne eine Beschränkung des Kohlenhydratverzehrls erreichen lässt. So kann allein durch den Austausch der gewohnten fettreichen durch fettarme oder fettreduzierte Lebensmittel(Halffettbutter) eine Gewichtsabnahme von 1kg pro Monat erreicht werden.
Weiters:
Kontrollierte Esser essen mehr als unkontrollierte Esser!!
Nur kurz:
Ein Paradebeispiel für eine rigide Kontrolle des Essverhaltens ist ein strikter Diätplan, der vorschreibt, was wann zu essen ist- wie dies bei Reduktionsdiäten die üblicher Praxis ist. Kommt es nun vor, dass der betreffenden Person etwas dazwischenkommt und sie nicht nach Hause kommen kann, umsich die vorgeschriebene Mahlzeit zuzubereiten, kann sie wahrscheinlich den Diätplan nicht strikt einhalten. Dies hat zumeist zur Folge, dass der gesamte Diätplan zumindest für diesen Tag, wenn icht gänzlich, ad acta gelegt wird.
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Es ist beser fettarm, als kcal - arm zu essen.
Es gibt noch so viele Sachen zu schreiben, aber jetzt ist das Posting eh schon viel zu lang.
Was haltet ihr davon? Wusstet ihr das? Also ich nehme heute nun lieber etwas zuckerreiches anstatt was fettreiches (schokolade, butter). Und wir brauchen keine schlechtes Gewissen zu haben, wenn wir Gummibärli oder Zuckerglasur auf Torten oder viel Spaghetti oder viele Kornspitze und Vollkornweckerl essen!!!! Ist doch toll!!!
Zum Abnehmen: Lieber Zucker essen als Fett!!!
glg,
Cleopatra