...Schnuffi's Ausführungen ist wohl kaum etwas hinzuzufügen...
Hallo tussideluxe82...
Vor allem solltest Du nicht verzweifeln, denn nach dieser "Diätkarriere", die Du Deinem Körper zugemutet hast, ist es ziemlich verständlich und nachvollziehbar, dass er nun rebelliert, wo nach seinem Körpergefühl offenbar eine neuerliche "Hungersnot" ausgebrochen scheint.
Das "Problem" an der Geschichte ist Folgendes :
Du hast über einen längeren Zeitraum hinweg ein ziemlich exsessives Training betrieben und wie Du selbst sagst, auf eine recht "ungesunde Weise" Deinen Körper dazu gezwungen, seine Fettreserven anzuzapfen. Das hat er auch getan - mehr als Dir letztendlich lieb gewesen ist - und dann hast Du wieder angefangen, relativ normal zu essen. Dein Körper aber hat in der Zwischenzeit etwas getan, was Dir selber nicht bewusst gewesen ist und was Du auch kaum beeinflussen kannst; er hat seinen energetischen Stoffwechsel abgesenkt, um sich selbst vor einem weiteren Verlust seiner wichtigen Depotreserven zu schützen. Nachdem Du dann aber wieder begonnen hast, in ausreichender Menge Nahrung zu Dir zu nehmen, ist Dein Körper nun bestrebt, seine verlorenen Fettreserven als Energiespeicher wieder aufzurüsten...
...ein Stück der Begründung für jenes körperliche Verhalten liegt auch in Deinem genetischen Code festgelegt, aber das ist leider den wenigsten Menschen wirklich bewusst...
Was mich an dieser Stelle ein wenig irritiert ist, dass Dir Obst und Gemüse, bzw. Salat nicht mehr bekommt und hier solltest Du vielleicht mal entsprechend nachhaken. Scheinbar erworbene Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind zwar prinzipiell und besonders nach derartigen Diätaktionen nichts Ungewöhnliches - könnten aber auch körperliche Ursachen haben. Kann ich aber aus der ferne nur schwer beurteilen und sollte daher mal medizinisch abgeklärt werden...
Don't worry - be happy; solche Vorgänge sind nicht unumkehrbar und schon lange kein Grund zum Verzweifeln !
Dein Körper wird sich auch an die normale Nahrungsaufnahme wieder gewöhnen und er wird seinen Stoffwechsel entsprechend neu modifizieren; nur kann das hin und wieder ein ganz klein wenig dauern und leider haben die meisten Damen der Schöpfung hiermit auch auf Grund ihres hormonellen Haushalts gewissen Probleme. Was Du leider auch nur sehr schwer beeinflussen kannst ist, wo Dein Körper seine Reserven anlegt, denn auch das hängt mit Deinem Körperbautyp zusammen und ist genetisch bedingt. Hier können z.B. Massagen helfen, bzw. auch eine auf die jeweilig körperliche Region abgestimmte sportliche Betätigung. In Deinem Fall könnte sich z.B. eine Stärkung der Bauchmuskulatur als hilfreich erweisen; dass Günstigste wäre ein auf Dich abgestimmtes Physiotraining und mit der entsprechenden Ernährung kriegst Du die Sache dann auch schnell wieder in den Griff !
Superschnuffi hat es bereits gesagt; keinesfalls darfst Du auf das augenscheinliche Fehlverhalten Deines Körpers damit reagieren, dass Du Deine Nahrungsmittelzufuhr noch weiter drosselst. Auf diese Weise nämlich lässt Du Dich auf einen Zweikampf mit Deinem Organismus ein, den Du letztendlich verlieren wirst ! Dein bisher eingeschlagener Weg ist ja gar nicht so falsch - Du ernährst Dich auch weiterhin gesund und hörst auf Deine körperlichen Bedürfnisse.
Mäßig Fett - besonders tierischen Ursprungs - gute Kohlenhydrate, sowie Eiweiße; eine Kost reich an Vitaminen (besonders die Vitamingruppe B), Mineralstoffen und Spurenelementen. Hinzu kommt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und wie gesagt körperliche Aktivität als Ausgleich zu Deiner ansonsten vielleicht eher sitzenden Lebensweise. Kein exsessives Sportprogramm, bei dem Du Deinen Körper zu irgendwelchen Höchstleistungen zu puschen versuchst; besser ist ein sehr gezieltes und gut dosiertes Training...
So wirst Du Deine körperlichen Eigenheiten wieder gut in den Griff bekommen und auch wieder die Oberherrschaft über die Reaktionen Deines Organismus zurück gewinnen !
lg Thommy...