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16.05.2007, 14:10
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Der Geist ist willig...
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Zusammenhang Vegetarier - abnehmen
Kann es sein, dass es für Vegis schwieriger ist, abzunehmen?? Weil irgendwas fehlt, was für den Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt?? Z.B. Eiweiß??
Und weiß jemand, was man dagegen tun kann?? Ich esse schon um einiges weniger, mache viel Sport, trinke viel und trotzdem passiert nicht wirklich was.. Also in ( Wochen 2, 5 Kilo ist schon wenig oder??
Und seit knapp 3 Wochen bewegt sich gar nichts mehr  ((
Bin verzweifelt :'(
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16.05.2007, 14:15
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Ne, Eiweiss kann man ja aus genügend andren Sachen beziehen. Das einzige das passieren könnte wär ein Eisenmangel, dem man aber mit Esskombis aus Vitamin C und Vollkorn vorbeugen kann. Vegetarier nehmen nicht leichter/schwerer ab als Leute die Fleisch essen. Kommt immer auf das Gesamternährungskonzept an.
Liebe Grüße,
wuzl
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16.05.2007, 15:10
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Genau, es liegt am Gesamtkonzept.
Ein Problem könnte aber Brotbelag sein. Setze mal "mageres Putenfleisch, 2 % Fett" auf eine Käsesorte um. Ich kenne nur eine, die das schafft und das ist fettreduzierter Hüttenkäse. Man kann auch nicht einfach statt dessen Brotaufstriche aus dem Reformhaus nehmen, die haben nämlich meist auch ganz schön Fett und Kalorien.
Da hilft nur viel Gemüse ohne was dran.
Grüße,
Dubidai
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16.05.2007, 16:19
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ich bin auch nicht so ein fleisch freund. ab und zu ess ich halt mal putenfleisch oder eben schinken. aber ich muss es nicht haben und zu meinem eiweiß komm ich durch eiklar, hülsenfrüchte und nüssse 
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16.05.2007, 17:47
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Naschkatzen Goldi
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Kann ich mir nicht vorstellen, dass es an der fleischfreien Ernährung liegt, denn ich selber esse seit Jahren kein Fleisch und habe seit ich die Ernährung umgestellt habe knapp 20 kg abgenommen...
Ich habe die ersten 15 kg - da war ich sehr konsequent - in ca. 3-4 Monaten abgenommen und da gab es keine Probleme...
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Dann mal ran an den Speck!
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16.05.2007, 18:46
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Ist öfters hier...
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Es ist, mMn schon so, dass Vegetarier einen kleinen Nachteil gegenüber "Fleischessern" haben, was die Ernährung angeht (was durch die persönliche Überzeugung aber um längen geschlagen wird und kein Grund sein sollte, sich gezwungen zu sehen, Fleisch zu essen).
Es ist also möglich, dass der Vegetarier von Haus aus zuviele Kohlenhydrate zu sich nimmt, weil er sich nicht damit befasst, was diese in ihm auslösen (oder weil es ihm soweit egal ist). Deswegen ist es gar nicht so selten, dass man viel öfter Vegetarierern über den Weg läuft, die nach "Kopfvorstellung" (ja, woher kommt die Vorstellung eigentlich, das Veggies immer dünn sind? Medien?) gar nicht so aussehen, sprich: kräftig, pummelig und weiter.
Kohlenhydrate haben im Gegensatz zu Eiweiß und Fett keinen essentiellen Nutzen (siehe überzeugte LOGIaner/Atkins/etc.), der Vegetarier wird aber immer eher dazu neigen, mehr KHs zu sich zu nehmen, vor allem schnell-resorbierbare KHs.
Schnellresorbierbare Kohlenhydrate stellen Monosaccharide (Weizenprodukte, Süßigkeiten, ..) die zu einem schnellen und starken Anstieg des Blutzuckerspiegels führen, der einer ebenso Insulinausschüttung folgt. Das Spiel fängt hier an kritisch zu werden, denn ebenso schnell wie der Blutzuckerspiegel anstieg, fällt er auch wieder ab (da Einfachzucker), was wiederum bekanntermaßen zu einem erhöhten Hungergefühl führt.
Als Vegetarier sollte man demnach nochmal im Speziellen darauf achten, dass seine Kohlenhydratzufuhr überwiegend aus komplexen Polysacchariden besteht und das dem Körper ordentlich Eiweiß sowie Fett aus pflanzlichen Quellen zugeführt wird. Da ja die "einfache" tierische Quelle wegfällt..
Das gleiche Problem trifft natürlich auch auf Fleischesser zu, nur müssen die ja nicht ihren fehlenden Fleischhaushalt (Fett- / Eiweiß-) über andere Lebensmittel zu kompensieren..
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Mir zu sagen, ich könnte tun, was immer ich will, ist so, als würde man den Stöpsel aus der Badewanne ziehen und dem Wasser sagen, es könnte laufen, wohin immer es wollte.
Probiert es mal und wartet, was passiert.
A long way down, Nick Hornby
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16.05.2007, 22:29
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Der Geist ist willig...
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Danke erst mal für eure Antworten!!
Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig  (
Zu Antiheldin: Habe mich noch nicht so mit Ernährung usw. befasst.. Kannst du mir evtl. erklären, was komplexe Polysaccharide sind??? Danke schön!!
Ich glaube, dass Vegis auch den Nachteil haben, dass Fleisch nachhaltig sättigt.. Gemüse, Reis usw. wird ja schnell wieder verbrannt.. DEswegen habe ich bestimmt auch ständig Hunger.. Oder ich bin eben ein Vielfraß 
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17.05.2007, 07:10
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Frischling
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kann dir da ehrlich gesagt nicht zustimmen antiheldin. aber ich komm ja eher aus der vollwertecke  (mit den einfachen kh hast natürlich recht, aber ich seh das in erster linie nicht als problem von vegies, sondern überhaupt)
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17.05.2007, 08:56
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Ist öfters hier...
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Aber es ist ja fakt, dass, wie Sweetprincess anmerkte, das Fleisch wirklich sättigt. Die meisten Vegetarier müssen dieses Sättigungsgefühl aber mit anderen, meist kohlenhydrathaltigen Produkten herstellen. Bzw. neigen sie dazu, dies damit herzustellen.
(Oder was meinst du, essen Veggies vermehrt, damit sie auch ein Sättigungsgefühl haben?)
Dabei spielt es nur bedingt eine Rolle, ob es leicht absorbierbare oder komplexe Ketten sind, weil beide den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen und die beschriebenen Folgeerscheinungen in Erscheinung treten. Komplexe Ketten sind dennoch in der Hinsicht besser (wenn man auf KHs nicht verzichten will), dass der Körper länger mit ihnen zu tun hat und das "Hungergefühl" langsamer auftritt.
Komplexe Polysaccharide war doppeltgemoppelt. Also komplexe Kohlenhydrate (= Polysaccharide = Vielfachzucker = Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischem Index).
Beispiele: Blattsalate, Auberginen, Kohl, Lauch, Brokkoli, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Sauerkraut, Buttermilch, Magerjoghurt, Erdnüsse, Pilze, Spargel, Zitronen, Aprikosen, Magerquark.. siehe weiter
Was ich, selbst Vegetarier, als Sättigungsbeilage empfehlen würde, wäre (Mager-)Quark mit einer Gemüse/Obstportion. Dann hat man auch schön etwas für seinen Eiweißspiegel getan, der bei Vegetariern auch speziell beachtet werden sollte.
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A long way down, Nick Hornby
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17.05.2007, 09:16
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Mir fällt hierzu nur ein, dass ich in den acht Jahren meines Lebens, wo ich streng vegetarisch (also auch ohne Milchprodukte!) gelebt habe, Idealgewicht hatte und auch jahrelang mühelos gehalten habe. Ich habe damals wirklich sehr sorgfältig auf meine Ernährung geachtet, kein Weißmehl, keine Süssigkeiten, kein Fertigfutter. Hab alles an Nährstoffen gehabt und war topfit.
In den Jahren davor habe ich ständig mit Übergewicht gekämpft. Und irgendwann nach meiner vegetarischen Phase ist der Schlunz reingekommen. In den letzten Jahren hab ich wieder mehr Fleisch, Fisch und Milchprodukte gegessen (finds auch lecker, zugegeben), vor allem aber zu viel Süßkram.
Ich denke, dass man mit und ohne Fleisch ein gesundes Gewicht und einen gesunden Körper haben kann.
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Tibet will be free!
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