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Kokosfett hat tatsaechlich die Eigenschaft durch die
Thermogenese bei der Fettverbrennung hilfreich zu sein. Im
allgemeinen haben das alle MCT Fette, also Triglyceride mit
Fettsaueren die 12 C Atome oder weniger in ihrer Kette haben.
Diese Fette koennen nur zu einem ganz geringen Prozentsatz als
Koerperfett gespeichert werden, werden also so schnell als
moeglich "verheizt". Als Austauschfett also zu empfehlen, aber
zusaetzlich Kokosfett zu konsumieren macht keinen Sinn.
Wie auch immer, es eignet sich hervorragend zum braten weil
es fast nur gesaettigte Fettsauren enthaelt die auch bei relativ
hohen Temperaturen keine ungesunden Nebenprodukte bilden.
Also sozusagen 1. Wahl zum Fleisch brutzeln.
Es ist mir auch bekannt das es waehrend einer Kalorienreduktion
Verwendung findet um den Stoffwechsel moeglichst gut am laufen zu
halten. Aber auch hier nicht als Zusatz, sondern als Austausch.
Obwohl ungesaettigte Fette in gewissem Umfang gesund sind, vornedran
Omega-3-Fettsaueren, ist auch mit diesen nicht zu spassen weil sie
durch ihre Reaktivitaet durchaus auch Nebenprodukte enthalten oder
ziemlich schnell bilden koennen die alles andere als gesund sind.
Zum braten voellig ungeeignet, aber gesund im Salat.
Wenn du nicht gerade hochsensitiv gegen Spuren von Nickel bist kannst
du auch durchaus das bekannte Palmin verwenden. Das ist gehaertetes
Kokosfett, ideal zum braten weil es *nur* noch gesaettiget Fettsauren
durch die Haertung enthaelt. Trans-Fettsaeuren sind hierin nicht enthalten
weil natives Kokosoel keine mehrfach ungesaettigten Fettsauren, sondern
nur einfach ungesaettigte in geringer Menge enthaelt. Und bei einer
Haertung von einfach gesaettigten Fettsaeuren gehen diese in gesaettigte
ueber, wohingegen mehrfach ungesaettigte Fettsaeuren in einfach
gesaettiget Fettsauren in cis oder, als Nebenprodukt, in etwas
zwielichtige trans-Fettsaeuren uebergehen koennen.
Der Energieinhalt von Kokosfett liegt etwa 15% tiefer als andere
"uebliche" Fette, ist also sozusagen unter den Fetten eines der
"kalorienaermsten".
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