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08.11.2006, 21:32
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Naschkatzen Goldi
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Calciumliste
Hat jemand eine grobe Liste wie viel Calcium in welchem Nahrungsmittel ist? Finde meine Tabelle da nicht mehr  Nur so ungefähr, wie viel hat ein Glas Milch, ein Becher Joghurt, welches Gemüse hat Calcium und wie viel oder so. Denke da ich eine Calciumtablette nehme und 2-3 Calciumhaltige Lebensmittel am Tag esse, hab ich das schon gedeckt, aber ich würds gern genauer wissen 
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13.11.2006, 20:11
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Ist öfters hier...
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Hi, guck doch mal auf www.naehrwertrechner.de . Dort kann man auch den Calciumgehalt von Lebensmitteln erfahren.
Wieviel Gramm Calcium braucht man eigentlich idealerweise pro Tag, weißt du das zufällig?
Gruß, Mandy
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14.11.2006, 21:12
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Naschkatzen Goldi
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800mg sind empfohlene Tagesdosis.
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15.11.2006, 13:32
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Naschkatzen Goldi
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Ah danke  Laut WW sollens 1000 sein, aber schaff ich nicht durch Nahrung allein. Ich nehm eine Tablette (500 mg) zusätzlich, manchmal auch nur ne halbe, wenn ich viele Milchprodukte gegessen habe. Denke so komme ich an den erforderlichen Wert dran, wollte es aber genauer wissen  Danke für den Link
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15.11.2006, 14:32
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Hallo Adara...
Eine genaue Calciumliste kann ich Dir im Moment nicht bieten und hier dürfte es in der Tat ein paar gute Quellen im Internet geben, die dann einen einigermaßen guten Überblick verschaffen.
Diese Information hatte ich mal vor einiger Zeit hier zum Thema Calcium eingestellt... http://diaet.abnehmen-forum.com/htop...ralstoffe.html
Zitat:
Calcium ist ein sogenanntes Mengenelement und kommt im menschlichen Organismus in Konzentrationen bis zu 50mg pro kg Körpergewicht vor. 99% sind in unseren Knochen und Zähnen gebunden und Calcium verleiht diesen die notwendige Stabilität und Festigkeit. Die Knochen gelten somit auch als Calciumspeicher und ein Teil des Calciums kann daher auch wieder aus den Knochen gelöst werden, um dann für andere Aufgaben im Körper zur Verfügung zu stehen. Calcium ist u.a. an der Blutgerinnung beteiligt. Auch benötigen Muskeln und Nerven sehr viel Calcium und bei einem eventuellen Mangel kann es bei beiden zu gestörten Erregungen und somit zu Krämpfen kommen.
Der Calciumhaushalt wird über die Hormone gesteuert und sobald nicht genügend Calcium zur Verfügung steht, erfolgt eine Stimulation von Zellen, die dann dazu beitragen, dass Knochensubstanz abgebaut wird, um aus dieser Calcium zu gewinnen. Ein länger anhaltender Calciummangel kann somit auch bei Knochen und Zähnen zu erheblichen Schäden führen.
Das Krankheitsbild der Osteoporose beschreibt eine Knochenentkalkung und kann aufgrund einer besonderen Hormonlage besonders bei Frauen und bei älteren Menschen beobachtet werden. Für den weiblichen Organismus spielt Calcium also eine besondere Rolle bei der Osteoporoseprophylaxe und bei Menschen, die mit Allergien Probleme haben, kann eine zusätzliche Substitution mit Calcium eine allergiehemmende Wirkung ausüben. Calcium wirkt hierbei stabilisierend auf die Zellmembranen des Körpers und Allergieleiden können so gelindert werden.
Ein erhöhter Bedarf an Calcium besteht weiter bei jungen Frauen, bei denen eine Schwangerschaft vorliegt, bzw. in der Stillzeit.
Eine generelle Zufuhrempfehlung ist auch beim Calcium etwas schwierig, da diese sehr von der Lebens- und allgemeinen Ernährungsweise des individuellen Menschen abhängig ist. Hinzu kommt, dass der menschliche Verdauungstrakt die Aufnahme dem jeweiligen Bedarf und der verfügbaren Menge anpasst. Die Empfehlungen sind daher nur als ungefähre Mengenangaben zu verstehen und diese lauten : (maximale Tagesdosis)
Säuglinge bis zum 4. Lebensmonat = 220mg
Säuglinge vom 4. bis 12. Lebensmonat = 400mg
Kinder vom 1. bis 4. Lebensjahr = 600mg
Kinder vom 4. bis 7. Lebensjahr = 700mg
Kinder vom 7. bis 10. Lebensjahr = 900mg
Kinder vom 10. bis 13. Lebensjahr = 1100mg
Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren = 1200mg
Erwachsene zwischen 19 und 50 Jahren = 1000mg
Menschen über 50 Jahre sollten wegen der generell abnehmenden Resorptionsfähigkeit des Körpers die empfohlene Tagesdosierung von 1000 wieder auf 1200mg erhöhen.
Ein Calciummangel ist leider gar nicht so selten zu beobachten, denn wer wenig frisches Gemüse und wenig Milchprodukte zu sich nimmt, kann in dieser Hinsicht als gefährdet gelten. Darüber hinaus werden unsere Speisen oft zu lange gekocht, wodurch größere Mengen Calcium über das Kochwasser verloren gehen können. Die Phosphate sind zwar auch Bestandteil unserer Knochen, doch zahlreiche Phosphate, die zusätzlich über die Nahrung aufgenommen werden, hemmen dann die Aufnahme von Calcium. Reichlich davon finden sich in Colagetränken, in Wurst, sowie im Schmelzkäse, in der Schokolade, in Nuss-Nougat-Creme und nicht zuletzt im Kakao. Auch kann ein Vitamin D-Mangel zu einem Mangel an Calcium beitragen, da eine ausreichende Versorgung mit diesem Vitamin die Aufnahme des Calciums erst ermöglicht.
Die Calciumausscheidung erfolgt auf dem üblichen Weg über Stuhl und Urin, wobei man noch anmerken sollte, dass eine zu hohe Aufnahme von Speisesalz, Kaffee und Alkohol die Calciumausscheidung erhöht. Auch kann tierisches Eiweiß für eine erhöhte Ausscheidung sorgen, da dieses eine große Menge an Aminosäuren enthält, in denen wiederum Schwefel enthalten ist. Dieser Schwefel bildet beim Stoffwechsel Säuren, die dann einen Calciumabbau in den Knochen begünstigen.
Wenn durch eine falsche Ernährungsweise ein Magnesiummangel vorliegt, kann im Zuge dieser Mangelerscheinung auch ein Calciummangel eintreten.
Die Anzeichen eines Calciummangels sind :
Krämpfe, Inkontinenz, trockene Haut, Ekzeme, Haarausfall; eine Brüchigkeit der Nägel und eine gestörte Zahnentwicklung. Ebenso eine Störung im Knochenaufbau, Durchfall und Verdauungs- und Herzrhythmusstörungen, Hypotonie und Herzinsuffizienz. Hält der Calciummangel über längere Zeit hinweg an, so können Psychosen auftreten und es kann zu Halluzinationen kommen. Bei Kindern sind Intelligenzdefekte möglich.
Bei einer sogenannten "Hyperkalzämie", also eines Überschusses an Calcium sind die Beschwerden u.U. ähnlicher Art, was z.B. die Herzrhythmusstörungen anbelangt - nur ist hierbei der Blutdruck allgemein erhöht; es besteht also eine Hypertonie. Zu einem Calciumüberschuss im Körper kann es kommen, wenn z.B. die Niere in ihrer Funktion gestört ist. Eine mangelhafte Aufnahme von Vitamin D kann ebenfalls den Hintergrund bilden. Eine erhöhte Abgabe von Calcium aus den Knochen muss hierbei als ein möglicher Faktor besonders benannt werden und in diesem Fall liegt auch stets ein möglicherweise krankheitsbedingter Befund zugrunde; so kann z.B. auch ein maligner Tumor die Ursache bilden.
Als Anzeichen einer Hyperkalzämie treten auf :
Starker Harndruck bei gleichzeitiger Abnahme des Harnvolumens, Gelenkbeschwerden, Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Schlafstörungen, Erbrechen, Darmbeschwerden, Depressionen und Psychosen. Die erwähnten Herzrhythmusstörungen bei gleichzeitigem Blutdruckanstieg, ständiges Durstgefühl trotz ausreichender Flüssigkeitsaufnahme und eventuell auch Anzeichen einer Arteriosklerose
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Calcium findet sich besonders in allen Hülsenfrüchten, in Milch und Milchprodukten (also Käse, Joghurt, usw.), im Lachs (!) und in Nüssen...
lg Thommy...
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