Hallo Tulma...
Dann will ich mal schauen, ob ich Deine Fragen beantworten kann...
Zitat:
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Wenn gleich Salz, bzw. Natriumchlorid, wie man jenes "weiße Gold" in seiner chemischen Form bezeichnet, bereits von Natur aus in unseren Nahrungsmitteln enthalten ist, ist es zugleich als Würzmittel aus der täglichen Küche kaum wegzudenken. Es reguliert zum Einen den Wasserhaushalt des menschlichen Organismus und bildet zum Anderen im Magen die für die Verdauung so wichtige Salzsäure. Somit ist es nicht falsch, Salz durchaus als lebensnotwenig zu bezeichnen, aber ein Zuviel an Salz verdirbt nicht nur den Geschmack der Speisen - es kann auch zu erheblichen Gesundheitsschäden führen; so z.B. zu Herz- und Nierenleiden, zu Ödemen, Bluthochdruck und zu Übergewicht. Der tägliche Bedarf eines erwachsenen Menschen liegt somit bei maximal nur 5 bis 6 Gramm !
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...den Text habe ich aus "Thommy's Gewürzparadies Teil 1" übernommen und als Einleitung ist das sicherlich schon mal verwendungsfähig..
Während der Schwangerschaft benötigt der Körper mehr Salz und das hängt u.a. mit dem Hormonhaushalt des weiblichen Organismus zusammen, von dem z.B. ja auch der Flüssigkeitsumsatz geregelt wird und hier greift halt Eines ins Andere über. Frauen mit einem niedrigem Blutdruck können bis zu 9 Gramm Salz pro Tag zu sich nehmen. Dies hilft u.a. den Blutdruck auf einem guten und stabilen Niveau zu halten. Überhaupt wird der Salzhaushalt im Körper - nicht nur beim weiblichen Teil der Bevölkerung - durch die Hormone gesteuert und stabil gehalten. Steigt der Salzanteil zu hoch an, erhöht sich die Flüssigkeitsausscheidung über die Nebennieren - gleichzeitig versucht der Organismus hier aber gegenzusteuern, indem er die Flüssigkeit in den Zellen zurückhält. Hierbei handelt es sich um einen recht komplex erscheinenden Vorgang und um nicht etwa missverstanden zu werden : Salz hat selbstverständlich keine diuresierende - also flüssigkeitsausscheidende Wirkung; der Organismus versucht auf diese Weise lediglich seine überschüssigen Salze loszuwerden. Gleichzeitig aber betreibt er Zellschutz, denn wenn die Zellen ihrer Flüssigkeit beraubt werden, gehen sie zwangsläufig zu Grunde. Um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen, wird instinktiv ein Durstgefühl ausgelöst und ein ständiger Überschuss an Salz schädigt auf diese Art und Weise u.a. die Nieren.
Aber auch zu wenig Salz ist schlecht für unseren Organismus, denn eine zu geringe Salzkonzentration stoppt u.a. jenes Durstgefühl und kann zur Austrocknung beitragen. Jenes Problem tritt häufig bei älteren Menschen auf, die aufgrund einer speziellen salzarmen Ernährungsweise auch kaum ein Durstgefühl verspüren und auf diese Weise dann regelrecht "Austrocknen".
Bei einem normalen und gesunden Organismus regelt dieser Hormonhaushalt also im Grunde die Salzaufnahme und sorgt für ein ausgeglichenes Verhältnis. Salz und besonders Kochsalz ist als Natriumchlorid eines der wichtigsten Mineralstoffe im menschlichen Organismus und neben seiner wichtigen Rolle im Wasserhaushalt benötigt der Körper Salz für seine Funktionen im Nervensystem, bei der verdauung und auch beim Knochenaufbau und nur Menschen mit massiven Bluthochdruckproblemen sollten bei der Aufnahme von Natriumchlorid Vorsicht walten lassen.
Woran man in dem Zusammenhang natürlich auch noch denken sollte, ist die Tatsache, dass wir mit der Nahrung sehr viele "versteckte Salze" zu uns nehmen, bei denen uns ihr Vorhandensein gar nicht auf Anhieb bewusst sein mag. Wer ganz bewusst auf das zusätzliche salzen verzichtet, wird sehr schnell die Feststellung machen, dass man auf diese "versteckten Salze" empfindlicher reagiert. So hat man z.B. mit einem Mal das Gefühl, dass bestimmte Fleisch-, bzw. Wurstsorten plötzlich salzig schmecken; Salz wird in der Fleischbearbeitung, bzw. in der Wurstherstellung gern als Konservierungsmittel eingesetzt...
...selbst Salat schmeckt mit einem Mal salzig, da Natriumchlorid als Mengenelement quasi überall in der Natur vorkommt.
Unbeabsichtigt zuviel Salz zu sich zu nehmen, ist aber im Grunde kaum möglich; die tödliche Dosis läge beim erwachsenen Menschen bei ungefähr 10 Esslöffeln reinem Kochsalz !
Alkohol liefert nach Fett die höchste Menge an Energie und für jedes Gramm sind ungefähr 7 Kcal. zu berechnen. Ein Liter Bier enthält ca. 470 kcal und eine Flasche Sekt (0,75 Liter) ca. 600 kcal. Zum Vergleich: Eine Tafel Schokolade liegt zwischen 550 und 600 Kcal.
Im Grunde aber ist das nicht die Antwort auf Deine Frage, denn Du hast selbstverständlich recht in Deiner Annahme, dass bei der Umwandlung von z.B. Traubenmost zu Wein die Anzahl der enthaltenen Kalorien nicht signifikant zunimmt. Traubensaft z.B. hat je 100ml die gleiche energetische Konzentration, wie Weißwein und es ist hierbei auch egal, ob dieser Wein nun trocken, also herb im Geschmack, oder eher lieblich, bzw. süßlich ist. Das Problem beim Alkohol ist seine Auswirkung auf den Energiestoffwechsel, denn Alkohol verlangsamt den Fettstoffwechsel des Körpers. Da Alkohol für den Körper in größeren Mengen ein Gift ist, wird der Alkohol mit Priorität abgebaut. Während dieser Zeit wird weniger Fett vom Körper verbraucht und mehr Fett im Fettgewebe eingelagert. Alkohol verdrängt also Fette und Kohlenhydrate aus der Energiebedarfsdeckung. Die Kalorien werden also nicht mehr, sondern die Verstoffwechselung im Körper verändert sich, wenn die Nährstoffe, bzw. die Kalorien mit Alkohol aufgenommen werden.
Hintergrund beim Schwarzbrot ist die sogenannte "Maillard-Reaktion", die bei der Herstellung desselben abläuft. Diese nach dem Chemiker Louis Camille Maillard benannte Reaktion beruht darauf, dass beim Röstvorgang Aminosäuren und Zucker unter der Hitzeeinwirkung beim Backen zu neuen Verbindungen umgewandelt werden. Pumpernickel z.B. bäckt mindestens 16 Stunden in geschlossenen Kästen und bei geringer Temperatur. Hierdurch verwandelt sich ein Teil der Stärke in Zucker, was dem Pumpernickel seinen leicht süßlichen Geschmack und die dunkle Färbung verleiht. Bei industriell hergestelltem Roggenvollkornbrot wird dieser Backvorgang in der Regel abgekürzt und die Dunkelfärbung sowie die süßliche Geschmacksnote zumindest teilweise durch Zuckerrüben- oder Karamellsirup erzeugt. Bei abgepacktem Brot müssen diese Zusätze deklariert werden. Es ist also nicht "vollkorniger" als Vollkornbrot, die es ja auch in heller Form gibt - es wird nur auf eine spezielle Art und Weise hergestellt...
So - dass dürfte Deine Fragen im Grunde beantworten...
lg Thommy...
