Hey, habe schon ein bisschen rumgesucht und bisher nichts weiter zu diesem Thema gefunden, aber da gibt's was was mich schon länger beschäftigt:
Ich greife doch immer sehr beherzt zum Salzstreuer oder auch zum Fondor (Salz + Geschmacksverstärker), weil mir dann alles noch ein bisschem besser schmeckt, besonders wenn man fettarm kocht. Meine Frage dann: Ist das schädlich für meinen Körper, oder hat man nur den "ungünstigen Nebeneffekt" das ich mehr Wasser binde? Das würde ich nämlich gar nicht soooo schlimm finden...
Hallo!
Erstmal ein Tipp: Wenn Du mehr Geschmack an Dienem Essen willst, versuch es mit Kräutern und sonstigen Gewürzen, aber nicht mit Salz. Thommy hat grad einen ausfürhlichen Beitrag dazu eingestellt im Forum, den empfehl ich Dir zur Lektüre.
Zum Salz:
Du belastest damit Deine Nieren, riskierst einen zu hohen Blutdruck, die Wassereinlagerungen können auf Dauer dem Körper (z.B. den Gelenken) schaden, Du behinderst das Abnehmen, das Du doch vor hast (warum bist Du sonst hier?), das mal auf die Schnelle.
Versuch zu reduzieren.
Lg,
Elisabeth
dem muß ich leider wiedersprechen...
der Wasser und Salzhaushalt im Körper wird geregelt durch das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System.
d.h. der juxtaglomerulärer Apparat der Niere reagiert auf blutdruckabfall oder zu niedrigem Na(salz) gehalt im Blut mit der Ausschüttung von Renin. Durch Renin wird Angiotensinogen in Angiotensin I umgewandelt, dies wiederum wird durch ACE zu Angiotensin II. Angiotensin II ist vasokonstriktorisch, d.h. gefäßverengend und erhöht dadurch den Blutdruck. Des weiteren führt Angiotensin II zur ausschüttung von Aldosteron aus der Nebennierenrinde welches die Rückresorption von Wasser und Salz in Der Niere erhöht.
Falls zu wissenschaftlich: wenn der Salzgehalt im Blut zu niedrig ist, wird durch Ausschüttung von Hormonen dafür gesorgt, das der Körper mehr Salz und Wasser aus dem Urin zurück gewinnt.
also: wenn auch nicht übertrieben heftig so doch bitte ausreichend salzen.
liebe grüße,
mai
Das ist durchaus richtig, eine gewisse Menge Salz benötigt der Körper.
Nur bezweifle ich, dass man es mit einer "normalen " Ernährung (ich nehme da supergesunde, salzarme etc. Kost aus) schafft, sich zu salzarm zu ernähren. Eher sorgen die alltägliche Nahrungsmittel udn dei Convenience- bis Fertigprodukte dafür, dass man auf der etwas zu sicheren Seite is(s)t.
Zwischen viel zu wenig Salz und immer gerne beherzt zum Salzstreuer greifen ist ein Unterschied.
die chemische Formel für Salz, also Natrium Chlorid, ist NaCI und nicht Na ...
Fast in jedem Lebensmittel befindet sich Salz ... angefangen von Brot über Käse, Wurst, Schinken etc etc ... bis hin zu Thunfisch in der Dose. Es ist die einfachste Art, Lebensmittel haltbar zu machen - alleine dadurch haben wir schon einen gewissen Überschuss ... da brauchen wir nicht noch extra nachsalzen ... noch dazu sind die industriellen Salze - ich denke da beispielsweise an Käsereisalze - extremst aggressiv - dem gängigen Kochsalz wurde, ähnlich wie bei Mehl, alles entzogen, was gesund ist - überzogen dargestellt -
es ist irrsinnig viel aus Kochsalz ... alleine das ganze Plastik etc ... ein riesen Industriezweig. Das "ursprüngliche" Salz ist eigentlich rosa und enthält alle Mineralien aus denen auch der menschliche Körper besteht ... die Industrie entzieht diese Mineralien und übrig bleibt das aggressive NaCI ... und das sollte möglichst sehr sehr sparsam verwendet werden ...
Es wurde hier schon erwähnt, Kräuter enthalten auch viele von den wichtigen Mineralien und ersetzen damit den Geschmack von Salz sehr gut ... und sind außerdem noch gesund
@ Tiponi, Deine Korrektur ist richtig, Kochsalz ist nicht Natrium, sondern Natriumchlorid. Aber die Abkürzung lautet NaCl, nicht NaCI
*lach* stimmt ... und ich hab mir noch gedacht: Irgendwas stimmt da nicht
In so Würfeln hast Du zusätzlich zu Salz noch jede Menge anderer netter Dinge, wie z.B. Zucker, Geschmacksverstärker, Karamell, gehärtetes Pflanzenfett etc ... da ist Kochsalz solo gesünder
ist zwar richtig, das "salz" bevor man zu sich genommen hat NaCl ist, allerdings löst es sich in seine bestandteile Na und Cl. dabei ist der hier für diskusionen sorgende angeblich ödeme verursachende teil eben nur das natrium.
und: da wir uns ja alle so gesund und ausgeglichen ernähren sind fertigprodukte hier doch wirklich nicht das thema, oder?
und wer sich ein bissel mit biochemie und nephrologie beschäftigt hat, weiß was osmose ist.
und wer als hebamme und ernährungsberaterin sein geld verdient weiß wie ödeme zu behandeln sin.
lg,
mai
Eben, Na ist ein Bestandteil von Salz und nicht das Salz selbst ... nichts anderes steht dort ...
Selbst Ärzte müssen erst untersuchen, dann die Diagnose stellen und können meist keine Ferndiagnose stellen - das wäre unseriös ... wie könnte dann eine Hebamme aus der Ferne diagnostizieren bzw seit wann tun selbige sowas????...????
Ödeme gehören durch einen Arzt abgeklärt, weil man sie oft NICHT mit Ernährungsanpassungen in den Griff bekommen kann
Das ist doch völlig am Thema vorbei auch noch ... hier geht es darum, ob viel Salz dem Organismus schaden kann, das kann man auch ohne pseudo-wissenschaftliche Ausschweifungen beantworten und die Antwort ist uneingeschränkt und de facto: JA!