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  1. #1
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    (dringend!!) Von Kalorienzählen abgeraten - was jetzt?

    Hallo Leute! (:


    Ich hab mich heute hier angemeldet, weil ich unbedingt einen Rat von euch brauche!
    Nach jahrelangen erfolglosen Diätversuchen (Schlank im Schlaf, Weight Watchers, Kalorienzählen, usw) habe ich mich jetzt endlich mal dazu entschlossen, mir professionelle Hilfe zu suchen; Also bin ich zu einer Ernährungsberaterin gegangen, die mich dann gewogen, Fettanteil berechnet hat usw und mir dann, nachdem sie meine Ernährungstagebücher gelesen hat, 'nur' empfohlen hat, so zu essen wie immer - einzige Regel: die Süßigkeiten auf max. eine Portion/Tag reduzieren und 1-2x/Woche Joggen zu gehen - und ja keine Kalorien zählen, da sie davon nicht viel hält.

    An dem Tag, als ich bei dieser Ernährungsberatung war (das war Anfang August), habe ich 67,4kg gewogen. Die Dame meinte zu mir, wenn ich ihre oben genannten Ratschläge befolgen würde, würde ich bis Anfang September auf ein Gewicht von 65kg kommen.
    Jetzt habe ich mich gestern mal bei mir zuhause gewogen aus Neugierde und da hat die Wage 67,2kg angezeigt! D.h. ich hab innerhalb von zwei Wochen nur 200g abgenommen! :O
    Übernächste Woche ist schon September und ich frage mich, wie ich bis dahin auf 65kg kommen soll!?
    Ich hab mich genau an ihre Tipps gehalten, aber irgendwie scheint das ja nicht so viel gebracht zu haben... Habt ihr vielleicht irgendeinen Rat für mich? Mache ich irgendetwas falsch?

    Danke schon mal im Voraus für eure Antworten!!


    Liebe Grüße,
    Miriam

  2. #2
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    Hihi, Du hast immer noch nicht aufgeklärt, ob die Werte von zwei verschiedenen Waagen kommen (Anfang August von der Waage der Ernährungsberaterin und jetzt von Deiner eigenen zu Hause) oder ob Du die 67,4 auch auf Deiner eigenen Waage hattest ... Die Frage hatte ich ja schon in Deinem Vorstellungsthread gestellt.
    Sonst vergleichen wir hier nämlich Äpfel mit Birnen, und am Ende hast Du in Wirklichkeit schon zwei Kilo abgenommen und weißt es nur nicht, und alles ist in schönster Ordnung ...

    Aber gehen wir mal davon aus, daß auch Deine Waage zu Hause 67,4 gezeigt und Du somit wirklich fast nichts abgenommen hast. Dann wäre noch interessant, wie lange Du joggst (1-2mal die Woche ist nicht viel - wenn das jetzt z. B. jeweils nur 20 Minuten wären, hätte das kaum einen nennenswerten Effekt), was Du sonst noch an Alltagsbewegung hast und inwieweit Du diese schon gesteigert hast.

    Ich habe auch ohne Kalorienzählen abgenommen und "nur" mein Sportprogramm umgestellt, das allerdings gründlich (Krafttraining und HIIT zusätzlich zum Ausdauersport, den ich vorher schon hatte). Damit habe ich in knapp vier Monaten ca. 12 kg abgenommen. Es geht also durchaus, und ich finde diesen Weg fast immer sinnvoller, als sich beim Essen stark einzuschränken - wenn ich allein durch Kalorienreduktion in dem Tempo hätte abnehmen wollen, dann hätte ich schon unterm Grundumsatz essen müssen und wäre mit der Kalorienzahl in einem Bereich gewesen, wo es sehr schwer bis unmöglich ist, Nährstoffmängel zu vermeiden.

    Aber Du bist eben auch nicht so schwer, daß Du mit Joggen in kurzer Zeit sehr viele Kalorien verbrennen könntest. Und 1-2mal pro Woche ist auch zu wenig, um wirklich Kondition aufzubauen, insofern ist klar, daß das nicht so viel bewirkt.
    Vielleicht versuchst Du mal, mehr Sport einzubauen? Ich empfehle gern die Trainingsvideos von Fitness Blender, weil es da für jedes Fitnesslevel was gibt. Z. B. für den Einstieg die neueste 5 Day Challenge - Strong and Lean (die Links zu den folgenden Tagen und zu weiteren Challenges stehen unter dem Kommentartext). Zumal Du ja nicht so stark übergewichtig bist, daß erst mal alles egal ist, "Hauptsache, das Gewicht geht runter", sondern Du bist nur knapp über Normalgewicht und willst dann sicher am Ende Deiner Abnahme auch eine gute Figur haben. Das kommt nicht von allein durch "weniger essen", dafür muß man schon was tun.
    Das Schöne ist, mit solchen Trainigsvideos kann man bereits in wenigen Wochen deutliche Erfolge sehen, auch ohne daß das Gewicht rasend schnell runtergeht (was ja in Deiner Gewichtsklasse eher nicht passieren wird, wenn Du Dich nicht gerade mit einer Crashdiät quälst).
    Schau mal rein, es lohnt sich.

    Edit: Ich hab ja erst nen Schreck gekriegt, als ich las "(dringend!!) Von Kalorienzählen abgeraten" - hab das "dringend" auf "abgeraten" bezogen, und Leute, denen man dringend vom Kalorienzählen abrät, sind in der Regel Eßgestörte (hauptsächlich Magersüchtige), die nicht wieder in die Zwanghaftigkeit reinrutschen sollen ...
    Aber Du meintest wohl eher, Deine Frage ist "dringend!!", und die Ernährungsberaterin findet Kalorienzählen allgemein nicht so gut.

    Edit 2: Was Du so ißt, wäre natürlich auch noch interessant. In Deinem Fall eben nicht mit Gramm- und Kalorienzahlen, aber einfach mal allgemein, ob da vielleicht was verbesserungswürdig ist. Gut, die Ernährungsberaterin hat gesagt, das ist ok so - aber die hat auch gesagt, nach ihren Vorgaben würdest Du abnehmen, und das scheint ja nicht zu passieren.
    Geändert von Fenja74 (22.08.2016 um 08:24 Uhr)
    Im Gedenken an meinen inneren
    Schweinehund

    Erschlagen von einer Kettlebell im Frühjahr 2013. Die Beisetzung erfolgte in aller Stille. Niemand wird ihn vermissen. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.


  3. #3
    Liska Gast
    Hi, Ferndiagnosen sind immer so eine Sache, da man
    hier nur nach dem beurteilen kann, was du selbst
    preisgibst. Schreib doch mal auf, was du tagsüber
    so isst; denn ohne darüber einen Überblick zu haben,
    wird dir wohl keiner hilfreich sein können.

    Liebe Grüße von Liska

  4. #4
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    Also ich finde den Rat der Ernährungsberaterin furchtbar. Warum solltest du etwas tun bzw nicht tun, weil SIE nichts davon hält? Im Übrigen stellt sich die Frage, wie professionell diese Hilfe wirklich ist. Denn jeder darf Ernährungsberater sein und sehr viele Ecken da an bzw. sind mit dem ersten Berater noch nicht zufrieden.

    Wenn du Kalorienzählen nicht magst, dann ist das wunderbar und wenn du auf gesunde und ausgewogene (teils dann aber auch kalorienarme) Ernährung achtest, sollte das natürlich auch klappen, zumindest wenn du ein Gefühl dafür hast, wie viel Kalorien in so einem Essen steckt. Denn ob man sie zählt oder nicht, da sind sie ja trotzdem.

    Ansonsten stimme ich Fenja zu, von 1 bis zweimal die Woche Laufen würdest du niemals 500g oder mehr pro Woche abnehmen. Wenn du dich auch sonst viel bewegst und wirklich keine Ausrutscher beim Essen hast vllt 500g in 2 bis 3 Wochen.


    Ich denke, dass es einfach sehr schnell von Defizit zu "doch höhere Kalorienaufnahme und zu hoch geschätzter Verbrauch" wechseln kann. Ich denke aber, da "wird schon passen" nicht gut geklappt hast du entweder mehr auf das Essen achten musst oder mehr Sport machen musst (bei gleichzeitig nicht mehr Essen)
    1.Ziel: BMI unter 40 18.10.14 | 2.Ziel: unter 110: 15.11.14 | 3.Ziel: unter 100: 21.03.15 | 4.Ziel: unter 95: 13.06.15 | 5.Ziel: unter 90: 22.08.15
    6.Ziel: unter 85: 14.11.15 | 7.Ziel: unter 80: 23.01.16
    | 8.Ziel: unter 75: 09.04.16 | 9.Ziel: unter 70: 14.07.16

  5. #5
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    Für mich stellt sich gerade die Frage, weie aussagekräftig diese beiden Wiegeergebnisse überhaupt sind.

    Mein Gewicht geht in der zweiten Zyklushälfte gerne mal zwei Kilo rauf. Da ich mich ohnehin schon im Normalgewichtsbereich bewege (und die wiegst ja nun auch keine Tonne), macht es vor meiner Periode aufgrund von Wassereinlagerungen oftmals den Anschein, als hätte ich überhaupt nicht abgenommen beziehungsweise sogar zugenommen. Wenige Tage später stelle ich dann fest, dass ich im Vergleich zum Vormonat doch ein Kilo verloren habe.

    Mir hilft das Kalorienzählen hier übrigens sogar sehr gut, weil ich schwarz auf weiß sehen kann, ob ich im Defizit war und wie hoch dieses gewesen ist. Die Zahl auf der Waage allein spielt eine immer geringere Rolle für mich. Sie ist maximal ein Indiz, aber ich betrachte dann auch lieber die Werte, die ich zu ähnlichen Zeitpunkten im Zyklus innerhalb eines Monats gemessen habe.

    Fazit: Für mich wären zwei Ergebnisse im Abstand von zwei Wochen total unbrauchbar.

    Warum nun vom Kalorienzählen grundsätzlich abgeraten wird, weiß ich auch nicht und finde es auch etwas fragwürdig. Jede funktionierende (gesunde) Methode, ist eine gute Methode. Und wie hier ja schon geschrieben wurde: Wenn zwei Schokoriegel weggelassen werden sollen, ist das auch nichts anderes, als zu einer Kalorienreduktion zu raten. Ob ich das nun aufschreibe und dann in absoluten Zahlen weiß, dass ich 458 KCal eingespart habe und ein anderer eben nur eine diffuse Ersparnis "erwirtschaftet" bleibt im Ergebnis dasselbe. Mir hat das Zählen jedenfalls geholfen - auch in Hinblick auf die Zusammensetzung meiner Nahrung - und gerade den "Aber-ich-esse-kaum-etwas-und-nehme-trotzdem-nicht-ab-Menschen" kann es die Augen öffnen.

    Wenn du laut Ernährungsberaterin abnehmen müsstest (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass sie rechnen kann...), es aber nicht passiert, liegt jedenfalls irgendwo ein Fehler. Entweder wird deine Aktivität überschätzt, deine Kalorienaufnahme unterschätzt, die Ernährungsberaterin ist keine Koryphäe auf ihrem Gebiet oder es sind Messfehler bzw. normale Schwankungen (s.o.).
    Arbeitet man dann diese potentiellen Fehlerquellen ab, kommt man wahrscheinlich trotzdem irgendwann an den Punkt, wo man wenigstens mal für eine gewisse Zeit genau dokumentieren sollte, was man zu sich nimmt. Eine halbe Tüte Nüsse, ein Bierchen, ne große Portion Grillsauce, der tägliche Latte Macciato, das Öl zum Anbraten... Alles Dinge, die man gern verdrängt, aber im Normalgewichtsbereich über Abnahme oder Stillstand entscheiden können.

  6. #6
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    Wow, erstmal vielen Dank für eure ausführlichen Antworten!!

    Also, zunächst die allerwichtigste Frage : es sind zwei verschiedene Waagen (bei meiner Ernährungsberaterin im Büro und bei mir zuhause).

    Und meine Ernährungsberaterin hat mir deshalb vom Kalorienzählen abgeraten, weil sie meinte, dass ich das nicht sehr lang durchhalten werde und ich mir ohne das Zählen eben leichter tue. Allerdings kann ich privat natürlich trotzdem die Kalorien zählen, rein theoretisch, falls die nächsten Wochen immer noch nichts vorangeht.

    Dann zu dem Joggen - die Dame hat mir erklärt, ich solle erstmal langsam anfangen, da ich davor nie Sport gemacht habe und ich nicht gleich von 0 auf 100 gehen soll. Deshalb jogge ich derzeit 30-40min zweimal pro Woche, allerdings würde ich gerne 1x Joggen gehen und 2x Workouts machen, darauf hätte ich mehr Lust, aber das muss ich wohl noch mit ihr abklären...

    Und tagsüber esse ich leider sehr unterschiedlich, da ich Gesundheits-und Krankenpflegerin bin und durch den Schichtdienst ist das mit dem regelmäßigen Mahlzeiten dann immer so ne Sache^^
    Aber im Frühdienst (6.30-15.00) esse ich ungefähr so:
    5.45: 1 Banane + fettarmer Joghurt + 1EL Haferflocken
    11.00: 1 Semmel + fettreduzierter Frischkäse + 4 Sch. Lachsschinken + Marmelade + Gurke + 1 Apfel
    15.30: 2 Sch. VK-Toast + fettreduzierte Butter + 2 Sch. fettarmer Käse +
    fettreduzierter Frischkäse + 1 Sch. gekochter Schinken + Karotten
    19.00: 80g Wildreis + TK-Gemüse + 1 Zanderfilet // Putengyros + Salat + 2 Sch. VK-Toast // Reis-Gemüse-Garnelen-Pfanne // ...
    Trinkmenge ca. 2-2,5l Wasser, Kaffee, Tee.
    Spätdienst (12.45-21.30):
    09.30: Müsli (1 Banane + Haferflocken + Früchtemüsli + Milch 1,5%)
    12.00: 2 Sch. VK-Toast (mit ähnlichem Belag wie bei Frühdienst)
    17.00: 1 Semmel +
    fettreduzierter Frischkäse + 4 Sch. Lachsschinken + Gurke
    21.45: Tomate-Mozzarella-Salat
    Trinkmenge wie beim Frühdienst.
    ... Bin gespannt, was ihr zu den Mahlzeiten sagt. Ich kann mir nur fast nicht vorstellen, weniger zu essen, weil ich durch den Beruf während der ganzen Schicht in Bewegung bin und dann natürlich ordentlich Hunger hab :/ Und ehrlichgesagt fällt es mir an meinen Arbeitstagen auch immer deutlich schwerer, mich noch zum Sport aufzuraffen... aber ich geb mein Bestes! will ja schließlich abnehmen

    Also ich freue mich auf eure Beiträge + Tipps!!! (:
    Liebe Grüße,
    Miriam

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