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  1. #7
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    Ich mache gerade "Vegan for fit" und esse seit genau einem Monat keine Süßigkeiten mehr, da ich im Moment unter anderem komplett auf Zucker, Weißmehl und Fertigprodukte verzichte. Zwar sind in dem "Vegan for fit"-Buch auch Rezepte für Pralinen, Eis, Haselnussaufstrich und Schokolade (Agavendicksaft statt Zucker), aber bisher hatte ich keine Lust mir etwas davon zuzubereiten. Der Heißhunger auf Süßes ist bei mir komplett verschwunden und ich vermisse nichts. Und das, obwohl ich zuvor auch sehr gerne und oft auch ungebremst Süßes gegessen habe. Es stört mich auch überhaupt nicht, dass bei uns zu hause durch meinen Freund viele Süßigkeiten, Schokolade und Kekse rumliegen. Ich komme gar nicht mehr auf die Idee davon zu naschen. Das erstaunt mich selbst, denn früher hätte ich nicht widerstehen können.

    Da ich weiterhin vegan bleiben möchte und auch größtenteils auf Fertigprodukte verzichten will, hoffe ich, dass es in etwa so bleibt. Zumindest kann ich mir im normalen Supermarkt nicht einfach so irgendetwas in den Wagen packen oder von dem mitnaschen, was mein Freund kauft. Dieses 'Tabu' empfinde ich als Erleichterung. Die Frage stellt sich einfach gar nicht mehr.
    Komplett verzichten werde ich aber bestimmt nicht. Zum Geburtstag werde ich vegane Kuchen/Torten backen (habe schon ein tolles Backbuch geschenkt bekommen), und wenn mir jemand vegane Pralinen oder Schokolade schenkt, sage ich sicher auch nicht nein. In meinem normalen Alltag will ich den Süßkram aber erstmal nicht mehr haben.
    Geändert von Marie77 (01.08.2013 um 19:31 Uhr)

  2. #8
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    kann das Problem voll nachvollziehen, ich kaufte für besuch immer nen ganzen schrank voll süßkram, Chips, schokolade, kekse und was man halt alles kauft, und lustiger weise war der schrank bevor der besuch kam schon immer leer gefressen

    dann kaufte ich eine zeit lang nix an süßkram usw, aber dachte wieder rum an den eigenen willen und die Disziplin die man sich selber bei bringen sollte , also inzwischen ist der schrank wieder voll allerdings rühre ich nix an weil ich es geschafft habe süßen zu wiederstehn (gegen sich selbst kämpfen)

  3. #9
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    Achso, ich habe deine Fragen ja gar nicht beantwortet, Higgins... Obwohl es bei erst ein Monat ist, mache ich das mal:

    Zitat Zitat von Higgins Beitrag anzeigen
    Mich würden dazu einfach mal ein paar Erfahrungswerte interessieren (so es diese denn gibt ). Hat das jemand mal über Wochen und Monate ausprobiert oder sogar bis heute beibehalten? Welchen Einfluss hatte das aufs Gewicht? Wie lange hat der Entzug gedauert? Wie seid ihr damit umgegangen wenn euch doch mal die Gelüste gepackt haben? Habt/Hattet ihr den Eindruck, dass euch dadurch ein Stück Lebensqualität verloren geht?
    - ja, jetzt seit dem 01.07. und früher schon mal für ca. 2 Jahre
    - Seit dem 08.07.13 (da habe ich mich zum ersten Mal gewogen) - 5,4 Kg. Aber nicht nur Verzicht auf Süßigkeiten, sondern auch auf tierische Produkte, Weißmehl usw.)
    - Wenige Tage Entzug, kaum Verlangen, inzwischen gar nicht mehr
    - Nein, gar nicht. Im Moment empfinde ich es viel mehr als Gewinn denn als Verlust oder Verzicht. Ich fühle mich super damit und vermisse nichts.
    Geändert von Marie77 (01.08.2013 um 20:48 Uhr)

  4. #10
    Higgins Gast
    Danke für eure Glückwünsche..

    Hm, also was ich insgesamt aus euren Berichten rauslese ist, dass man es wirklich wollen muss, die Lust auf Süßes nach einer Weile verschwindet wenn man es konsequent durchzieht und man sich nichts verbieten darf, also man im Prinzip hinter seiner Entscheidung stehen sollte.

    Es ist jetzt auch nicht so dass ich mein Leben lang auf Süßes verzichten will (das kann und will ich gar nicht ), aber ich dachte halt, wenn man seine Geschmacksknospen ein paar Wochen entwöhnt, dass die Annäherung an das Thema Mäßigung dann vielleicht etwas leichter fällt.

    Allerdings wird mir durch eure Posts wieder bewusst, dass eher der Umgang mit den Süßigkeiten das Problem ist und nicht die Süßigkeiten selber .

    @ Lilocross

    Ich kenne McKenna und habe schon mehrmals versucht das Problem mit ihm in den Griff zu bekommen. So bizarr es klingt, aber gegen die „Angst zu verhungern und nicht genug zu essen zu bekommen“ kann selbst er nichts ausrichten. Denn dieser Drang zu viel zu essen bezieht sich bei mir nicht nur auf Süßes, sondern auf fast alle Mahlzeiten. Nur schlagen Schokolade & Co. eben extrem aufs Kalorienkonto, deshalb wollte ich für den Anfang dort ansetzen. Dazu kommt noch, dass auch ich ein ausgeprägtes Schwarz-Weiß-Denken habe. Mich würde wirklich interessieren wie genau du mit McKenna daran gearbeitet hast. Vielleicht kann ich mir da was abschauen.

    @Marie77

    Das Tabu als Erleichterung zu empfinden kann ich total verstehen. So ging es mir gestern auch, obwohl ich aufgrund des Entzuges (und es war erst der 4. Tag ) fast die Wände hochgegangen bin.

    Lg Higgins

  5. #11
    Cherrelle Gast
    Also ich verzichte nicht auf Schokolade, da würde ich wahnsinnig werden, ich bin definitiv süchtig!

    Ich teile mir das aber so ein, dass es in meinen Kalorienrahmen passt. Mit anderen Süßigkeiten habe ich das Problem nicht, aber wenn ich Lust auf Schokolade habe, vergeht die nicht einfach so wieder, erst wenn ich welche gegessen habe lässt es nach.

    Da ich mich aber nicht selbst kasteien will, gebe ich der Lust nach, in einem gewissen Rahmen.
    Dass man nicht aufhört, bevor die Tafel leer ist kenne ich aber auch zu gut, da muss man sich selbst überlisten, z.B. nur einen Riegel abbrechen und den Rest sofort wieder wegpacken. Diesen einen Riegel langsam genießen und danach etwas machen, was einen ablenkt. Klappt bei mir auch nicht immer, hat aber schon etwas geholfen.

  6. #12
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    Hab einmal in der "Fastenzeit" 40 Tage auf Süßigkeiten verzichtet. Am Anfang war es schwer, irgendwann fiel es mir dann leicht, aber als dann endlich Ostern war, habe ich mich erstmal gründlich mit Schokolade überfressen. Gewichtsmäßig hat es kaum was gebracht, außer der österliche Schokorausch, der hat die Waage wieder nach oben gehen lassen

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich mich gesund und ausgewogen ernähre und "achtsam" und nach Hunger-/Sattgefühl esse, durchaus mit kleinen Portionen an Süßigkeiten auskomme. Insbesondere wenn man darauf achtet, dass man Süßigkeiten sehr gut zerkaut und sich auf den Geschmack konzentriert, vergeht einem die Lust recht schnell drauf, da vieles davon gar nicht auf genussvolles Essen ausgelegt ist (z.B. die ganzen Nestle Süßigkeiten ) und somit gar nicht mehr so toll schmeckt, wenn man mal genau auf den Geschmack, die Konsistenz und Co achtet.

    Mittlerweile halte ich nichts von Verboten, da sie bei mir nur Gelüste schüren und meine Gedanken dann viel zu sehr um die verbotenen Lebensmittel kreisen. Wenn alles erlaubt ist, funktioniert es besser.
    Fit und schlank bis zum 30. Geburtstag!

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