Hab jetzt vor kurzem mit einer Dame im Fitnessstudio geredet, die mir erzählte das hauptsächlich Ernährung wichtig ist, also Sport kann man nebenbei machen, muss man aber nicht. Also zur Gewichtsabnahme.
Sie meinte, ich soll tagsüber Essen auf was ich Lust habe ( weil ich eh nicht stark übergewichtig sei ) nur aufpassen, das ich Abends nach dem Mittag keine Kohlenhydrate zu mir nehmen soll. Am besten Gemüse mit Magerquark Dipp, wenn ich noch hunger hab.
Stimmt das? Ich dachte immer Sport wäre unentbehrlich ! Gehe jetzt fleißig 3 mal die Woche, oder auch mal mehr.
Und das ich tagsüber alles in mich reinstopfen darf, weiß nich .. ich weiß nicht ob mich das rettet Abends Gemüse zu essen wenn ich davor 'ne Pizza und n Döner hatte.
Ich dachte Sport wäre immer genau so wichtig, so 50%, 50%. Dachte man muss sich gut Ernähren ( Hab meine Ernährung umgestellt, zähle aber keine Kalorien. ) UND regelmäßig Sport treiben. Hab so auf den Sport gehofft .. da mir das doch leichter fällt als mal Schokolade wegzulassen ..
Das hört sich für mich sehr vage an. Ich merke es vor allem im Winter: Ich kann noch so gut auf meine Ernährung achten, aber ohne meine täglichen Jogging-Einheiten geht das Gewicht so gut wie gar nicht weiter runter. Deshalb freu ich mich schon sehr auf den Frühling, dann geht's wieder los!
Das mit dem "tagsüber alles essen" ist meiner Meinung nach auch totaler Quatsch. Wie du schon sagtest, was bringt dir abends Gemüse mit Dip, wenn du dich davor mit Kalorien ohne Ende vollgehauen hast?
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich meine ersten 20kg (nicht mit im Ticker) ausschließlich mit sportlicher Betätigung verloren habe. In was für einem prozentualen Verhältnis nun Ernährung und Sport bei erhoffter Abnahme stehen, wage ich nicht genau einzuschätzen. Aber bedenke, dass Sport einfach langfristig was für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden tut und nicht bloß ein Mittel zum Zweck ist. Außerdem ist der ästhetische Effekt von Sport natürlich riesig, schau dir mal deine Oberschenkel an, wenn du mehrere Monate hindurch regelmäßig Sport getrieben hast.
Mit meiner derzeitigen Kombination von ca. 5 Stunden Sport die Woche und Essen zwischen Grund- und Gesamtumsatz habe ich jedenfalls prima abgenommen - den Blödsinn mit Verzicht auf Kohlenhydraten am Abend kannst du getrost vergessen! Das was zählt, ist deine Kalorienbilanz, nur auf sie kommt es an. Ich bin z.B. eine große Freundin von großen Pasta-Tellern am Abend, meiner Abnahme geschadet hat das nie, das kann ich dir versichern
Ich hatte mal irgendwann meine Kalorienbilanz ausgerechnet, hier auf einer Tabelle. Aber es kommen ja zwei Werte raus, Grund und Gesamtumsatz. Wie kann ich denn daraus die Mitte finden? Ich glaube bei mir warens 2100 Kalorien, bin mir aber nichtmehr sicher ..
Du willst wissen, wie du die Mitte zwischen zwei Werten ausrechnest? Ich hoffe, die Frage ist nicht so gemeint, wie ich sie verstanden hab, denn ansonsten müsste ich dich in die 5. Klasse Mathe Unterricht schicken.
Du kannst in die Tabelle deine Daten eingeben (Größe, Gewicht, Alter), die Tabelle sagt dir dann deinen Grundumsatz. Das ist das, was dein Körper ohne Bewegung verbraucht, also in absoluter Ruhe (sitzen, liegen). Diese Energie benötigt dein Körper, um sich selbst am Leben zu erhalten. Dein Herz muss ja schließlich schlagen, deine Körpertemperatur gehalten werden usw.
Zusätzlich dazu bewegst du dich ja jeden Tag, je nach Art der täglichen Arbeit rechnet man zum Grundumsatz noch einen PAL-Faktor dazu.
Dann hast du also zwei Werte, bei mir sind das z.B. GU 1512 und GesU 2200. Die Mitte zwischen den beiden Werten sind 1856 und genau die esse ich täglich.
Den Mittelwert rechnest du aus, indem du beide Werte addierst und durch 2 teilst. (da wären wir wieder in der 5. Klasse Mathe Unterricht).
Ahha danke nene so meinte ich das nicht ganz, hab das kaufmännische Fachabi dann doch geschafft mit meinem Wissen.
Ne ich meine nur ich hätte gelesen .. das man nicht genau die Mitte nimmt, sondern irgendwie vom Gesamtumsatz einfach 200 Kalorien oder so weniger und soviel soll man dann essen.
Ahha danke nene so meinte ich das nicht ganz, hab das kaufmännische Fachabi dann doch geschafft mit meinem Wissen.
Ne ich meine nur ich hätte gelesen .. das man nicht genau die Mitte nimmt, sondern irgendwie vom Gesamtumsatz einfach 200 Kalorien oder so weniger und soviel soll man dann essen.
Aber ok, man nimmt genau die Mitte.
Genauso ist es! Versuche es mal 4 Wochen damit, ohne dich täglich auf die Waage zu stellen. Die Kilos purzeln zwar langsamer als mit manch einer unvernünftigen Hausruck-Methode, dafür aber dauerhaft
Hmm... also ansich kann man durchaus auch ohne Sport abnehmen. Ich hab von meinen bisher knapp 40kg, bestimmt 25-30kg abgenommen weil ich einfach weniger gegessen hab (hatte damals allerdings eine trennung als hintergrund und nicht das abnehmen ansich).
Sport habe ich erst vor einem Jahr angefangen aber da meine Ernährung nicht so prall war, damit das Gewicht nur gehalten. Man merkt natürlich, dass sich der Körper durch Sport verändert und ich finds auch wichtig aber grundsätzlich notwendig ist er nicht.
Sicherlich geht es aber mit Sport schneller und man kann mehr essen
Ich halte zwar nix von diesen Prozentsätzen, aber ich würde tendenziell der Aussage zustimmen, dass es die Ernährung ist, von der die Abnahme hauptsächlich abhängt.
Man kann schließlich auch täglich 2 Stunden Laufen gehen und trotzdem nicht abnehmen, wenn man sich nicht im Kaloriendefizit befindet.
Lässt man die Ernährung schleifen, ist auch der Sport - abnehmtechnisch - für die Katz.
Die Idee mit den Nahrungsmitteln und der Uhrzeit hält sich hartnäckig und auch das SiS-Prinzip, auf das viele schwören, beruht ja darauf... Ich kann dazu nix sagen. Ob es da aussagekräftige Studien zu gibt, in der einzig der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme variiert und der Effekt gemessen wurde, weiß ich nicht - und das wäre ja nötig, um das annähernd zu belegen.
ich könnte mir vorstellen dass es einfach invididuell ist, wieviel Prozent sport und wieviel ernährung ausmachen
ganz einfach: hat man schon nen relativ aktiven Tag, isst nur zu viel, dann ists mehr die ernährung, die ausschlaggebend ist
ist man aber ne couchpotato und ernährt sich vielleicht garnicht mal soooooo schlecht, nimmt zusätzlich aber grundsätzlich für jede Strecke Auto, Rolltreppe etc, dann ists primär die mangelnde Bewegung, die fehlenden Muskeln, die am übergewicht beteiligt sind
Ist man Stress- und Frustesser, dann würd ich auch dem Sport eine größere Gewichtung geben (da Sport stress abbaut, und man sich seine Endorphine ebenso eher dadurch verdient, als durch was deftiges oder süßes)
Denke da muss einfach jeder seinen Tagesablauf und seine eigenen Emotionen/Essverhalten beobachten und gucken, wie man wann reagiert.
Alleine durch weniger Essen könnte ich nicht abnehmen, mir fehlt die Disziplin dazu. Zudem gibt es Tage da geh ich nicht aus dem Haus, wenn ich nicht unbedingt muss. An solchen Tagen sollte ich zumindestens nen kleinen Spaziergang machen, da merkt man schon wie der Stoffwechsel ans laufen kommt.
Und klar: je weniger man sich bewegt, desto weniger Muskeln hat man eigentlich, die im Ruhezustand auch noch was verbrennen. Ich find sogar: je weniger "Fit" man ist, desto weniger bewegt man sich dann auch freiwillig.
Je schwerfälliger die Bewegungen sind, desto weniger Lust hat man drauf. Ist man Fit, merkt man garnicht mehr dass man sich bewegt.