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Zitat von essence
da das gefühl positiv ist, hätten wir es natürlich gerne wieder, so dass wir, wenn auch nur unterbewusst, dann gerne weiterhin mehr essen würden!
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Das ist ein sehr guter Punkt; es hat definitiv etwas mit der Psyche zu tun.
Wenn man das weiterdenkt, könnte man vielleicht sogar Vergleiche zu Alkoholikern ziehen: Einmal wieder ein Glas gekippt und schon schlägt die Sucht wieder zu. Naja, gut, essen muss man jeden Tag, daher passt es nicht so ganz.
Aber so richtig dieses "Zufriedenheitsgefühl", dieses Gefühl *wirklich* satt zu sein, dazu muss ich schon sehr viel essen. Und es kann gut sein, dass die Psyche/ "das Suchtgedächtnis" dann dieses Gefühl am nächsten Tag wieder erleben will. Und wie man bei einer Droge die Dosis steigern muss, reicht dann eine Tafel Schokolade schon nicht mehr für dieses tolle Gefühl.
Oh ja, ich glaube in gewissem Sinne ist Essen schon mit Drogen vergleichbar. Ich glaube das ist der eigentliche Grund, wieso so viele Leute dick sind. Weil Essen einem auch irgendwie einen Kick verschafft, besonders Ungesundes, Zuckriges. Weil es Energie gibt, weil es Frust lindert, weil man sich danach tatsächlich besser fühlt (trotz Gewissensbissen).
Darum ist es auch so schwierig, sich nur gesund zu ernähren. Von Magerquark, Pute, und Salat mag man zwar satt werden, aber so richtig wohlig zufrieden??
Und wie ist das nun mit dem Magenknurren? Kann man sich das tatsächlich abgewöhnen? Sagen wir mal (hypothetisch), ich würde z.B. konstant nur noch 200kcal frühstücken. Normalerweise knurrt mein Magen dann in der Arbeit vormittags. Aber würde das aufhören, wenn ich ihn daran gewöhne, dass es mehr nicht gibt und auch nicht vor 12 wieder Mittag?
Und warum knurrt der Magen tendenziell mehr, wenn ich am Abend davor viel gegessen habe??